Dienstag, 10. November 2015
RPG-Blog-O-Quest im November 2015
1. Meine erste Quelle für von Fans generiertes Material ist rsp-blogs.de. Das ist so meine regelmäßige Übersicht von teilnehmenden Blogs. Darüberhinaus lese ich im Tanelorn-Forum mit, suche selten mal Dragonsfoot auf und nutze auch die OSR-Blogsearch. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass ich garnicht sicher bin, wie Fans hier definiert sind. Ich gehe von den relativ harmlosen "Ich mag Spaghetti-Eis"-Fans aus.
2. Hast Du schon Fanmaterial erstellt? Als Risus-Superfan übersetzte ich Risus 2 in die deutsche Sprache. Und ich erinnere mich dunkel daran, ein Rollenspiel zur Gummibärenbande entworfen zu haben.
3. Fanzines sind das Thema des RSP-Blog-Karnevals im November. Welches ist (war) Dein liebstes? Ich las früher regelmäßig das DRAGON-Magazine. Das war für Fans (heute Follower) und versorgte sie mit Futter und Werbung. Ein Zine von Fans habe ich nie wirklich gelesen.
4. Wünschen würde ich mir Fanmaterial zu Turrican und Flashback, weil ich beide Spiele und Chris Hülsbecks Turrican-Soundtrack großartig fand.
5. Zuletzt hab ich Ubuntu Mate Linux genutzt und das war ziemlich gut.
Montag, 9. November 2015
Gitarrendekoration - mehr aus Filz
Wohlfühlgitarre.
Ein Nachmittagsprojekt, das ich seit einer Weile geplant hatte, setzte ich vor wenigen Tagen um: ein Filzschlagbrett für meine Shark by Bach Guitars Minimal SG. Der verwendete Wollfilz hat dabei vor allem die Funktion der Dekoration und des haptischen Wohlfühlens, ähnlich wie bei dem bereits vorgestellten croon papillon E-Bass.
Die E-Gitarre ist ein Dödelhaie-Modell, das bei der tcheschischen Firma Bach Guitars gefertigt wurde. Die Dödelhaie sind eine Duisburger Punkband. Ich kann jetzt nicht behaupten, musikalisch besonders punkgebildet zu sein, aber immerhin las ich gerne Jackie Niebischs Kleenen Punker aus Berlin und höre gelegentlich Die Ärzte und Knorkator (Wie? Die zählen nicht?).
Die Gitarre ist reduziert auf einen Stegtonabnehmer und einen Lautstärkeregler. Den mitgelieferten Tonabnehmer ersetzte ich durch einen aktiven EMG 85. Die für den Betrieb nötige 9V-Batterie passt genau in das kleine Elektronikfach und lässt sich schnell auswechseln.
Doublecut.
Die Gitarre ist angenehm leicht, hat eine gibsontypische Mensur und ist kopflastig, d.h., sie verrutscht entsprechend, wenn man im Stehen spielt und die Greifhand vom Hals nimmt. Das lässt sich durch Haltung und Spieltechnik weitgehend vermeiden. Als kleine Unterstützung setzte ich einen Filzrest auf die Rückseite der Gitarre, um die Reibung zu erhöhen und die Gitarre so zu stabilisieren.
Wollfilz.
Der Gurt ist an den Gurtpins mit kleinen Gummiringen arretiert. Die sind günstiger als Gurtschlosskonstruktionen und machen keine Geräusche. Neben der Holzeule ist ein Lederetui für Gitarrenplektren befestigt. Ich spiel zwar hauptsächlich mit den Fingern, aber wenn man mal ein Plektrum braucht, ist eines in Reichweite.
Die Gitarre fand bei den vergangenen Hamburch-Berlin-Auftritten Anwendung und ist im Alltag ein pflegeleichtes Instrument. Die Reduktion auf einen Stegtonabnehmer ohne Höhenblende forderte die Verbesserung meiner Fingerstyle-Spielweise, gezieltes Dämpfen der Saiten und passende Einstellung am Verstärker. Allein wegen des spielerischen Fortschritts bin ich für dieses Instrument dankbar. Danke, daher, an den Dödelhai-Gitarristen, der mir den Tip für die Gitarre gab!
Kleener Hund.
Warum die Tiere? Ich mag Elefanten und Hunde. Die Eule trug ich jahrelang als Schlüsselanhänger. Eulen mag ich auch. (Und in diesem Fall ist es keine Twin Peaks-Anspielung, so wie auch die Verwendung von Filz kein Beuys-Zitat ist. Aber diese Anmerkung knüpft die Verbindung zu beiden... verrückt, wa?)
Das Filz schnitt ich frei Hand mit Messer und Schere, befestigte die Knöpfe und nähte eine Schmucknaht ein. Als Soundtrack lief dazu Miles Davis Blue Moods, John Coltrane with the Red Garland Trio Traneing In und Count Basie and His Orchestra April in Paris sowie eine Deep Purple Anthology. So viel zum Punk.
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