Posts mit dem Label Kein Künstler spricht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kein Künstler spricht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 6. Juli 2024

Mut. - Fluss mit Flair 2024 in Gießen

 

Der diesjährige Fluss mit Flair steht unter dem Motto Mut und findet am 7. Juli 2024 von 11 Uhr bis 19 Uhr auf der Lonystraße und der Löberstraße in Gießen statt. 

Mut. Schwermut, Sanftmut, Armut, Hochmut, Unmut, Gutmütigkeit, der Mut zum forschenden Gestalten, der Mut zur Vergebung. Stimmungen, Verstimmungen, Stolpern, Scheitern, Weitergehen.

Ich werde ausgewählte Arbeiten aus meiner Biographiefragmentmanufaktur präsentieren, das sind Selbstportraits, automatisch geschriebene Textfragmente, Skizzen, Studien, Illustrationen. Ich danke für die vorbereitende Untersützung bei Transport und Aufbau!

Der Künstler testet immer. Jeder Blick ist ein prüfender, jedes Element wird in den Zusammenhang des Gesamtwerks und möglicher Präsentationsorte gestellt. Formale Studien werden gesammelt, für spätere Projekte wiederverwendet, Lösungen konkreter Probleme und künstlerischer Fragestellungen abstrahiert. Die künstlerische Arbeit ist immer diskursiv, wirkt im Alltag, erfordert Abstand, Perspektivwechsel, Diskussion. Sie ist Werkstattarbeit und damit, Heldengeschichten zum Trotz, Ensemblearbeit. Sie erfordert Routine, stetige Optimierung von Routinen, Werkzeugepflege, Werkzeugherstellung, auch Adaption neuer Werkzeuge und Arbeitsprozesse. Sie bedarf einer kritisch-rationalen Betrachtung der Verwendung ihrer Ergebnisse und Werke.

Die Stichpunktlebensgeschichte, diese seltsame Textform, wird zur Erzählung über den Lebensweg eines Menschen durch die Welt. Die Auswahl der Ereignisse, Begegnungen und Erfahrungen hängt vom Erzählkontext, den Zuhörern, oft von der Laune des Erzählers ab. Die Erzählung und was vermittelt von ihren Zuhörern weiter- und nacherzählt wird, ist dem tatsächlichen Leben selten angemessen. Hier wird übertrieben, dort ausgelassen. Einer verdreht, der andere biegt. Wie die Ereignisse und Handlungen aller Beteiligten tatsächlich zusammenwirkten, bleibt  unerzählt; aber dass diese verwobenen Zusammenhänge existieren, muss heilsam aufgezeigt werden. So brüllte Inspector Goole in J.B. Priestleys An Inspector Calls seine wachrüttelnde Stoprede: „We don‘t live alone. […] We are responsible for each other.“

Es rettet dich nur die Hand, die dich packt und aus der Grube zieht, nicht die, die winkt und sagt: Ich will dir alles Gute.

Wer sich, wie Münchhausen, am eigenen Zopfe selbst aus der Grube heben musste, wird sich hernach vor die Entscheidung stellen, anderen die Überwindung der Hürden zu erleichtern, die er selbst schon bezwingen konnte.

Das ist der unstetige Fortschritt des Menschen, dass das nächste Scheitern auf höherem Niveau gelingt.

„Your life is your life. Don‘t let it be clubbed into dank submission.“
(Charles Bukowski, The Laughing Heart)

Montag, 2. Januar 2012

AutoWrite 47 - 2012 Kiss with a Smile

AutoWrite 47 - 2012 Kiss with a Smile (ald)
Automatisches Schreiben führt also nicht nur
zu melancholischen kleinen Texten,
sondern auch zu netten Affirmationen.

Eine Message für's Jahr 2012. 

Tanzen zu Elektropop. Küssen mit 'nem Lächeln im Gesicht. Die Welt geht nicht unter, sondern die Sonne - und jeden Tag geht sie wieder auf, ohne dass man etwas dazu tun müsste. Bleibt also mehr Kraft und Zeit für andere Dinge, darunter sehr schöne.

Ich wünsche ein frohes, sinnliches, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2012!

Mittwoch, 23. November 2011

Kritzeleien und Notizen: Kein Künstler spricht...

 "Kein Künstler spricht..."
über Notizen zum Podcast.

Ein Versuch

Ich trage mich schon seit langem mit dem Gedanken, einen kleinen Podcast zu diesem Blog zu machen. Gesprochene Notizen über Kunst, Musik und Literatur und den Rest des Ganzen. Und viel Quatsch.

Bisher hatte mich daran gehindert, dass ich keine Erfahrung mit Podcasting hatte und dass mir das Einbinden eines Flash- oder Java-Script-Players zum Abspielen auf dem Blog eine Hürde bereitete. Dabei ist letzteres garnicht so schwer, trotzdem blockierte es mich.

Einblicke ins Podcasting konnte ich in einem Seminar an der Uni sammeln, in dem die Möglichkeiten der Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten in diversen Podcast-Formaten ausprobiert wurden. Und zum Thema Flash-Player dachte ich mir am Wochenende: "Quatsch." Ein Link zur MP3 oder OGG Vorbis-Datei reicht erstmal, denn Browser verfügen über Plug-Ins zur Wiedergabe von Mediendateien und herunterladen kann man sich die Dateien auch, um sie dann in einem externen Media-Player abzuspielen.

Manchmal muss man die kleinen Steine, über die man stolpert, erst erkennen, um dann mit aufmerksamer Umsicht weiterzugehen.

Kein Künstler spricht...

Mit dem Podcasting-Format will ich zunächst experimentieren. Neben dem Entwurf und ersten Gehversuchen in einer etwa zwanzig Minuten langen Testaufnahme, steht schon der Titel des Podcasts. Zum Beispiel:

Kein Künstler spricht... über kreative Schaffensprozesse

oder

Kein Künstler spricht... mit sich selbst über das Problem, von Musen ungeküsst zu sein.

oder

oder

Neben den Notizen sind zwei kleine Kugelschreiberkritzeleien entstanden, die ich anschließen mit Aquarell coloriert habe.

Klecks.

Ein relativ unspektakulärer Kritzelklecks und eine blonde Frau in Jeans, die in meiner Vorstellung irgendwie so krakeelt wie Janis Joplin.

Shout out your Blues.

Speedreading: Testing Elixir - Effective, and robust testing for Elixir, and its ecosystem (Andrea Leopardi, and Jeffrey Matthias, series editor: Bruce A. Tate, development editor: Jacquelyn Carter)

Testing Elixir Die späte Schnelleselektüre dauerte fünfundreißig Minuten und zwanzig Sekunden, und ich hatte sie zuvor auf fünfunddreißig Mi...