Das diesjährige
Diskursfestival Gießen findet vom 14. bis zum 17. Oktober 2010 statt und wurde gestern im temporären Theaterbau 'Inverted Theatre' auf der Wiese Bismarckstraße Ecke Stephanstraße eröffnet.
Als Auftakt gab es eine Diskussionsrunde über die künstlerische Nutzung öffentlicher und halb-öffentlicher Räume, zu der die Kümmerei Gießen eingeladen wurde, die sich als künstlerisches Projekt zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Gießen u.a. um Leerstandsmanagement, Vernetzung und Beratung kümmert. Der ebenfalls geladene Präsident der Justus-Liebig-Universität Prof. Dr. Joybrato Mukherjee war leider krankheitsbedingt verhindert.
Die Kümmerei Gießen in der Steinstraße 75.
Ein Projekt zur Beratung für Kunst- und Kulturschaffende
Um 21 Uhr stellte das INSTANTatelier, das vom 3. bis 14. Oktober stattfand, die Performance NEUE UFER vor. Anschließend wurde zum Gespräch bei Musik, Cocktails, frischem Minz-Ingwertee und kleinen Happen in gemütlicher Atmosphäre in den Georg-Büchner-Saal in der Alten Universitätsbibliothek, Bismarckstraße, eingeladen.
Die in der Gießener Innenstadt zur Gestaltung durch Gießener
aufgestellten Logen wurden für den Theaterbau verwendet.
Manch ein Gießener hat dabei mitgewirkt
und weiß es noch nicht.
Vor kurzem im Seltersweg: kleine Loge zur Gestaltung.
Zitate, Grüße, Wünsche und Skizzen wurden von
den Gießenern hinterlassen.
Inverted Theatre: Links neben dem Spinnennetz ist der
mobile Wohnzimmerfotoautomat
Im Fotowohnzimmer
Spiegel und Kamera
Im 'Inverted Theatre' lernt man, was Liebe ist und kann rausschauen.
Im mobilen Wohnzimmerfotoautomaten:
Kitsch, Groschenroman und das Gefühl von falschem Zuhause
Bevor die Diskussionrunde begann, nutzte ich die Zeit, um ein paar Aufnahmen im mobilen Wohnzimmerfotoautomaten zu machen. Das macht Spaß und kostet nur 50 Cent.
Und während manche nach der Veranstaltung über NEUE UFER redeten, setzte ich mich zur Wasserfarbenmalerei auf den Teppich.
Ich kann nur empfehlen, in den verbleibenden Tagen den Theaterbau und die Vorstellungen zu besuchen und nachzufragen, mitzureden. Kaffee, Kuchen, Sitzmöglichkeiten, Fotospaß und Begegnungsraum sind gegeben.
Wasserfarbenmalerei bei Musik, Cocktails und gemütlicher Atmosphäre
im Georg-Büchner-Saal
Bunt, fröhlich, von Liebe und abgründig.