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Dienstag, 3. Mai 2016

The Road to Silliness

So, I wonder if there is a Way of Playing the Game that leads to enlightenment. I suspect that silliness ought to be essential to it. There's an 80s cheesiness to some roleplaying games which is at once silly and takes itself quite seriously. I dare say that the enjoyment of it is an aquired taste. OSR games might be among such games. There seems to be a spectrum of silliness and seriousness with some tending toward the one or the other extreme, while to me both can be quite cheesy. And I do not see a polarity here, so talking of extremes is silly in itself. There are various dimensions to playing the game with silliness and seriousness being two of them. And then a way doesn't have to be taken to the extreme. A way leads through different terrain, different weather, following roads and leaving them behind. So, following the Way can lead through various stretches of silliness, lazy-sunday-evening-playing, seriousness, and whacky rules-lawyering.
Risus might be a part of a Path on the Way. Like the steep stony staircase circling an ancient mountain on its ascension to the cloudy seat of heavenly light. Before that you may have to drag yourself through the eternal wasteland of character management, or dungeon crawling and saving against various pitfalls and dragon breath. But there is no reason why you shouldn't start out on that steep stony staircase even if you slip and tumble down or despair and hurry into the abysmal caverns of the mountain to fight foul demons with high (or low) AC depending on whether your OSR game of choice supports descending or ascending AC their hideous leathery armor of darkness. When you get out again, that ascending staircase will be there waiting for you.

And my fortune cookie told me: "You will enjoy peace at home, financial security and health." These are not requisites for playing Risus, although it's somewhat nicer to be at home without a sneeze and even though Risus is free.

Samstag, 5. Oktober 2013

[RSP-Karneval] Wertvolle Rollenspiel(einkaufs)tipps für Spieler und Spielleiter

Klick das Banner, um zum Diskussion-Thread im RSP-Forum zu gelangen!
 
Dieser Artikel ist Teil des RSP-Karnevals im Oktober 2013 zum Thema Rollenspieltipps. Für den Oktoberkarneval zeichnet sich die Zeitzeugin Guddy verantwortlich. Ihren Artikel zum Beginn des Karnevals findet man hier. Diskussion zum Thema sowie eine Liste aller beitragenden Blogs findet man im RSP-Forum. Außerdem ist der RSP-Karneval auf Facebook zu finden.

Im Rahmen der Vorüberlegungen zum Thema Rollenspieltipps kam es mir in den Sinn, Einkaufstipps zu geben; und das ist nun daraus geworden...

Die 1ABC-Methode zum besseren Einkaufen für Rollenspieler!*
* Jetzt sogar noch besser für Einsteiger geeignet!

Lies den Erfahrungsbericht "Ein Beispielspieler, der diese Einkaufstipps beherzigt" am Ende des Artikels! So gut kann es auch Dir ergehen mit diesen wertvollen Tipps! Und es ist ganz einfach mit der 1ABC-Schrittmethode!

Die 1ABC-Methode: Einfach die Punkte 1, A, B und C lesen und den Anweisungen folgen. Dann ab ins Spiel!

Los geht's mit 1!

1) Startkapital, Vermögen, Budget

Gut bewährt und old school-mäßig wird das Vermögen zu Spielbeginn erwürfelt und anschließend Ausrüstung gekauft.
  1. Würfle Dein Startgeld: 3W6 x 10 Euro.
  2. Geh' Shoppen!
  3. Spiel mit Deinen neuen Bekanntschaften und Freunden!
Hinweise: Basispakete für Spieler und Spielleiter
Unter Berücksichtigung persönlicher Vorlieben, schränke ich die zur Verfügung stehenden Basispakete auf vier Typen ein.
(Wertvoller Extratipp: Die Pakete eignen sich übrigens bestens für Geschenke zu Geburtstagen oder zwischendurch. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Und mit Geschenken dieser Art findest Du zu neuen Spielern...)

Weiter mit A! So leicht ist das!

A) Wähle zunächst Deinen Rollenspielertyp aus! (Oder bestimme Deinen Typ mit 1W4.)

1 Typ Retroklonkrieger
-Basic Fantasy ca. 5 Euro bei Amazon.
-7-er (W4, W6, W8, 2W10, W12, W20) Würfelset ca. 5 Euro

2 Typ Schicksalserzähler
-Fate Accelerated ca. 5 Euro (z.B. bei Sphärenmeister Spiele)
-Fudge/Fate Würfelset z.B. Malmsturm-Set ca. 4 Euro

3 Typ erleuchteter Spaßspieler
-Risus RPG (freier Download) Druck im Copyshop ca. 24 Cent
-Helden&Abenteuer Old School Fantasy mit Risus (freier Download) 2. Ausgabe in Arbeit; Druck im Copyshop ca. 2 Euro
-Würfelset 6W6 ca. 3 Euro

4 Typ gewitzter Qualitätsvergleicher
-Saga System Band 10 und Saga Zauberei Band 9 (bzw. 15) zusammen ca. 10 Euro. (bei Games-In)
-1W20 ca. nen halben Euro.

Wie man sehen kann, ist man mit 5 bis 10 Euro dabei und hat damit ein gedrucktes Rollenspielregelwerk und Würfel.

Von dem übrigen Geld kann man sich andere schöne Dinge leisten. Ausrüstungskataloge gibt es allgemein verfügbar im Internet.

Jetzt die kostenlosen Zusatzschlüssel mit B sichern!

B) Außerdem erhält jeder Spieler zwei Schlüssel zu den geheimen Schätzen der Menschheit (Erhältlich an den dazugehörigen Stellen.) Das sind:
  1. Der Schlüssel zur Weisheit: Bibliotheksausweis (kostenfrei; ebenso die Ausleihe) Mit einem Leseausweis einer gut ausgestatteten Bibliothek (und der Option einer Fernleihe für Titel an anderen Standorten) lässt sich auf unzählige Bücher zurückgreifen, deren private Anschaffung somit überflüssig wird oder aufgeschoben werden kann.
  2. Der Schlüssel zur Geisterschau: Videotheksausweis (kostenfrei; Ausleihgebühr je Titel ca. 50 Cent am Tag.) 
Ganz leicht neue Interessen entdecken mit C!
    C) Nun würfelt jeder Spieler drei Mal mit 1W12 auf der folgenden Tabelle, um zu bestimmen, welche zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände er erwerben und welche Interessengebiete er erschließen wird. (Bei Dopplungen wird entsprechend mehr Zeit investiert.)
    1. Erste Hilfe-Kurs besuchen und Erste Hilfe-Pack kaufen und mitnehmen. Dann kannst Du auch beschreiben, was Deine Spielfigur anstellt, um den vom Drachen angeknabberten Ritter aus der Rüstung zu befreien.
    2. Kartenlesen und Navigation mit Karte, Kompass und Sternenbildern lernen. Für Deinen Rechner gibt es Stellarium, damit Du mehr am Nachthimmel entdeckst als nur den Großen Wagen.
    3. Outdoor-Skills lernen. Wie macht man eigentlich Feuer? Und wie betreibt man ein Lagerfeuer? Wie errichtet man ein Lager in der Wildnis, wenn man weder Zelte noch Wohnwagen noch den wundersamen backpack of home&castle dabei hat? Wo finde ich Nahrung? Eine freundliche Bushcraft-Community auf YouTube erläutert Dir Wesentliches (z.B. VaraVild)
    4. Kochen lernen (mit frischen Zutaten ohne Fertigprodukte). Essen Deine Spielfiguren ständig Eintopf im Wirtshaus, Zwergenzwieback unterwegs und Deine Spielrunde ernährt sich von angelieferter Pizza und Generic Asian Take Away? Bereichere Dein Leben, lern kochen!
    5. Zirkustricks: Lerne Jonglieren, Zaubern und Einradfahren!
    6. Psychologie Einführung lesen. Was ist Angst? Wie funktioniert die Wahrnehmung? Was ist Motivation? Und was kann man tun, um sich die ganzen Rollenspielregeln besser zu merken?
    7. Outdoor-Arbeitsmesser oder Taschenmesser kaufen und Schnitzen lernen sowie das Schärfen von Messern üben. Hat Deine Spielfigur jemals eine Waffe geschärft? Wie sind die eigentlich geschliffen? Und welche Vor- und Nachteile gibt es je nach Anwendung der Werkzeuge? Extra Geheimtipp der Meister: Verbringe mindestens fünf Mal mehr Zeit mit dem Lernen von Anwendungsmöglichkeiten der Messer als mit Messershopping und Onlineschaufenstergaffen!
    8. Nähen und Schneiderei lernen. Deine Spielfiguren tragen seit drei Jahren dieselben Klamotten und waschen sie nur, falls sie mal angezogen in den See fallen? Du fragst Dich, ob es noch andere Sachen gibt als Winterwams, Tunika und Kapuzenumhang? Außerdem ist der Reißverschluss Deiner Trekkingjacke kaputt und Du überlegst, eine neue zu kaufen? Lern doch erstmal nähen und bring die Jacke in die Schneiderei.
    9. Probestunde im Fitnesstudio für Krafttraining. Du glaubst den Kraftwert einer Figur kann man nur durch Wünsche erhöhen? Gönn' Dir was und trainiere Deine Muskeln.
    10. Probestunde in der Kampfsportschule für Selbstverteidigung o.ä. Du glaubst in einer Kampfrunde von 10 Sekunden Länge ist nur ein Angriff möglich oder im Kampf wechselt man brav Attacke und Parade nacheinander? Begib' Dich auf den Weg der Bewegungskunst und bereichere so auch Dein Liebesleben!
    11. Probestunde in der Musikschule. Du traust Dich weder einen Barden zu spielen, noch außerhalb der Dusche zu singen? Lern ein Instrument! Tanze, singe, bewege Dich!
    12. Massage lernen. Wirst Du brauchen können im Leben. Vertrau' mir.
    So leicht ist es, mit der 1ABC-Methode!

    Lies vor dem Einkauf noch den folgenden Erfahrungsbericht! So gut kann es auch Dir ergehen: Einfach die 1ABC-Methode beherzigen und einkaufen! Genieß Dein Leben!
      Ein Beispielspieler, der diese Einkaufstipps beherzigt

      Der Spieler, mit einem erwürfelten Budget von 120 Euro, kann sich zu Beginn nicht für einen Typ entscheiden und würfelt 1W4 (3). Er lädt sich die o.a. Risus-Regeln kostenfrei herunter, druckt sie beidseitig aus und lässt sie anschließend zur besseren Haltbarkeit laminieren. Ein paar sechsseitige Würfel hat er noch, kauft sich aber motiviert ein 36-er Set violetter Würfel im Online-Handel.
      Ein kurzer Blick auf die Internetseite der Stadtbibliothek zeigt ihm, dass sie noch zwei Stunden geöffnet hat und so begibt er sich kurz darauf in die Stadt.
      Zuvor würfelt er (3) zusätzliche Interessen auf der Tabelle: Kartenlesen und Navigation, Nähen und Schneiderei und Psychologie Einführung, die er aber nicht gelten lässt, weil er lieber das Outdoormesser will.
      Also installiert er sich Stellarium und bestellt im Online-Fachhandel einen Kompass und ein Mora Companion. Auf dem Weg zur Stadtbibliothek fällt ihm Der kleine Nähladen an der Ecke auf und geht zielstrebig hinein. Drinnen sieht er sich inmitten bunter Stoffe, tausender Knöpfe und mehrerer Kundinnen, die ihn leicht befremdlich angrinsen. Er schnappt kurzerhand ein Nähset und erkundigt sich nach einem einfachen Schnittmuster für ein Herrenhemd. Auf die Frage einer älteren Kundin, weshalb er keine Damenbluse nähe, antwortet er geschickt, dass er die Taille dafür nicht habe. Darüber amüsiert sich eine sympathische junge Studentin an der Kiste mit Wollfilz, die sie für ein Federmäppchen durchsucht. Er fängt ihren Blick und erwidert ihr Lächeln. Er verlässt den Laden mit Nähzeug, Schnittmuster, Stoff (insgesamt 37,60 Euro) und bemerkt beiläufig, aber deutlich hörbar, dass er sein Nähabenteuer auf seiner Internetseite (nennt die URL) dokumentieren würde.
      In der Stadtbibliothek lässt er sich einen Leseausweis erstellen und leiht sich Bücher zu Kartographie, einen Atlas, mehrere lokale Wanderkarten, Nähbücher und eine Einführung in die Psychologie aus, um sein schlechtes Gewissen wegen des Schummelns zuvor zu beruhigen.
      Auf dem Rückweg schaut er durchs Schaufenster des Nähladens. Die nette junge Frau ist nicht mehr drinnen. Aber als er ein paar Straßen weiter ist, sieht er sie draußen in einem Café sitzen.
      Sie blinkt ihn über den Rand ihrer Cappuccinotasse an und er geht zu ihr hinüber, setzt die Bücher und Einkäufe ab und sagt:
      "Mein Leben ist total verändert und ich bin Dir nur begegnet, weil ich auf dieser Tabelle auf dem Mad-Kyndalanth Blog gewürfelt habe. 120 Euro, Typ erleuchteter Spaßspieler, Kartenlesen, Nähen und Psychologie, aber ich wollte das Mess-"
      Er bemerkt sie plötzlich neben sich, eine Hand an seiner Taille, die andere an seiner Wange.
      "40 Euro, Typ Retroklonkrieger, Nähen, Musikschule und Kampfsport. Ich hab mich gleich gefragt, wie das mit der Bereicherung meines Liebeslebens vor sich gehen soll - und jetzt habe ich eine leise Ahnung."
      Sie küssen sich. Immer wieder.
      Später lädt er sie zum Essen ein. Kochen lernen sie ein andermal sagt er, es gebe eine große Abteilung Kochbücher in der Bibliothek. Sie nickt und zusammen probieren sie ein paar geheime Tricks der Bewegungskunst.

      Sie werden glücklich miteinander und spielen mit Freunden Old School Rollenspiele.

      Freitag, 9. August 2013

      What kind of D&D character am I?

      I took the test, and here's the truth, in case you wondered :P

      I Am A: Lawful Neutral Human Monk/Ranger (3rd/2nd Level)

      Ability Scores:
      Strength-13
      Dexterity-13
      Constitution-13
      Intelligence-16
      Wisdom-14
      Charisma-14

      Alignment:
      Lawful Neutral A lawful neutral character acts as law, tradition, or a personal code directs him. Order and organization are paramount to him. He may believe in personal order and live by a code or standard, or he may believe in order for all and favor a strong, organized government. Lawful neutral is the best alignment you can be because it means you are reliable and honorable without being a zealot. However, lawful neutral can be a dangerous alignment when it seeks to eliminate all freedom, choice, and diversity in society.

      Race:
      Humans are the most adaptable of the common races. Short generations and a penchant for migration and conquest have made them physically diverse as well. Humans are often unorthodox in their dress, sporting unusual hairstyles, fanciful clothes, tattoos, and the like.

      Primary Class:
      Monks are versatile warriors skilled at fighting without weapons or armor. Good-aligned monks serve as protectors of the people, while evil monks make ideal spies and assassins. Though they don't cast spells, monks channel a subtle energy, called ki. This energy allows them to perform amazing feats, such as healing themselves, catching arrows in flight, and dodging blows with lightning speed. Their mundane and ki-based abilities grow with experience, granting them more power over themselves and their environment. Monks suffer unique penalties to their abilities if they wear armor, as doing so violates their rigid oath. A monk wearing armor loses their Wisdom and level based armor class bonuses, their movement speed, and their additional unarmed attacks per round.

      Secondary Class:
      Rangers are skilled stalkers and hunters who make their home in the woods. Their martial skill is nearly the equal of the fighter, but they lack the latter's dedication to the craft of fighting. Instead, the ranger focuses his skills and training on a specific enemy a type of creature he bears a vengeful grudge against and hunts above all others. Rangers often accept the role of protector, aiding those who live in or travel through the woods. His skills allow him to move quietly and stick to the shadows, especially in natural settings, and he also has special knowledge of certain types of creatures. Finally, an experienced ranger has such a tie to nature that he can actually draw on natural power to cast divine spells, much as a druid does, and like a druid he is often accompanied by animal companions. A ranger's Wisdom score should be high, as this determines the maximum spell level that he can cast.

      Find out What Kind of Dungeons and Dragons Character Would You Be?, courtesy of Easydamus (e-mail)

      #

      Detailed Results:

      Alignment:
      Lawful Good ----- XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX (21)
      Neutral Good ---- XXXXXXXXXXXXXXXX (16)
      Chaotic Good ---- XXXXXXXXXXXXXXX (15)
      Lawful Neutral -- XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX (21)
      True Neutral ---- XXXXXXXXXXXXXXXX (16)
      Chaotic Neutral - XXXXXXXXXXXXXXX (15)
      Lawful Evil ----- XXXXXXXXXXX (11)
      Neutral Evil ---- XXXXXX (6)
      Chaotic Evil ---- XXXXX (5)

      Law & Chaos:
      Law ----- XXXXXXXXXX (10)
      Neutral - XXXXX (5)
      Chaos --- XXXX (4)

      Good & Evil:
      Good ---- XXXXXXXXXXX (11)
      Neutral - XXXXXXXXXXX (11)
      Evil ---- X (1)

      Race:
      Human ---- XXXXXXXXXXXXXX (14)
      Dwarf ---- XXXXXX (6)
      Elf ------ XXXXXX (6)
      Gnome ---- XXXXXXXXXX (10)
      Halfling - XXXXXXXXXXXX (12)
      Half-Elf - XXXXXXXXXX (10)
      Half-Orc - XX (2)

      Class:
      Barbarian - (-25)
      Bard ------ (-19)
      Cleric ---- XX (2)
      Druid ----- XX (2)
      Fighter --- (0)
      Monk ------ XXXX (4)
      Paladin --- (-23)
      Ranger ---- XXXX (4)
      Rogue ----- (-6)
      Sorcerer -- (0)
      Wizard ---- (-2)

      Montag, 25. März 2013

      At the Core of the 0e Rules; or Why Someone invented the Thief Class

      Wacom Bamboo and Inkscape (ald)
      'That's when changing systems becomes an option.'
      The Core

      I'm not talking about Core Rules here. I just want to point out that system development is a reaction to obstacles encountered while running the system. And while a DM ruling that anyone can try to climb a tree is perfectly fine with me, the special ability of thieves who can climb sheer surfaces is something different, and requires a modification to the existing system, which in turn forces a change to the game world.
      I guess, the thief class was invented solely for the purpose of working around an obstacle, or encounter that otherwise would haven proven to be very difficult. Hence, the added thief class brought balance to the system, didn't it?

      *I think the caption: "If you can't climb, you've got to come around the long way, slay the dragon and get past my parents ..." is more subtle, and works better. [...] Anyway. Move along, play a game.

      Dienstag, 12. Februar 2013

      Wie ich Mitglied des Internationalen Ordens von Risus wurde...

      Risus - The Anything RPG ist ein sechsseitiges regelleichtes Rollenspielsystem von S. John Ross für Spieler mit Witz, Humor und schlechter Laune. Die schlechte Laune ist keine Voraussetzung, aber sollte man sie haben, wir man sie mit großer Wahrscheinlichkeit während der Lektüre der Regeln, der Charakterschaffung und des Spiels los.

      Für alle, die lieber auf Deutsch, Japanisch oder Esperanto lesen, gibt es eine entsprechende Übersetzung.

      Der Risus Companion

      Ich habe schon eine Menge Material für Rollenspiele gelesen. Der Risus Companion zählt zu den unterhaltsamsten Texten des Rollenspielbereichs.
      Der vierundsechszigseitigen Risus Companion ergänzt und erläutert die sechs Seiten Regeln. Außerdem gibt es jede Menge Lesespaß, eine Anleitung zum Strichmännchenzeichnen und alles Wissenswerte über Klischees. Wer irgendwann ein Seminar oder Workshop zu Klischees besucht oder hält, kommt am Risus Companion nicht vorbei. Er kostet (als PDF, mit der Erlaubnis zuhause zu drucken) inkl. der Mitgliedschaft im Internationalen Orden von Risus $10 (Das sind zur Zeit des Schreibens etwa 7,70 Euro.)

      Spielmechanik

      Spieler bestimmen bei der Charakterschaffung mehrere Klischees für ihre Spielfigur. Zehn sechsseitige Würfel dürfen verteilt werden. Ein Klischee mit dem Wert (3) gilt als professionell. Sollte während des Spiels eine Würfelprobe fällig werden, weil die Spielfigur eine Handlung probiert, die unter ihr Klischee fällt, so würfelt der Spieler eine entsprechende Anzahl Würfel gegen einen vom Spielleiter bestimmten Schwierigkeitswert (z.B. 10). Die Würfel werden addiert und die Handlung gelingt sofern der Wert erreicht oder übertroffen wird.

      Beispielsweise könnte man einen solchen Charakter entwerfen:
      Red N. Axela
      Rollenspielhausregelbastelblogger (2)
      E-Gitarrist (4)
      Pizzabäcker (1)
      *irgendwasanderes (3)

      Um einen lesenswerten Rollenspielhausregelartikel (Schwierigkeit 10) zu verfassen, würfelt Red mit zwei sechsseitigen Würfel. Schwierigkeit 10 ist selbst für Professionelle eine Herausforderung, daher sagen wir mal, Red wolle nur einen Rollenspielhausregelartikel verfassen und lassen das lesenswert weg. Dann sind wir bei Schwierigkeit 5, und er hat mit seinen zwei Würfeln auch 'ne Chance. Hauptsache was veröffentlicht, wa?

      Man kann angeblich einen Charakter innerhalb von zwanzig Sekunden schaffen. Solange man in der Lage ist, mit dem ersten Blödsinn, der einem einfällt, loszuspielen, ist das möglich und sehr unterhaltsam. Der gemeine Rollenspieler wird sich mit den Entscheidungen wohl etwas schwerer tun.

      Was freut mich an Risus?

      Risus ist unterhaltsam, leicht und eignet sich für sämtlichen erdenklichen Unsinn. Das macht es zum Kandidaten für kommende Spielabende mit Nicht-Rollenspielern, denen es als lustiges soziales Würfelspiel vorgestellt werden kann.

      Außerdem darf ich nun als Mitglied das I.O.R. Wappen auf meinem Blog zeigen. Ausjemalt ha'icks selba mit GIMP. Ich zeige es hier noch einmal extragroß, damit seine ganze Umwerfigkeit deutlich wird.

      "Imprimatur Domi" lat. - Es werde zuhause gedruckt!
      Bzw. die Erlaubnis zuhause zu drucken -
      nachdem man den Risus Companion erworben hat. 

      Zum Wappen

      Ich sehe mittlerweile einen Spielleiter hinter einem grünen Spielleiterschirm an einem Tisch, auf dem drei Würfel liegen (4,6,5) und an dem drei weitere Spieler sitzen. Der Spielleiter hält einen Würfel (3) in der rechten Hand. Vielleicht jubelt er, vielleicht will er die Spieler erschrecken oder hat sie schon erschreckt und freut sich nun darüber, oder er bewirft die Spieler mit Würfeln während er sich hinter dem Spielleiterschirm versteckt. Egal, jedenfalls sah ich in dem Wappen, bevor ich mit der Ausmalerei begann, ein Risusmännchen der Sonne gleich hinter dem Horizont erscheinen, weswegen ich mich auch für diese Farben entschied.

      Wie wurde ich denn nun Mitglied im Internationalen Orden von Risus?

      Ich bestellte nach reichlicher Überlegung den Risus Companion. Dann war ich drin.*

      * Von dem geheimen Initiationsritual will ich an dieser Stelle nicht sprechen.

      Freitag, 24. August 2012

      Generic Fighter Background

      Roll d6
      • 1-5: During your early childhood one of your parents was slaughtered by a group of marauding mercenaries. They destroyed your village, as well, and left a trail of dead and wreckage behind. You survived at that time, because you had been playing hide&seek with some of your friends, and witnessed the attack from a safe place just outside the village. You swore revenge that day, and started to hone your fighting skills with the broken quarterstaff of your father. You and your young friends searched restlessly for accounts of the mercenaries' whereabouts. Years passed. Now that you're strong enough to fight wearing armor and heavy weapons one of your friends (a thief) had finally found your enemies. It's time for revenge.
      • 6: Same as 1-5 but exaggerate the details.
      Inspired by the great Dungeon Dozen and some years of role-playing experience.

      Mittwoch, 11. April 2012

      Freitag, 15. Oktober 2010

      Diskursfestival - Exkurs 2010 werden zwischen sein

      Das diesjährige Diskursfestival Gießen findet vom 14. bis zum 17. Oktober 2010 statt und wurde gestern im temporären Theaterbau 'Inverted Theatre' auf der Wiese Bismarckstraße Ecke Stephanstraße eröffnet.

      Als Auftakt gab es eine Diskussionsrunde über die künstlerische Nutzung öffentlicher und halb-öffentlicher Räume, zu der die Kümmerei Gießen eingeladen wurde, die sich als künstlerisches Projekt zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Gießen u.a. um Leerstandsmanagement, Vernetzung und Beratung kümmert. Der ebenfalls geladene Präsident der Justus-Liebig-Universität Prof. Dr. Joybrato Mukherjee war leider krankheitsbedingt verhindert.

      Die Kümmerei Gießen in der Steinstraße 75.
      Ein Projekt zur Beratung für Kunst- und Kulturschaffende

      Um 21 Uhr stellte das INSTANTatelier, das vom 3. bis 14. Oktober stattfand, die Performance NEUE UFER vor. Anschließend wurde zum Gespräch bei Musik, Cocktails, frischem Minz-Ingwertee und kleinen Happen in gemütlicher Atmosphäre in den Georg-Büchner-Saal in der Alten Universitätsbibliothek, Bismarckstraße, eingeladen.

      Die in der Gießener Innenstadt zur Gestaltung durch Gießener
      aufgestellten Logen wurden für den Theaterbau verwendet.
      Manch ein Gießener hat dabei mitgewirkt
      und weiß es noch nicht.

      Vor kurzem im Seltersweg: kleine Loge zur Gestaltung.
      Zitate, Grüße, Wünsche und Skizzen wurden von
      den Gießenern hinterlassen.

      Inverted Theatre: Links neben dem Spinnennetz ist der
      mobile Wohnzimmerfotoautomat

      Im Fotowohnzimmer
      Spiegel und Kamera

      Im 'Inverted Theatre' lernt man, was Liebe ist und kann rausschauen.


      Im mobilen Wohnzimmerfotoautomaten:
      Kitsch, Groschenroman und das Gefühl von falschem Zuhause

      Bevor die Diskussionrunde begann, nutzte ich die Zeit, um ein paar Aufnahmen im mobilen Wohnzimmerfotoautomaten zu machen. Das macht Spaß und kostet nur 50 Cent.

      Und während manche nach der Veranstaltung über NEUE UFER redeten, setzte ich mich zur Wasserfarbenmalerei auf den Teppich.
      Ich kann nur empfehlen, in den verbleibenden Tagen den Theaterbau und die Vorstellungen zu besuchen und nachzufragen, mitzureden. Kaffee, Kuchen, Sitzmöglichkeiten, Fotospaß und Begegnungsraum sind gegeben.

      Wasserfarbenmalerei bei Musik, Cocktails und gemütlicher Atmosphäre
      im Georg-Büchner-Saal
      Bunt, fröhlich, von Liebe und abgründig.

      Samstag, 3. Juli 2010

      The Day I jumped over all my Fears

      "On the day I jumped over all my fears,
      I skipped the fun parts." (ald)
      Graphitstift auf Tapetenrückseite - 01.07.2010


      Einladung zur Malnacht

      Nachtaktiv durch den Sommer. Während die einen auf Parties tanzen, schaffen andere Kunst.

      Einer spontanen Einladung zur Malnacht folgend, hatte ich mir ein paar Stifte geschnappt und bin in die Atelierräume in der Ludwigstraße gelaufen, um mich dort mit einer Künstlerin zu treffen.

      Ich fertigte eine kleine Arbeit zum Thema Angstbewältigung an. Text und Illustration in der Art der Zeichnungen, die ich in der letzten Zeit durchgeführt hatte. Kürzlich griff ich nach Axel von Criegerns Buch "Vom Text zum Bild - Wege ästhetischer Bildung" und daraufhin zum Zeichenstift, um wieder bewusst zu zeichnen. Als Folge waren die vorangegangenen kleinen Arbeiten entstanden.

      Nach der Zeichnung fand ich mich beobachtet und verharrte in den Gedanken zur Zeichnung und wie es dazu kam. Den Textanfang "On the Day I jumped over all my fears" sprach ich spontan im Geiste und verwendete ihn, trotzdem ich etwas Lustiges versuchen wollte. Sobald die Selbstfigur gezeichnet und von Buchstaben umstellt war, vollendete ich den Satz mit dem zweiten Teil, wusste mich aber noch nicht zu entscheiden, ob nicht ein too oder as well an den Schluss gehörte. Ich ließ beides aus, da mir der Text so ausdrücklicher schien.

      Also wurde ich portraitiert. Und ich wüsste nicht, wie noch jemand meine Stimmung und innerliches Befinden trefflicher auf die Leinwand bringen sollte, als es die Künstlerin Lu Bouten tat. Als ich es betrachtete, fühlte ich mich betroffen von der Schwere wie mein mir bekanntes Innere dem gemalten Äußeren glich.

      Wie lassen sich Text und Illustration interpretieren?

      Am dem Tag, als ich über all meine Ängste hinwegsprang,
      verpasste ich die spaßigen Teile.


      Vielleicht sollte es in der Übersetzung spaßige Zeiten heißen. Jedenfalls fällt mir ein innerer Konflikt auf zwischen dem befreienden Sprung über alle Ängste hinweg und dem Verpassen der spaßigen Zeiten. Hängen denn beide zusammen? Eine Angst mit einer spaßigen Zeit? So dass jene genauso übersprungen werden, hebt man über alle Ängste ab?
      Irgendwie egal, da ich keinesfalls über all meine Ängste hinweggesprungen bin und also nach der Bewältigung der einen oder anderen jeweils eine spaßige Zeit erlebte. Bei Achterbahnfahrten im Europapark beispielsweise oder beim Sturm und Klang Festival und dem Durchtanzen der Nacht und beim Schwimmen im See ohne Angst vor dem Unbekannten in der Tiefe.

      Unter den Atelierräumen wummerte eine Party und draußen hing ein Mond in der Nacht und schien sich um alles mit gespielter Unbeteiligtkeit nicht zu kümmern.

      sing. dance. move.

      Herzlichen Dank für die Einladung und den Einblick auf mein Äußeres!

      Portrait (Lu Bouten)
      Acryl auf Leinwand - 01.07.2010

      Mittwoch, 4. Juli 2007

      Old School: Dungeon Generator


      Früher... als Fantasy-Rollenspiele noch normale Spiele waren, mit spielplanähnlichen Karten und Häusergrundrissen aus dem Legobaukasten, kurzum: bei D&D und ähnlichen Spielen gab es Dungeons (Labyrinthe), durch die die Spielfiguren huschten, um Schätze zu sammeln und Monster zu verprügeln. Die Dungeons waren sehr einfach aufgebaut.

      Mitunter war es nur ein langer Gang mit vielen Türen, die zu verschiedenen Räumen führten. In Raum 1 war eine Monsterspinne, die eine Truhe mit einem magischen Kettenhemd und einem Weinvorrat bewachte. In Raum 2 gegenüber wohnten 3 Skelette, die sich die Zeit mit Kartenspielen vertrieben (Nein, momentmal. DAS war dann schon ADVANCED Dungeons&Dragons). Die 3 Skelette waren also in Raum 2 und verteidigten eine Zauberaxt und ein paar Heiltränke.
      In Raum 3 wohnte eine Riesenschlange und bewachte einen Haufen Gold. In Raum 4 hauste eine Räuberbande. In Raum 5 ein paar Orks. Und hinter einer Geheimtür in Raum 6 ging es runter ins nächste Level...
      Niemand fragte sich, wie diese merkwürdigen Bewohner diese seltsame WG wohl am Laufen hielten, wer den Abwasch machte und wer wen frass... Weibliche Wesen gab es auch keine und von den männlichen Monstern schien sich niemand an den Spinnweben der Monsterspinne aus Raum 1 zu stören, regte sich niemand über den Krach der Orks und die Sauforgien der Räuber auf... *

      Alles in allem deutliche Anzeichen dafür, dass dieses Spiel von Studenten in Wohnheimanlagen gespielt wurde. Studenten, die in ihrer Phantasie Drachen jagten und sich furchtbar freuten, wenn sie der fiktiven Bardame kurz vor der obligatorischen Wirtshausschlägerei ihrer Alphamännchen-Conan-Krieger mit den Stadtwachen noch in den üppigen Ausschnitt blicken konnten und der Spielleiter dann einen -4 Angriffsmalus verordnete, weil sich die Krieger vor Erregung nicht mehr konzentrieren konnten.

      Dass die Dungeons irgendwie (unbewußt) den tristen Wohnheimanlagen nachempfunden waren und die wahllos zusammengewürfelten Bewohner der Räumlichkeiten nicht weiter definiert wurden als die hiesigen WG-Mitbewohner: "Thomas, groß, der mit den Koteletten, bewacht: Videorekorder, Filmsammlung, Auqarium, Bier" dürfte auch nicht weiter verwundern.

      Damit man sich nicht mehr die Mühe machen muss, solche Dungeons selbst zu entwerfen, gibt es z.B. den Dungeon Generator. Was dabei herauskommen kann, ist dem o.a. Mini-Dungeon zu entnehmen.

      Dass es keinen Eingang noch einen Ausgang gibt, ist eher ein philosophisches Problem, da im originalen D&D die Aussenwelt sowieso keine Rolle gespielt hat. Also wie im Studentenwohnheim...

      * Für die Dungeon-Anekdote bedanke ich mich bei Danieel!

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