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| 映画のチケット |
Auch die Begegnung mit der Loreley ist eine sinnlich-ästhetische Erfahrung. Sie erzählt mit ihrem in die Ferne zum Horizont streichenden Blick vom In-der-Liebe-Sein, dem Weitergehen und im Hier-und-Jetzt-Sein.
Und das sei ihr nur angedichtet, denn was sie fühlt und tut, das sage sie besser selbst.
Das Bild nahm ich am 13. Juni 2025 auf, und die Musik am 16. Juni 2025.
First take of an interpretation of Blaze of Glory from a recording session of several takes, some angrier, some more flawed, March 1st, 2025. I liked this version best, and will consider recording, and uploading another version.
The picture was taken at the Bode Museum, if I remember correctly, in Berlin, August 10th 2023, and shows a fragment of the face of Mary by Antonio Rossellino created around 1460 to 1470.
Ich mag die Entwicklung alternativer Versionen sehr viel mehr als die exakte Wiedergabe einer vorherigen Version. Dafür gibt es Aufnahmen. Wenn man viele verschiedene Versionen aufnimmt, kann sich der eine diese, der andere jene wiederholt anhören, und Musikwissenschaftler haben Material für Vergleich und Analyse der Versionen.
Die frühere Version ist unter and every breath we drew zu finden.
Jeff Buckley sang und spielte Leonard Cohens Hallelujah und inspirierte mich damit sowohl die E-Gitarre als Begleitinstrument als auch den Gebrauch der Gesangsstimme weiter zu erforschen. Dunkel erinnere ich mich an MTV Videoclips von Jeff Buckley, mit denen ich damals nicht viel anzufangen wußte. Die Begegnung fand dann später auf MySpace statt. Über Jeff Buckley lernte ich Tim Buckley kennen und bemerkte Song to the Siren, das ich tatsächlich zuerst bei seinem Auftritt bei den Monkees hörte und später in der Version von John Frusciante auf The Empyrian.
Die Aufnahme entstand am 4. Januar 2025 als eine von mehreren Versuchen.
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| all blues - ald, 3. Januar 2025 |
And the truth will make you smile,
and when you're smiling,
the whole world smiles with you.
Eine digitale Selbstportraitkritzelei mit Krita und Wacom Grafiktablett zur existenziellen Betroffenheit und offenen musiktheoretischen Geheimnissen. Die Krise fordert die Bewältigung, die Reise, die Genesung und muss zu einer Erkenntnis führen, die nicht selten ein offenes Geheimnis verstehen lässt, das zuvor übersehen oder mißverstanden war.
find the source,
go through
all the doors,
all rooms,
out of the house,
onwards.
Die Kraft der Umdeutung, im Dur das Moll, im Moll das Dur und die Stimmen zwischen denen der Harmonien zu hören. Auch ist es gut, den Blues nicht nur zu haben oder, so wie man in Liebe ist, vom Blues besessen zu sein, sondern den Blues zu singen und zu tanzen. Nicht um ihn loszuwerden, sondern um die darin gegebene Kraft zu nutzen.
Außerdem ist den Blues singen und tanzen nach der bewältigten Krise und in neuer Erkenntnis verschieden von, den Blues singen und tanzen während der zu bewältigenden Krise.
thanks,
for all the pain.
it had me seek
the light, and
the truth,
and they made me smile.
Nicht zuletzt, um den Blues zu singen ein paar Textzeilen:
sun shines through the windows,
reveals the dust gathered on my guitar;
there ain't a lovesong left in me,
ever since I lost that star
twinkling in the night
but, oh, do I have the Blues...
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| ald - Aus Notizen und Kritzeleien vom 3. Januar 2025 |
Das andere Lied ist Mel Tormés Christmas Song und wird dann vielleicht ein andermal aufgenommen.
Ich wünsche allen ein frohes, friedliches und besinnliches Weihnachtsfest!
Das Lied On Every Page des Albums There's no Leaving Now von The Tallest Man on Earth begleitet mich seit 2012, als ich während der Theaterproduktion von An Inspector Calls (J.B. Priestley) am englischsprachigen Keller Theatre von einem Ensemblemitglied (Danke, Jenny!) im Rahmen eines Premierengeschenks darauf aufmerksam gemacht worden war.
Und seit dem übe ich den Gesang und die Begleitung auf der Gitarre und nahm das Stück in mein Repertoire für Open Stages auf, wobei ich sowohl Tonart, Spielweise der Begleitung, als auch die Melodieführung des Gesangs und den Gebrauch der Stimme variiere. Mal passt es so, mal so in den Raum, in dem ich spiele, zu dem Instrument in meinen Händen, meiner Stimmung.
Bei Aufnahmen zu Balthasars Lied aus Shakespeares Much Ado about Nothing - für das ich ein Instrumentalstück als Begleitung spiele, das ich vor Jahren komponierte und bei kleinen Auftritten für den Soundcheck verwende - nutzte ich das bereits aufgebaute fastmobile Tonstudio für eine Aufnahme des Lieds, das mich nun so lange begleitet.
Das Foto nahm ich am 30. Januar 2022 auf. Die Tonaufnahme entstand am 6. November 2024.
Weitergehen, weitersingen.
Weiter.
Aufgenommen am 14. Juni 2023 mit 'nem Smartphone. Seitdem ging ich weiter.
Der diesjährige Fluss mit Flair steht unter dem Motto Mut und findet am 7. Juli 2024 von 11 Uhr bis 19 Uhr auf der Lonystraße und der Löberstraße in Gießen statt.
Mut. Schwermut, Sanftmut, Armut, Hochmut, Unmut, Gutmütigkeit, der Mut zum forschenden Gestalten, der Mut zur Vergebung. Stimmungen, Verstimmungen, Stolpern, Scheitern, Weitergehen.
Ich werde ausgewählte Arbeiten aus meiner Biographiefragmentmanufaktur präsentieren, das sind Selbstportraits, automatisch geschriebene Textfragmente, Skizzen, Studien, Illustrationen. Ich danke für die vorbereitende Untersützung bei Transport und Aufbau!
Der Künstler testet immer. Jeder Blick ist ein prüfender, jedes Element wird in den Zusammenhang des Gesamtwerks und möglicher Präsentationsorte gestellt. Formale Studien werden gesammelt, für spätere Projekte wiederverwendet, Lösungen konkreter Probleme und künstlerischer Fragestellungen abstrahiert. Die künstlerische Arbeit ist immer diskursiv, wirkt im Alltag, erfordert Abstand, Perspektivwechsel, Diskussion. Sie ist Werkstattarbeit und damit, Heldengeschichten zum Trotz, Ensemblearbeit. Sie erfordert Routine, stetige Optimierung von Routinen, Werkzeugepflege, Werkzeugherstellung, auch Adaption neuer Werkzeuge und Arbeitsprozesse. Sie bedarf einer kritisch-rationalen Betrachtung der Verwendung ihrer Ergebnisse und Werke.
Die Stichpunktlebensgeschichte, diese seltsame Textform, wird zur Erzählung über den Lebensweg eines Menschen durch die Welt. Die Auswahl der Ereignisse, Begegnungen und Erfahrungen hängt vom Erzählkontext, den Zuhörern, oft von der Laune des Erzählers ab. Die Erzählung und was vermittelt von ihren Zuhörern weiter- und nacherzählt wird, ist dem tatsächlichen Leben selten angemessen. Hier wird übertrieben, dort ausgelassen. Einer verdreht, der andere biegt. Wie die Ereignisse und Handlungen aller Beteiligten tatsächlich zusammenwirkten, bleibt unerzählt; aber dass diese verwobenen Zusammenhänge existieren, muss heilsam aufgezeigt werden. So brüllte Inspector Goole in J.B. Priestleys An Inspector Calls seine wachrüttelnde Stoprede: „We don‘t live alone. […] We are responsible for each other.“
Es rettet dich nur die Hand, die dich packt und aus der Grube zieht, nicht die, die winkt und sagt: Ich will dir alles Gute.
Wer sich, wie Münchhausen, am eigenen Zopfe selbst aus der Grube heben musste, wird sich hernach vor die Entscheidung stellen, anderen die Überwindung der Hürden zu erleichtern, die er selbst schon bezwingen konnte.
Das ist der unstetige Fortschritt des Menschen, dass das nächste Scheitern auf höherem Niveau gelingt.
„Your life is your life. Don‘t let it be clubbed into dank submission.“
(Charles Bukowski, The Laughing Heart)
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| Telecastertypen, Notizensammlungen und Lesestapel |
Die folgende Improvisation entstand in einer Reihe von Versuchen, inspiriert durch Aufnahmen des Saxophonisten Eddie Lockjaw Davis, bei der Phrasierung und Spielweise insbesondere auf die klangliche Textur in Kommunikation mit den anderen Instrumenten einzugehen.
Was ist der Preis für die Meisterschaft?
Anstrengung,
Mühe,
Entbehrung.
Was ist die Meisterschaft?
Freude an der Anstrengung,
Mühe,
Entbehrung.
(ald, 11.09.2022)
Kürzlich beschloss ich, das Bloggen als Veröffentlichungsweise kurzer Notizen über u.a. Kunst, Musik, Softwareentwicklung und Philosophie wieder aufzunehmen.
Licht an!
Wie ich als begleitender Gitarrist nach Irland reiste, um zwei Konzerte im Rahmen des International Dublin Gay Theatre Festival 2016 zu spielen.
Aus einer Zusammenarbeit am englischsprachigen Gießener Keller Theatre erwuchs eine kleine musikalische Projektarbeit, die drei Konzerte umfasste: ein Warm-Up auf Gießens Kleiner Bühne und zwei in Dublins Cobalt Cafe.
Vom Traum der Menschheit und grenzenloser Freiheit
Mein letzter Flug lag etwa 14 Jahre zurück, und ich begann meinen Reisetag mit einiger Vorfreude auf die Wolkenlandschaftschau, die mich während des Flugs staunen lassen sollte. Was ich stattdessen während der gut zwei Stunden dauernden Flugzeit erblickte, war dieses blöd grinsende Gesicht im Sitz vor mir.
Zugegeben, es ist meiner Höflichkeit geschuldet, dass ich meinen reservierten Fensterplatz zugunsten einer älteren Dame aufgab, die die Sitzreihe mit ihren Verwandten für sich in Anspruch genommen und meinen Fensterplatz wohl versehentlich mit übernommen hatte. Ich wich auf den ihr eigentlich zugewiesenen Sitzplatz aus. (Offensichtlich ist Sitzplatzverwechselung kein Einzelfall, weswegen die Flugbegleiterinnen deutlich daraufhinweisen, nur die eigenen Plätze einzunehmen.)
Bei meinen Beobachtungen während des Fluges, stellte ich fest, dass die meisten Reisenden entweder auf ihrem Smartphone herumwischten, gelangweilt Hochglanzmagazine blätterten oder schliefen. Nach 14 Jahren reise ich mit einem Flugzeug, dieser bemerkenswerten Errungenschaft menschlicher Ingenieursleistung und sehe nichts von der Welt! Stattdessen werde ich von diesem Sitz vor mir beobachtet. Versuche ich den einen oder anderen Blick über meine Sitznachbarn hinaus durch das kleine ovale Fenster zu werfen, fühlen die sich sogleich angestarrt, und das Fenster verbirgt mehr, als dass es zeigt. Das Sitzgesicht grinst mich weiter blöde an, als freute es sich hämisch. Danke Sitzdesigner, Du hast Dir sicherlich lange Gedanken gemacht, um einen so freundlichen Sitz zu entwerfen.
Mir kamen zwei naheliegende Erklärungen für die kleinen Fenster. Zum einen mag es konstruktionsbedingt notwendig sein, die Fenster klein zu halten. Das müsste ich recherchieren, da mir das ungewöhnlich vorkommt, da das Cockpitfenster schließlich auch groß und frontal gegen den Luftwiderstand ausgerichtet ist. Naheliegender scheint mir, dass findige Psychologen, die sich mit flugängstigen Passagieren beschäftigten, in ausgefeilten Studien herausgestellen konnten, dass kleine Fenster die Aufmerksamkeit der Fluggäste weniger auf sich ziehen und diese somit mehr Zeit mit ausgelegten Duty Free-Shoppingmagazinen verbringen und sowohl an Bord als auch am Flughafen freudiger Einkaufen. (Und sei es nur um sich für das brave Überleben des Flugs zu belohnen.)
Der dritte Grund traf meine Gemütslage besser. Er liegt in der boshaften Ironie menschlichen Schaffens, der großen Pläne und deren Ausführung: die Pioniere, Ingenieure und Designer entwarfen das Flugzeug, um die Welt von oben zu bestaunen, ihre Geheimnisse zu erforschen, den Zauber des Fliegens zu erfahren! Und all das Schaffen gipfelt in einem Flugzeug, das viele Menschen durch die Lüfte und über die Welt befördert und die Reisenden von allem nichts sehen lässt.
In Dublin angekommen, wurde ich erwartet und lernte das irische Busfahren kennen. Das unterscheidet sich vom Gießener Busfahren folgendermaßen. Beim Einstiegen grüßt man sich gegenseitig und verabschiedet sich beim Ausstieg. Gegenseitig meint hier den Busfahrer und die Fahrgäste. Und ich rede von Irland. In Gießen grüßen Busfahrer nicht. Man weiß nichtmal, ob sie überhaupt sprechen. In Irland warten Busfahrer auf zur Haltestelle eilende, schwere Taschen tragende, potentielle Fahrgäste. Allerdings sind Gießener Busse pünktlich. In Irland wartet man tatsächlich auch mal etwas länger auf den Bus, weil sich die Busfahrer noch beim Eis in der Sonne miteinander unterhalten. Das erinnert mich an eine Anekdote über eine Berliner Postfiliale, in der es für die Mitarbeiter eine Tischtennisplatte gegeben haben soll. Von den vielen Serviceschaltern wurden nicht alle besetzt - und konnten nicht besetzt werden, weil die entsprechenden Mitarbeiter noch in einem Tischtennismatch gebraucht wurden.
Eine weitere Kuriosität des irischen Straßenverkehrs ist das Geheimnis der Ampeln. Autofahrer, so sehr sie auch eilen - wie Taxis es vermutlich überall auf der Welt tun - halten an roten Ampeln, während irische Fußgänger immer und überall die Straße überqueren, sofern gerade keine Autos fahren oder sie eine Lücke geschickt ausnutzen können. Touristen erkennt man daran, dass sie in Dublin an den roten Fußgängerampeln auf grün warten.
Nachdem das Gepäck in dem kleinen Bed&Breakfast abgestellt worden war, ging es auf erste Erkundungstour durch die Straßen Dublins, zum Ticketpopupshop des Festivals, zum Cobalt Café, um den Aufführungsort kennenzulernen und Absprachen zu den Aufführungen zu machen. Dann wurden Veranstaltungen des Festivals besucht. Irish Pub Food.
Der Gießener Gig erfolgte mit E-Gitarre und Gesangsverstärkerung, während für Dublin ein verstärktes Akustikgitarrenset, Gesangsverstärkung und ein professioneller Tonmensch zugesagt war. Wie sich wenige Tage vor Anreise herausstellte gab es von all dem nichts, weswegen die Auftritte komplett unverstärkt stattfanden. Die Akustikgitarre wurde vor Ort geliehen.
Ich bin E-Gitarrist. Akustikgitarren spiele ich so wie ich E-Gitarre spiele: mit den Fingern. Der Unterschied zwischen beiden Instrumententypen ist die Übersetzung der Fingerarbeit an den Saiten. Mit gefallen die Gegebenheiten und Möglichkeiten der E-Gitarre mit ihrer Verstärkung und Klangveränderung besser als die der Akustikgitarre.
Es freute mich daher, dass so viele Gäste anschließend auf uns zukamen und sich für die Musik bedankten.
Open source fantasy roleplaying with basicfantasy.org Für die deutsche Übersetzung der 3. Edition (OGL) von Chris Gonnermans Basic Fantasy ...