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Donnerstag, 5. April 2018

RPG Blog-O-Quest April 2018 - Schwerter und Kanonen

Die Aprilqueste 2018 wird von Runway 61 aufgetragen.

Aufwärmfragen
a. Welches Regelwerk spielst du am Liebsten / am Häufigsten?
Am Liebsten das universelle Saga-System mit dem genialphantastischen Qualitätsvergleich.
b. Beschäftigst du dich auch sportlich mit Waffen? Zum Beispiel Bogenschießen, Kendo oder bist du Sportschütze?
Ich spiele E-Gitarre. Electric Guitar Kata... Gilt das?

Hauptfragen
  1. In DnD unterscheiden sich die einzelnen Waffen fast nur durch ihren Schadenswürfel, in Splittermond hat eine Waffe mehr Stats als Charaktere in anderen Systemen. Shadowrun hat ganze Waffenbücher während es in Fate Core kaum einen Unterschied macht, ob man mit Fäusten, Schwertern oder schweren Maschinengewehren kämpft. Wie wichtig sind dir viele verschiedene Waffen? Wie lang ist die ideale Waffenliste? Eine Seite reicht mir. Beim Saga-System benötige ich keine Waffenwerte, bei Risus benötige ich keine Waffenwerte, und bei Basic Fantasy reicht mir die allgemeine Angabe w6.
  2. Die Artussage wäre nicht komplett ohne das Schwert Excalibur. Hat in deiner Rollenspielerfahrung schon mal eine Waffe eine ganz zentrale Rolle gespielt? In meinen Mad-Kyndalanth-Fantasykampagnen sind besondere Waffen Teil der Spielwelt. Und die Spielfiguren führen sie auch. Manchmal umgekehrt.
  3. Dein Wüstenkrieger ist fertig erstellt, fehlt nur noch die Ausrüstung. Ikonisch wäre als Waffe natürlich ein Krummsäbel, aber die Wikingeraxt macht viel mehr Schaden! Wie sehr gerätst du in Versuchung? Ich mag weder Krummsäbel noch Wikingeräxte. Mein Wüstenkrieger bekommt einen Kampfstab aus dem Holz einer uralten Zeder, die geschlagen wurde, als die Wüste noch grün und die Bäume noch bis zum Himmelszelt reichten und den er von einem dürstenden Wanderer nach langmütiger Feilscherei gegen Wasser, Proviant, einen Karawanenreiseplatz mit eigenem Zelt und ein gesundes Kamel erhielt. Eines Tages wird er einen Zauber wirken, der aus dem alten Holz einen jungen Baum sprießen lässt, und den Baum wird er unter den Sternen in der Wüste pflanzen, und eine Stadt wird sich um den Baum scharen, und er wird der weise Herrscher unter dem Baum, der bis zum Himmel reicht. Genau so, wie es ihm der dürstende Wanderer noch verraten hatte, bevor dieser mit der Karawane weiterzog.
  4. Feuerwaffen in Fantasy/Fäntelalter-Settings finde ich schick, weil Lasermaschinengewehre gegen Dinosauerier nunmal lässig effektiv wirken. Und grelle Farben in den Raum zaubern.
  5. Egal ob Bogen oder Sturmgewehr: wie haltet ihr es in euren Runden mit der Munition? Wird der Verbrauch nachgehalten? Muss neue Munition gekauft / gebaut / gelootet werden? Bei Star Wars d6 wurde nicht mitgezählt. In anderen Settings, ja. Bei Risus kommt es aufs Klischee an. John-Henry der Singende Buchhalter (3) muss mitzählen.
Bonusfrage: Die ungewöhnlichste Waffe, mit der einer meiner (N)SCs je einen Gegner überwältigt hat, war - dazu fällt mir nichts ein. Urkristallschwerter, Krawallschallpistolen, Zauberwaffeln, samtverzierte Observierstühle, abgebrochene Eisriesenfäuste scheinen alle nicht ungewöhnlich.

Sonntag, 4. März 2018

RPG-Blog-O-Quest März 2018 - Abenteuer

Die Märzqueste in 2018 wird von jaegers.net aufgetragen und handelt von Abenteuern.

Die Aufwärmrunde
Mein letzter Charakter: Ein weiblicher Courier namens Elvis unterwegs in der Mojave-Wüste.
Mein letztes Abenteuer war also Fallout: New Vegas.
Mein letztes System: Have a guess.

Die Fragen
  1. Ich empfinde 7 Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot Abenteuer bzw. eine einzelne Spielrunde; weil zieht man zwei Stunden für Eintrödeln, Vorbereitungen und Wasseranreichen ab, bleiben fünf Stunden für das Spiel. Für eine entscheidungsfreudige Spielgruppe ist das genug, um allerlei Albernheiten anzustellen.
  2. Ich wünsche mir ein Abenteuer, in dem Travel-O-Fanten, tyliadonische Glubberdrachen und geheimrezeptiges Spaghettieis vorkommen, denn auf langen Reisen braucht man hilfreiche Begleiter und erfrischende Verpflegung.
  3. Welchen (eher unbekannten) Film möchtest Du gerne einmal als Abenteuer nachspielen, bzw. in ein Abenteuer verwursten und warum? Hast Du das vielleicht sogar schon gemacht, und wie waren dann die Erfahrungen damit? Keinen. Nein. Von Filmzitaten mal abgesehen.
  4. Der Einstieg in ein Abenteuer ist oftmals recht abgegriffen (die Erbschaft des unbekannten Stiefonkels schwiegermütterlicherseits …). Wie sah der beste Einstieg in ein Abenteuer aus, den Du (mit-)gemacht hast? Die Spieler erschufen sich Risusfantasycharaktere auf Karteikarten und erkundeten eine Räuberhöhle. Erheiternd, einfach und ergiebig.
  5. Wenn es einen Publikumspreis für ein Abenteuer gäbe, gäbe ich meine Stimme für kein einziges Abenteuer von irgendwem, denn weil mir die ständige Werbung auf den Keks geht. Abgesehen davon, widerstrebt es mir, meine Stimme abzugeben. Wenn sie nicht bei mir ist, wie kann ich sie dann je zu Gehör bringen?
Bonusfrage
Welches System möchtest Du unbedingt in diesem Jahr einmal auf einer Convention ausprobieren, bzw. wäre vielleicht sogar den Besuch einer Convention wert? (Und uns interessiert natürlich auch eine Begründung dazu!) Keines. Wenn sich die Gelegenheit wieder schaffen lässt, dann will ich spielen oder ein Spiel leiten - nur, das unbedingt gefällt mir nicht - mit den üblichen Systemen, die ich auf diesem Blog nenne. Vielleicht ließe sich das auf einer Convention einrichten.

Sonntag, 11. Februar 2018

RPG Blog-O-Quest Februar 2018 - Das perfekte Rollenspiel

Die Februarqueste des Jahres 2018 wird aufgetragen von Spiele im Kopf.

1. Über- und Unterwürfeln, Poolsysteme, Karten ziehen oder erzählerische Fakten schaffen – die Liste der Mechanismen ist lang. Die perfekten Rollenspielregeln sind perfekt. Sie benötigen kein Hinzutun, kein Wegnehmen. "Und wo finde ich diese perfekten Rollenspielregeln, Meister?" - "In der Situation, zu der sie passen."

2. EDO, Sword & Sorcery, Harte SF, Postapokalypse – so viele Genres. Das perfekte Rollenspielsetting wird durch die Inszenierung perfekt, was es ist.

3. Aufwändige Hardcover, günstige Taschenbücher, Boxen oder PDFe. Das perfekte Starterprodukt präsentiert die Spielregeln gut leserlich und ablenkungsfrei gesetzt, Abbildungen und Bilder illustrieren den Text, es bietet ein- und weiterführende Soloabenteuer und Tutorials für Spieler und Spielleiter, vorgefertigte Spielercharaktere, Kartenmaterial, Blankocharakterbögen, Würfel, wichtige Tabellen als laminierbares Auslagematerial und ein vollständig ausgearbeitetes Abenteuer sowie einen kleinen Baukasten für weitere Abenteuer und Zufallsbegegnungen. Lässt sich mit freiem Spielmaterial zusammenstellen und verschenken.

4. Metaplot und Sandkasten, Splat-Books und Hintergrundbände, One-Shots und Kampagnen – Möglichkeiten, sich in einem Rollenspiel auszutoben, gibt es viele . Die perfekten Ergänzungspublikationen zu solchen Einsteigerprodukten sind inspirierende Abenteuerbaukästen und Spielmaterialien, die andere für ihre Gruppen erstellten und im Spiel einsetzten: Karten und magische Gegenstände, Monster und andere Figuren, Rätsel und Musik. Findet sich auf unzählige Blogs verteilt.

5. Würfel, Spielleiterschirm, Kartenwerk oder Spielkarten. Das perfekte Rollenspielzubehör sind Schreibzeug und Papier für verschiedene Zwecke (Notizen, Kartenzeichnen, Pläneschmieden usw.), darunter Bleistifte verschiedener Härten, passende Radiergummis, Anspitzer, farbige Stifte, Fineliner und Kulis. Für manche Spiele und Settings eignen sich Sprachaufzeichnungen; hier helfen die neuen Technologien und der alte tragbare Kassettenrekorder für Achtzigerjahreretrosettings.

Bonusantwort
Und dieses perfekte Produkt darf dann gerne geschrieben / publiziert werden von uns allen! Und auch von den anderen!

Montag, 15. Januar 2018

RPG Blog-o-Quest Januar 2018 - Rückblick auf 2017

Die Januarqueste 2018 wird von Greifenklaue aufgetragen.

1. Meine erste Spielrunde 2018 war des desorientierten Waldläufers Kundschafterrunde mit Lost Songs of the Nibelungs. Meine erste Onlinerunde überhaupt und darüberhinaus gleich bei einem Fantasyheartbreaker im Spieltest! Mir scheint, der desorientierte Waldläufer ist sowohl mit der Charaktergenerierung als auch der Kampfdarstellung einen hoffnungsvollen Weg eingeschlagen.
2. Das beste/einprägsamste Erlebnis 2017 in Deiner Rollenspielrunde meiner Einzelspielerwelt war eindeutig Bunkers&Badasses! Klischees zuhauf!
3. Welches Rollenspielprodukt hat Dich im vergangenen Jahr am meisten erfreut? Die Skyrim Special Edition.
4. Welchen SC hast Du am meisten gespielt in 2017, welches System war das und an was werden sich die Mitspieler erinnern? Meinen generischen Krieger in Skyrim. Skyrim RPG Engine. Serena fand die Landschaft gut.
5. Gab es 2017 auch eine RPG-Runde oder -Produkt, welches sich als absolute Zeitverschwendung entpuppte? Warum? Aufgrund der gewählten Priorisierung von Aktivitäten, hat sich kein Tischrollenspiel ergeben. Rollenspielprodukte kaufte ich keine, weil mich anderes Lesefutter mehr anlacht.

Bonusfrage: Welche Random-Blog-Encounter wirst Du zuerst erledigen?

12 und 61 sagen die Würfel. Copy & Paste der Texte bekomme ich nicht hin, deswegen eine Paraphrase:
12: Crowdfunding und Entäuschungen: Am Crowdfunding nahm ich bei Fate Core teil. Mit 10 Euro für die PDFs. Enttäuscht wurde ich nicht, da ich ja wissen wollte, ob mir Fate nun zusagt, oder nicht. Dafür gab es genug Lesefutter. Zusagen tut es mir bisher nicht, wenngleich Zornhau mit seinen 12 Dingen zu Atomic Robo neues Interesse geweckt hat.
61: Rollenspiel und gespielte Emotionen - ist die emotionale Darstellung peinlich, großartig oder gehört sie überhaupt dazu? Rollenspiel ist meiner Ansicht nach kein Schauspiel, weswegen die Darstellung von Emotionen über lesbare Körpersprache, Mimik und Stimme kein Muss am Spieltisch ist. Hier genügt es, die Handlungen und das Verhalten der Spielfigur zu beschreiben. Im Schauspiel dagegen gehört sie dazu, und ich finde sie großartig. 

Besten Dank an Greifenklaue und die Gelben Zeichen für Blog-o-Queste und Random-Blog-Encounter!

Samstag, 16. Dezember 2017

RPG-Blog-O-Quest Dezember 2017 - Ausblick auf 2018


Die Dezemberqueste in 2017 wird aufgetragen von Greifenklaue und handelt von (Rück- und) Ausblick.
  1. Am meisten freu ich mich 2018 RPG-technisch auf unterhaltsame Spielrunden mit Basic Fantasy und Risus.
  2. Mein nächstes Projekt für 2018 steht in den Sternen.
  3. Mein Pile of Shame, die Übersetzung von Chris Gonnermans Basic Fantasy Roleplaying Game, ist 2017 endlich zu einem guten Abschluss gekommen und steht in einer tabletfreundlichen Fassung hier zum Download zur Verfügung. Davon wird 2018 die vollständig illustrierte Version auf basicfantasy.org zur Verfügung stehen.
  4. Auf welches RPG-Ereignis freust Du Dich 2018 am meisten? Ich habe noch keine Vorahnung, welche großartigen Rollenspieldinge sich 2018 ereignen werden.
  5. Blogtechnisch hab ich mir für 2018 vorgenommen, weiterzuschreiben.
  • Bonus: 2018 dürft Ihr Euch auf folgende Beiträge von mir freuen: Ein Soloabenteuer und kleine magische Gegenstände.

Sonntag, 19. November 2017

Basic Fantasy RPG - handlich und auf Deutsch (Update)

basicfantasy.org

Die deutsche Übersetzung von Chris Gonnermans Basic Fantasy Role-Playing Game kann als tabletfreundliche Version im Showcasebereich auf basicfantasy.org heruntergeladen werden.
Chris Gonnerman übernimmt das Layouting der bebilderten normalen (Print-)Version, die dann auf der Hauptdownloadseite zur Verfügung gestellt werden wird.

Hier der Link zum Showcasebereich.

Mittwoch, 1. November 2017

RPG-Blog-O-Quest November 2017 - Wettbewerbe, Aktionen, Blogtouren


Die Novemberqueste wird vom Würfelhelden ausgerichtet.

1. An welchen Blogaktionen, Wettbewerben, usw. hast du bereits teiltgenommen bzw nimmst teil (bei Wiederkehr)? RSP-Karneval und RPG-Blog-O-Questen.
2. Wie sind deine Erfahrungen mit diesen? Auf den Blogs findet sich bei jeder Aktion reichlich Lesematerial, was ich im Allgemeinen überfliegenswert finde.
3. Findest du das es genügend Aktionen gibt oder kann es davon nie genug geben? Gibt genug. Gebe es mehr, gebe es genug. Gebe es weniger, gebe es genug.
4. Würdest du gerne selber eine Aktion ausrichten und wenn „ja“ was schwebt dir vor? Nö. Oder vielleicht doch. Wie wäre es mit der Spielfigur der Woche, bei der jede Woche eine Spielfigur (SC, NSC o.a.) vorgestellt wird. Das geht allerdings auch ohne Aktion, indem man nen Rollenspielblog hat, auf dem man so ein Zeug veröffentlicht. Die Aktionen eignen sich ja vor allem, um sich auf langen Linklisten durchs Netz zu klicken. Mir fällt auf, dass ich in den vergangenen Monaten hauptsächlich RPGBlogoquesten als Posts veröffentlichte. Die Teilnahme an solchen Aktionen ist weniger Aufwand, als selbst eine zu organisieren. Von daher "bin ich mal realistisch" und nehme von schwebenden Vorstellungen abstand.
5. Was wünscht du dir von bereits wiederkehrenden Aktionen und warum? Nüscht. Ich freue mich darüber, dass sie stattfinden, und ich danke allen, die sie ausrichten und sich daran beteiligen. Ehrlich, ich mag das bunte Durcheinander an Beiträgen.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

RPG Blog-O-Quest Oktober 2017 - Finsteres und Finsterlinge

Die Oktoberqueste 2017 wird von den finsteren Nerd-Gedanken ausgerichtet.
1. Was war die bösartigste Intrige gegen die Heldengruppe Deines Charakters oder gegen Deinen Charakter, die Du bisher im Spiel erlebt hast - und wie ging die Sache aus? Eine ernstzunehmende Intrige kann ich nicht erinnern. In unserer Shadowrun-Kampagne wurde die Gruppe immer wieder von ihren Auftraggebern über's Ohr gehauen, verraten, in Fallen gelockt, mit Flugzeugen abstürzen gelassen. Das war Alltag.
2. Gefährliche Augenblicke bei Rollenspielszenen wollen passend untermalt werden. Was bringt Dich in Spannungs-Stimmung, wenn Du Spieler bist? Welche spielexternen Mittel nutzt Du als Spielleiter, um deine Spieler das Fürchten zu lehren? Zeit. Timing. Rhythmus. Priming. Kleine rhetorische Mittel.
3. Hast Du schon einmal einen Charakter in einer 'böse' gesinnten Heldengruppe gespielt? Wenn ja, wie erfolgreich waren die Heldencharaktere beim Lösen ihrer Aufgaben? Wenn nein, hättest Du Lust, es auszuprobieren? Wenn Du keine Lust darauf hast, wieso nicht? Nö. Nö. Vielleicht mal in einem gesonderten Blogpost.
4. Was macht Deiner Meinung nach einen gelungenen, schurkischen Bossgegner aus, damit er mehr als gesichtslose Metzelmasse mit vielen Lebenspunkten ist? Die Stimme.
5. Welches Schurkenklischee kannst Du gar nicht leiden, wenn es Dir bei einem Plot begegnet - und warum? Diese Idioten, die sich in jeder Situation für überlegen halten.
Bonusfrageminilückentext:
Richtig düster wird es für mich beim Rollenspiel, wenn das Licht ausgeht.

Sonntag, 3. September 2017

RPG-Blog-O-Quest September 2017 - Charaktere

Die Septemberqueste 2017 steht unter dem Titel Charaktere und wird von Timberwere ausgerichtet.

1. Nach welchen Gesichtspunkten und aufgrund welcher Inspirationen baust du deine Charaktere? Mittlerweile würfele ich entweder 3w6 in Reihenfolge und wähle die übrigen systemrelevanten Werte, um merkwürdige Figuren zu schaffen oder ich setze merkwürdige Klischees zusammen und verteile Würfel unter den Klischees.
Über die Inspiration dabei zu schreiben, d.h., den stream of consciousness zu dokumentieren oder ausgewählt davon zu erzählen, halte ich an dieser Stelle für zu aufwendig. Ich kann viele der Assoziationen und Entscheidungen rekonstruieren und erklären. Das scheint mir für ein Teegespräch geeignet.
2. Was fällt dir am Leichtesten bzw. am Schwersten beim Charakterbau und warum? Ermüdend ist das Lesen vielseitiger Listen mit Fertigkeiten, Spezialfähigkeiten usw. beim Charakterbau. Systeme, die das mit sich bringen, finde ich  daher eher langweilig. Am Ende stelle ich dann fest, dass das Versprechen "Spiel was Du willst!" (oder so) tatsächlich ein Hinweis darauf ist, dass ich ein anderes Spiel spielen sollte.
3. Recycelst du gelegentlich Charaktere, die du in einer früheren Runde schon einmal gespielt hast, für neue Runden und warum oder warum nicht? Ja. Meistens Nichtspielerfiguren. Weil die Entwicklung interessanter Spielfiguren zeitaufwendig ist und mehrere Spielrunden dauert. We want to meet the cool characters, again, and again, and again.
4. Wie stehst du zum Charaktertod? Darf dein Charakter sterben bzw. unter welchen Umständen? Gehört dazu. In der Regel, wenn die Trefferpunkte auf 0 fallen.
5. Was bedeutet Charakterentwicklung für dich? Als Spieler mit der Figur im Verlauf einer Spielserie andere Entscheidungen treffen und die Handlungsoptionen erweitern.
Die Bonusfrage beantworte ich mal nicht.

Sonntag, 13. August 2017

SC, NSC, Rollen und Spielfiguren und Wiederholungen

Spielfiguren

Wir nennen es Rollenspiel und sprechen davon, Charaktere zu erschaffen. Charaktere von Spielern werden von denen der Spielleitung unterschieden und diese Spielercharaktere, jene Nicht-Spielercharaktere genannt.
Die Spieler sagen: "Ich spiele einen Magier." oder "Ich spiele eine mal-o-fantastische Zwergenkriegerin des ölften Zauberreigens." Manch einer nennt seine Rolle beim Namen: "In dieser Abenteuerkampagne spiele ich Salogel, den flinken Waldelfenprinzling." und selten behauptet ein Spieler, jemand anderes zu sein: "Ich bin Adelheid, Königin des Sternenmeeres!"
Als Spielleiter sage ich manchmal: "Ich spiele den ganzen Rest. Die Welt." und scherzend füge ich seltener noch hinzu: "Damit die Weltordnung in guten Händen bleibt."

Die Begriffe und ihre Verwendung referenzieren Dinge und ihren Kontext und wie sie gemeint sind. Wenn ich von Spielfiguren spreche, anstatt von Spielercharakteren, dann weil ich mir auf meinem Weg als Rollenspieler eine Haltung sicherer Distanz zu den Figuren angeeignet habe. Ich will eben nicht "mehr von der ultimativen Immersion", sondern eine lebensbereichernde Spielerfahrung mit Freunden. Und wenn sie das nicht ist, dann will ich stattdessen etwas anderes Lebensbereicherndes machen. Hausmusik, beispielsweise. (Und wenn die das zu der Zeit auch nicht ist, dann will ich etwas anderes Lebensbereicherndes machen. Usw.)
Hinzu kommt, dass der englische Begriff character im Bereich der Literaturwissenschaft im Deutschen als Figur verwendet wird. Und da wir uns im Kontext eines Spiels bewegen, halte ich die Spielfigur für naheliegend. Assoziationen mit Ach-ist-doch-nicht-so-schlimm-dass-Du-verlierst-Figuren kann ich beiseite schieben.

Im Bereich der Theaterarbeit, des Schauspiels, der sich meiner Ansicht nur bedingt mit dem des Rollenspiels - und ich grenze hier auf das typische Tischrollenspiel ein - überschneidet, spreche ich davon, eine Rolle zu spielen. Zur Zeit arbeite ich an der Rolle des Detective Sergeant Trotter. Die Vorbereitung dafür, die Probenarbeit mit Ensemble und Regie ist nicht vergleichbar mit den Vorbereitungen für einen Rollenspielabend mit Freunden. Das liegt nicht nur am Skript, den Vorgaben durch die Inszenierung der Regie, den Rahmenbedingungen von Bühnenbild, Licht, Maske und Kostüm, sondern an der Intention der Beteiligten. Darüberhinaus ist die Bühne ein sicherer Ort für Selbstarbeit bei der Ergründung einer Rolle und erlaubt durch Proben sowie Aufführungen etwas, das hierfür und für das Sammeln solcher Erfahrungen wesentlich ist und im Tischenrollenspiel üblicherweise vermieden wird: Wiederholung.
Die Wiederholung und experimentelle Variation in der Ausführung mit Stimme und Körper und gelegentlich auch das Abweichen vom Skript, um die Reaktion im Ensemble und das Fortführen der begonnenen Bewegungen und damit der Handlung zu erfahren.
Diese Wiederholung und Variation eröffnet die Möglichkeit für Erfahrungen. Das Rollenspiel mit dem Zweck des Perspektivwechsels, das auch im pädagogischen Kontext stark verregelt verwendet wird, taugt nur, wenn es diese experimentelle Wiederholung einsetzt und den Teilnehmern, wie sie dann leider genannt werden, die Erlaubnis zur Variation gibt. Lassen wir die Pädagogik sowie auch Rollentheorien aus Soziologie und angrenzende Bereiche der Psychologie beiseite (und tun wir damit so, als wären wir darauf eingegangen und hätten eine Ahnung davon).
Den Diskurs um sog. Spielertypen, wie Ich-will-immer-gewinnen-Typen, soll hier außen vor bleiben. Ich verweise nur leise darauf, dass es ja gelegentlich ganz horizonterweiternd sein kann, mal was anderes zu spielen. Das gilt übrigens auch für die Leise-und-vorsichtig-Spieler, denen die extrovertierte Rolle einige hilfreiche Einblicke in neue Handlungsoptionen bieten kann.

Wiederholungen

Also, auf zu einem vernachlässigten Aspekt des Rollenspiels und gekaufter oder selbstgeschriebener Abenteuer: nämlich, dass es durchaus sinnvoll ist, ein Abenteuer oder eine Szene daraus, wiederholt zu spielen und dabei nicht nur die Durchführung und den Ausgang durch andere Zufallswerte beim Würfeln, sondern auch durch andere Entscheidungen bezüglich des Handelns der Spielfiguren experimentell zu variieren. Damit gelangt man zur Nacherzählung und Umerzählung: Da wir uns mit dem Rollenspiel im Bereich der Erzählung befinden, kann sich dieser Werkzeuge ruhig bedient werden.
Dabei ist sich in Erinnerung zu rufen: Die Ereignisse und die Erzählung zu den Ereignissen sind nicht dasselbe - das ist wie mit der Karte eines Gebiets und dem Gebiet oder dem Quatsch im Internet und der wirklichen Welt. Für jede kleine Zankerei gibt es sowohl eine Erzählung des vermeintlichen Gewinners, als auch eine des vermeintlichen Verlierers, der nicht selten mit einem umgedeuteten Sieg prahlt.
Die Erzählung über die Ereignisse wird Teil und Weiterführung der Ereignisse, und die Fiktion wirkt ihrerseits auf die addressierte Leserschaft oder allgemein auf das Publikum, das der Erzählung seine Aufmerksamkeit schenkt.
Tolkiens Herr der Ringe unterscheidet sich beispielsweise in einigen Dingen von Jacksons Herrn der Ringe. Die tatsächlichen Ereignisse lassen sich nur schwer überprüfen, und die Berufung auf originale Textquellen des angeblichen Autors ist in diesem Zusammenhang zumindestens fragwürdig. Beide Erzählungen sind Fiktion und beide Erzählungen haben ihr Publikum. Wenn sich nur genügend Zuschauer bloß an Jacksons Verfilmungen halten, dann werden Tom Bombadil und Goldbeere bald in Vergessenheit geraten. Abgesehen von kleinen Geheimgesellschaften, die das wahre Wissen um den Herrn der Ringe in Artefakten der Popkultur verschlüsselt von einer Generation an die nächste weitergeben, wird sich keiner um die beiden kümmern. Die Umerzählung, Nacherzählung und Neudichtung des Herrn der Ringe halten sicherlich manche für unpassend und ein weiteres Remake für unwahrscheinlich (Ich bin nach wie vor für eine Serie, die die Reise der Gefährten über mehrere Staffeln verfolgt.), aber sie ist möglich. Und weil es sich um Fiktion handelt und es hier um Spiel geht, lassen sich solche Umerzählungen experimentell nutzen. Die Rezeption (Lesen oder Sehen) beider Fassungen bietet ihrem Publikum unterschiedliche Erfahrungen, was mir nicht ganz unwichtig scheint.

Entscheidend ist, dass nicht nur eine dieser Erzählungen als alleingültig weitererzählt wird, sondern, dass, so wie beide Erzählungen (des Gewinners und des Verlierers) über eine Zankerei erhellend und wesentlich für die Streitschlichtung sein können, im Zusammenhang mit wiederholten Abenteuern, die Spieler Erfahrungen machen, die sie für Vergleiche, Diskurse und die Erweiterung ihrer Handlungsoptionen in späteren Spielen nutzen können.

Wer besser Spielen und Spielleiten können möchte, darf sich gerne daran versuchen. Wie auch beim Gitarrespielen, Karatekatalaufen usw. ist es sinnvoll die Übungen zu variieren: Wer behauptet, man müsse mindestens zehn Jahre lang "Silvanas Befreiung" mit allen möglichen Helden des Schwarzen Augen spielen, bevor man sich Spielmeister des ersten Grades nennen darf, verschließt sich und andere möglicherweise vor vielen schönen Spielerfahrungen.

Wiederholung und experimentelle Variation sind wesentlich für künstlerische Studien, für Versuche in Komposition und Improvisation, beim Kochen und beim Küssen.

So viel dazu, erstmal.

RPG-Blog-O-Quest August 2017 - Spielleitung

Die Augustqueste dieses schönen Jahres (2017) wird ausgerichtet von jaegers.net, und die Fragen drehen sich um Spielleitung.
  1. Am liebsten spiele ich Rollenspiele in einem gemütlichen, passend beleuchtetem Raum an einem Tisch mit ergonomischen Stühlen und genügend Platz für alle Spielmaterialen, Getränke und Knabbereien und mit einer Musikanlage zur Hand, denn dort lässt es sich gut spielen und reden.
  2. Ich bin seit mehr als zwei Jahrzehnten gerne und meistens Spielleiter, da sich in den ersten Tagen, als ich mich mit den Helden des Schwarzen Auges auf den Weg ins Abenteuer machte, niemand freiwillig zeigte, sich in die Regeln einzulesen und eine Spielgruppe zu moderieren, aber und daran hat sich bisher nichts geändert.
  3. Als Spieler bin ich zur Zeit eher am Computer in Abenteuerwelten unterwegs, denn a) siehe 2. - es leitet niemand sonst und b) führe ich insgeheim Studien durch, um die Zusammensetzung des perfekten Computerrollenspiels zu finden und für die Spielwelt nutzbar zu machen.
  4. Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir fast schnuppe, jedoch bevorzuge ich im Englischen game master und im Deutschen Spielleiter. Und da ich kürzlich davon las - für sog. (non-)player characters bevorzuge ich den Begriff Spielfiguren.
  5. Wie bereitest du dich auf eine Spielrunde als Spielleiter und als Spieler vor? Als Spieler entwerfe ich meine Spielfigur und wecke meine Erinnerungen an vergangene Spielrunden mit einer besinnlichen Rückschau und anhand meiner Notizen. Als Spielleiter mache ich das ähnlich, nur dass ich mich auf wesentlich mehr Spielfiguren, Handlungsfäden und Ereignisse erinnere und vorbereite. Die Spieler sehen meist ihre Perspektive und ihre Deutung der Ereignisse aufgrund ihrer Spielerfahrung und Notizen. Was tatsächlich geschieht oder geschah, deckt sich ja nicht immer damit.
  6. Und weil wir mitten in der Convention Saison stecken noch die traditionelle Bonusfrage: Auf einer Rollenspiel Convention spielte ich bisher garnicht mit, weil ich noch auf keiner Convention darüber nachdachte, teilzunehmen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Wie RPG-Blog-O-Quest funktioniert?


Und für die, die den monatlichen RPG-Blog-O-Quest immer noch nicht kennen, ist hier auch noch einmal die Erläuterung zu der monatlichen Aktion zusammengefasst:
  • An jedem Monatsersten stellen unterschiedliche Blogs, organisiert über das Forum auf RSP-Blogs, dem Rollenspielvolk fünf Fragen und oft eine Bonusfrage (in der Regel in Form von Lückentexten), um deren Beantwortung auf Blogs, in Podcasts, in Vlogs oder in Foren gebeten wird.
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema, um das sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung der Links freuen sich die Ausrichter.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, die Fragen zu beantworten, ist herzlich Willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos dürfen selbstverständlich in den Beiträgen benutzt werden.

Sonntag, 7. Mai 2017

RPG Blog-O-Quest Mai 2017 - Rollenbrettspiele

Die RGP Blog-O-Queste wird in diesem Monat von Spiele im Kopf ausgerichtet. Beiträge teilnehmender Blogs werden in dem entsprechenden RSP-Forumsthread gesammelt.

1. Hast Du bereits ein Brettspiel gespielt, das Dir ein vergleichbares Erlebnis wie ein Rollenspiel vermittelt hat? Nö.

2. Brettspiele buhlen gerade auf Kickstarter mit opulenter Ausstattung wie Miniaturen, Spielbrettern und Markern. Hast Du schon ein Brettspiel für Komponenten ausgeschlachtet, die Du dann im Rollenspiel eingesetzt hast?
Nö. Und mich sprechen diese Spiele nicht an.

3. Spinnen wir diesen Gedanken weiter: Einige Systeme bieten inzwischen Einsteigerboxen an, die eben mit Bodenplänen, Markern oder fertigen handlichen Beispielcharakteren das Erlernen eines neuen Rollenspiel greifbarer machen. Vermisst Du in diesen Produkten noch weiteres hilfreiches Material, oder sähest Du vielleicht gern, dass weiterführende Publikationen das Boxkonzept mit beigefügten Komponenten fortführten?
Solche Einsteigerboxen mit Kartenmaterial usw. haben ihren Reiz, weil Schachteln etwas Geheimnisvolles an sich haben können. Vorgefertigte Spielfiguren fand ich meist uninteressant, wobei die Templates bei Star Wars d6 und die Archetypen bei Shadowrun meiner Erinnerung nach ganz gut funktionierten. Hilfreiches Material finde ich eine gute Idee. Würfel, Charakterdatenblätter, Kopiervorlagen für Karten, Checklisten für Spielvorbereitung, Leselisten für weiterführende Literatur, Recherchetips, Spielanekdoten...
Ich verfolge aus dem Augenwinkel, wie Spieler sich ihre eigenen Papierminis für ihre Spiele entwerfen. Die lassen sich mit Karten und Bodenplänen zur Veranschaulichung oder für Miniaturregeln oder für eigene Brettminispiele verwenden. Das ist einigermaßen spannend.

4. Einige der beliebtesten Rollenspielwelten wie z. B. DnD, DSA oder Warhammer setzen parallel auf Brettspielumsetzungen. Kommt bei Dir auch davon etwas regelmäßig auf den Spieltisch?
Nö. Kein Interesse.

5. Als Abenteuermodul für das Rollenspiel ein alter Hut, bei Brettspielen ein neuer Trend und als Abzocke verschrien: Kampagnen- und Einmal-Spiele wie zum Beispiel Pandemic Legacy, T.I.M.E Stories oder Escape Rooms wollen neben einem einmaligen Spielerlebnis erst gar keinen Wiederspielwert bieten. Reizen Abenteuermodule und derartige Brettspiele Dich dennoch?
Nö-ö. Update: Übrigens kann man Abenteuermodule mehrfach spielen. Auch mit den gleichen Spielfiguren. Tatsächlich halte ich das für eines der spannendsten Dinge, die das Rollenspiel zu bieten hat! Nach- und Umerzählung, das Ausprobieren unterschiedlicher Herangehensweisen an gleiche oder ähnliche Situationen.

Bonusfrage: DnD 5e erscheint dieser Tage überraschend in einer deutschen Fassung. Hast Du auch Interesse an einer Übersetzung der aktuellen DnD-Brettspiele wie etwa Lords of Waterdeep oder Dungeon? Nö-ö-ö!

Sonntag, 5. März 2017

RPG-Blog-o-Quest März 2017 - SciFi-Tech und Magie

Greifenklaue initiierte die Märzqueste rund um Technik und Magie.

  1. Magie und Technik im selben Setting sind, wie im wahren Leben, nicht immer das, was man den Geschichten, Rezensionen und Werbevideos nach erwartet. Ganz abgesehen davon, dass beide in manchen Anwendungsfällen erstaunlich fehleranfällig sind. Wie kam jemand auf die Idee, Magie und Technik zu trennen und auf verschiedene Settings aufzuteilen? Das klingt so, als würde das eine die Funktionstüchtigkeit des anderen ausschließen.
  2. Ein abgestürztes UFO als Dungeon klingt nach einer Variation des "Die Schrecken des Magierlabyrinths"-Themas.
  3. Hast Du schonmal einen Roboter/Droiden/Cyborg gespielt und war das wie bei jedem anderen {N}SC oder hatte das eine besondere Note? Ja, als NSC. Klischeebedingt verstellte ich meine Stimme entsprechend. (Schonmal aufgefallen, dass die Kanonenfutterdroiden aus Episode Eins wie ein billiges Upgrade von Stephen Hawkings Sprachcomputer klingen?)
  4. Was hältst Du von einem Ansatz wie bei Numenera, wo Technik zur Magie wird? Bedingt interessant für Leute, die sich gerne an das Clarke-Zitat erinnern.
  5. Was hältst Du von Magie {PSI/ die Macht} in SciFi-Settings? Siehe Antwort zur ersten Frage.
Außerdem gibt es eine Bonusfrage – diesmal wieder passend zum Karneval Rollenspiel und Bücher:
Welches war das letzte Buch, welches Dich rollenspielerisch beeinflußt hat, ohne ein Rollenspielbuch zu sein? Inwiefern hat es Dich beeinflußt? In letzter Zeit lese ich hauptsächlich Bücher, die mich wenig an Rollenspiel denken lassen - und das beeinflusst mich auch rollenspielerisch.

Samstag, 22. Oktober 2016

[magic item] Staff of the Spring Woman

A woman was known to carry a sacred staff on her journeys between villages where she tended the sick. She became to be known as Spring Woman, because she was thought to bring renewal, birth and healing. After her death her body and her few belongings were burnt and stored in an urn. Some of those old enough to remember will tell that those ashes then were stolen, or distributed among the villages where they are kept in sacred places to honor her life among the people.

This wooden quarterstaff is a +1 magic weapon. Upon command word it turns into fine crystal dust, and changes into its original and complete shape and form upon another command. When the weapon gets damaged or destroyed it can be repaired by turning it into crystal dust and reassembling it. The command word must be uttered within 15' radius of the staff or particles of its dust in order to have an effect.
1d3 healing spells are randomly stored upon reassembling the staff. They work as if cast by a 7th level cleric. When a spell is randomly determined a magic symbol appears edged into the staff, so the wielder knows which spells are available. The spells are activated by touching the symbol with the intent to heal a specific creature or character.
It was not known what deity granted the magic of the staff. Rumors of the villagers suggest that the Spring Woman herself was a petty goddess.

roll d12 for random spell
1. cure blindness
2. cure disease
3. cure light wounds
4. remove fear
5. purify food & water
6. cure serious wounds
7. remove curse
8. neutralize poison
9. regenerate
10. restoration
11. heal
12. raise dead

Donnerstag, 15. September 2016

RPG Blog-O-Quest September 2016 - Das liebe Geld

Die Septemberblogqueste wurde von Greifenklaue gestartet und dreht sich ums Geld.
  1. Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget {z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf}? Dieses Jahr gab ich kein Geld für Rollenspielmaterial aus. Das Budget wurde in den Bereich Programmierung überführt. ;)
  2. Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze {z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, … – ich komm da mit Anfahrt und ggf. einer größeren Essensbestellung öfter mal auf 20 Euro.}? Getränke und Zutaten zum Kochen werden in der Regel geteilt. Ein paar Kopien kommen vielleicht dazu, ansonsten ist Spielmaterial vorhanden.
  3. Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben {z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies}? RPG-Gimmicks interessieren mich nicht besonders. Ich habe aber irgendwo noch eine alte Shadowrun-Anstecknadel, die ich gerne wiederfinden würde. :)
  4. Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in {Pseudo}-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders? Ich mag lesbar gesetzte Schwarzweißdrucke. Gerne in einer Schachtel.
  5. Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon {via Nandurion}, das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu? Das Bundle of Holding gefiel mir manchmal ganz gut, weswegen ich entsprechend ein paar PDF-Bundles kaufte, z.B. RuneQuest 6. Spenden geht auch ohne Bundle, und prinzipiell stehe ich solchen Aktionen kritisch gegenüber.

Montag, 18. Juli 2016

RPG Blog-O-Quest Juli 2016 Fantasy

Die Juli Blog-O-Queste von Greifenklaue dreht sich um Fantasy.

1. Lieber Low- oder Highfantasy? Warum?
Fantasy.

2. Mein liebstes Crossover mit Fantasy ist Shadowrun, weil ich damit einige feine Spielrunden mit Freunden hatte.

3. An Oldschool gefällt mir das hier:
Spieler, die Karten zeichnen, nur ein paar Minuten zum Erwürfeln ihrer Spielfiguren benötigen, Kämpfe fürchten und später Geschichten von ihren überlebten Zufallsbegegnungen erzählen.

4. Im ausgelaufenen Monat war Drachen das Thema des RSP-Karnevals. Meine liebste RPG-Anekdote mit Drachen ist der Endkampf gegen den roten Drachen in dem Computerrollenspielklassiker Dungeon Master. (Ich danke Christoph für die Unterstützung!)

5. Welches ist Dein favorisiertes Fantasyvolk? Warum?
Gnome. Sie tauchen im Hintergrund von mehreren Mad-Kyndalanth-Kampagnen auf. Merkwürdigerweise meist als magiekundige Wächter der Portale zur Anderwelt. Ich hab sie dabei liebgewonnen.

Blauer Gnom. Wie hier schonmal veröffentlicht.

Mittwoch, 1. Juni 2016

RPG Blog-O-Quest Juni 2016 Science Fiction

Der Würfelheld eröffnete die Blog-O-Queste für den Juni und befragt zu Science Fiction.

1. Wie bist Du zur Science Fiction gekommen?
Über seltsame Science Fiction-Filme wie Louis und die außerirdischen Kohlköpfe, Star Trek, Star Wars, Alf und etwas langweilige Jugendbücher sowie die etwas spannenderen Klassiker von Asimov, Clarke usw., die ich aus der lokalen Bibliothek lieh. Ich liebe Bibliotheken. Später interessierte ich mich dann mehr für Cyberpunk und wiederum später für Vernetzung, den gesellschaftlichen Wandel durch Technologien, den Diskurs darüber und die Kritik. Also, wesentliche Aspekte von Science Fiction. Mein erster Berufswunsch war Astronaut, der zweite Pilot. Vermutlich hätte ich mich nicht davon ablenken lassen sollen. :)
In den englischen Literaturwissenschaften wählte ich Utopien und Science Fiction als Schwerpunkt und ließ mich über William Gibson prüfen. Im weiteren Sinne beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Examensarbeit zum Thema Netzkunst und Netzkultur damit und mit Verknüpfungen zu Philosophie, Religion und Anthropologie.

2. Was macht für Dich den Reiz dieses Genres aus?
Gedankenexperiment, Mythos, Propaganda.

3. Welche SF Rollenspiele hast Du schon gespielt und was war das Besondere an ihnen?
Wir spielten hauptsächlich Star Wars WEG und Shadowrun, und ich erinnere mich an eine Science Fiction-Runde mit einem Traveller/Saga-System-Mash-Up. Als Rollenspiellektüre gefielen mir auch Space Opera und Expendables.

4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist Dein absoluter Favorit und warum?
Literatur: Stanislaw Lem - Sterntagebücher, Entdeckung der Virtualität. Weil er so manches auf den Punkt brachte.
Film und Fernsehen: Raumpatrouille Orion, Alf, Firefly/Serenity, Farscape, Star Wars, Raumschiff Enterprise ... Wegen der Albernheit, die sie offenbaren.
Computerspiele: System Shock, Fallout 3, Wastelands 2, Starflight, Frontier - Elite 2, Syndicate, Starglider 2, ...

5. Welche SF Hintergrund sollte unbedingt in einem Rollenspiel umgesetzt werden und warum?
Keene Ahnung. Was gibt es denn noch nicht oder ließe sich nicht mit geringem Aufwand mit den diversen vorhandenen Spielsystemen umsetzen?

Mittwoch, 4. Mai 2016

[RSP-Karneval] Alien Technology - or not


(Die bunten Klischees mit oder ohne Zahl in der Klammer sind Risus-Spielwerte.)

Im Rahmen des RSP-Karnevals im Mai 2016, der von Nerd-Gedanken geleitet wird, geht es um Auswüchse der Wissenschaft. Neben den Klischees von verrückten Wissenschaftlern, die in Laboren Mixturen für Superhirne zusammenschütteln, geht es auch um alles andere, was Wissenschaftler in ihren mehr oder weniger merk- bzw. vergessenswürdigen Fachbereichen vorsichhintheoretisieren und experimentieren. Auffallend dabei ist, dass meistens sog. Naturwissenschaftler als verrückt und experimentierend dargestellt werden. Das kann daran liegen, dass Geisteswissenschaftler sowieso nicht ernst genommen werden oder daran, dass sie eher selten am Bau noch größerer Bomben beteiligt zu sein scheinen. Dabei können Sprachwissenschaftler ganz sicher genauso verrückt werden und die Welt mit ihren Auswüchsen verwirren. Man denke nur an die Rechtschreibreform.

Meine kindliche Vorstellung vom (verrückten) Wissenschaftler war durch Jerry Lewis' Der verrückte Professor und diverse Comichefte mit ihren bösen Wissenschaftlern geprägt. Möglicherweise hat mich das damals vom Weg des Naturwissenschaftlers abgehalten. Die mediale Darstellung von heutigen Wissenschaftlern ist auf recht sympathische Typen beschränkt, die ihre finsteren Pläne vielleicht nur gut geheim halten und ihre Minions für sich arbeiten lassen, während sie selbst lächeln, Witze machen und Mineralwasser trinken.

Die Geschichte der Wissenschaften liest sich, abgesehen von den typischen Heldenbiographien, die es in allen Bereichen zu finden gibt, als makabre Seifenoper verrückter Gedanken, Liebschaften, Machenschaften und einem Wandel von Menschen, die irgendwie mit sich und der Welt und ihren Mitmenschen klarzukommen versuchten. Plagiate, Spionage und Betrug sind da noch die geringsten Tragödien. Ernsthaft, was ist schon der Verlust der Weltformel gegen den Verlust wahrer Liebe? Manchen Wissenschaftler wären glücklicher (und erfolgreicher) geworden, hätten sie sich als Yogis auf irgendeinen Berg in eine Meditationskiste zurückgezogen.

Eine weitere kindliche Vorstellung ist die der Wissenschaft zum Wohle der Menschheit. Obgleich viele Wissenschaftler zum Wohle ihrer Mitmenschen beitragen und dass wissenschaftliche Arbeiten und wissenschaftlich-orientierte utopische Gesellschaften, wie Francis Bacon sie in New Atlantis angedacht hatte, einige Aspekte von Hoffnung mit sich tragen, kann mit den Früchten der Wissenschaft allerlei Übel angerichtet werden. Die wissenschaftlichen Arbeiter müssen davon selbst garnichts mitbekommen, sofern sie nur ihre kleinen Experimente machen. Aber was, wenn im Hintergrund der Große Böse Wissenschaftler (5) die Erkenntnisse der unzähligen kleinen Experimente zusammensammelt und ein Netz aus verteilten Supercomputern (9) mit Verteufelt-mathematischen Algorithmen (6) die Frage zu beantworten sucht: "Was ist der Mensch?"?
Oder was, wenn der Halb-Taube Verrückte Sprachwissenschaftler (2) einen finsteren Plan ausheckt, alle Vokale aller Sprachen der Welt durch ein kehliges Oe zu ersetzen? (Higgins würde sich im Grabe umdrehen.)

Neben den finsteren verrückten Wissenschaftlern gibt es die geldgierigen verrückten Wissenschaftler (und eine gewisse Schnittmenge), die sich darauf spezialisieren, in Anlehnung an die sagenumwobenen Snake Oil Salesmen, großartige Erfindungen zu präsentieren (die tatsächlich nicht oder ganz anders als vorgegaukelt funktionieren) und sich ihre weitere Forschung von reichen Leuten der Gesellschaft finanzieren lassen. Meist verschätzen sie sich in ihren Kalkulationen und brauchen alsbald mehr Geld, um das Projekt weiterzuführen. Das Konzept ist mittlerweile im Bereich der Social Media angelangt und nennt sich Crowdfunding, das auch kostengünstiger mit einfachen Bildern und computergenerierten Videos zur Päsentation auskommt. Echte verrückte Wissenschaftler halten sich aus Gründen der Ehre allerdings von solchen Plattformen fern und bevorzugen die finanzielle Unterstützung (und die Cocktailparties) tatsächlich reicher Leute oder die Anstellung in regierungsnahen Raumfahrtbehörden.

Da verrückte Wissenschaftler für ihre verrückten Ideen (und damit sie ein finanzieller Erfolg werden) gute Werbekampagnen brauchen, beauftragen die Wirklich Größenwahnsinnigen Wissenschaftler bisweilen Frustrierte Talentierte Science Fiction Autoren, um eine möglichst große Leserschaft über Wochenzeitschriften, Zuhörer über Radiohörspiele und weiteres Publikum durch Film, Fernsehen und neuerdings Computerspiele mit ihren Erfindungen vertraut zu machen und die Hoffnung auf eine baldige Umsetzung zu pflanzen.

Und dann gibt es die vielleicht verrückten und dabei gutwilligen Wissenschaftler, die zum Wohle ihrer Mitmenschen Wissenschaft betreiben. Die haben bisweilen ihre Gegner, sowohl in der Politik als auch in der WirtschaftWissenschaft. Und jeder gute Wissenschaftler braucht wohl einen bösen Gegenspieler. Das ist wie mit Robin Hood und dem Sheriff of Nottingham. Ein Spiel zwischen zwei Besessenen, während die anderen ausgeraubt werden und hin und wieder einer Schlammschlacht beiwohnen dürfen.

Eigentlich wollte ich ja ganz klischeehaft über Alien Technology schreiben, aber das macht derzeit Christopher Loring Knowles sehr viel besser und bietet eine Menge Material für Kopfschüttelei, Amüsemong und Rollenspiel in der Welt cthuloider/paranoider/okkultistischer Wissenschaftler. Also, dem Klischee nach in der typischen quasi-kontemporären Spielwelt. Hier der Link zu Secret Sun-Lucifer's Technologies (Die Reihe wird noch fortgesetzt. Links zu den früheren Teilen sind zu Beginn gelistet.)

*Update: Und das Klischee des Verrückten Wissenschaftlers ist sowieso überholt. Es gibt unzählige Mindestens Genauso Verrückte Wissenschaftlerinnen.

Dienstag, 3. Mai 2016

RPG Blog-O-Quest Mai 2016


Greifenklaue initiierte diese bunte Mai-Queste.

1.) Muttertag und Vatertag stehen im Mai an. Was halten eure Eltern von eurem Hobby (vor allen Dingen, als ihr noch zu Hause gewohnt habt)? Stieß das Hobby Rollenspiel auf besondere Ablehnung oder Zustimmung und wie seid ihr damit umgegangen?
War wohl okay. Die Freunde kamen zum Rollenspiel und Essen, und eine Weile wurden nur Rollenspielbücher zu Geburtstagen gewünscht.

2.) Am ersten Mai war Tag der Arbeit. Welcher Teil von Rollenspiel ist für Euch harte Arbeit und macht tendenziell wenig bis keinen Spaß? Welches sind Eure größten Spaßquellen im Rollenspiel?
Abenteuer schriftlich ausarbeiten ist Arbeit. In der Regel mach ich das nicht mehr, weil kurze Notizen und gutes Gedächtnis für die Spielabende reichen.
Zu Spaßquellen gab es einen RSP-Karneval und hier ist mein Beitrag dazu.

3.) Und noch ein Nerdtag diese Woche, der vierte Mai aka „May the force (be with you)“, kurzum Star Wars-Tag. Star Wars und Rollenspiel sind wie horse and carriage. Lustige klischeebeladene Weltraumseifenoperrollenspielabende mit sechsseitigen Würfeln. Ich glaube, eine Farscape-Variante wäre tendentiell noch cooler. Das geht mit Risus. :)

4.) Im letzten Monat war Rassismus das Thema des RSP-Blog-Karnevals. Hast Du outgame schon einmal einen rassistischen Vorfall in der Rollenspielszene erlebt, z.B. auf Conventions oder im Rollenspielladen?
Rassismus ist, meiner Meinung nach, eine der dämlichsten Ideen, die sich in den Köpfen von gebildeten und weniger gebildeten Menschen als Rechtfertigung chauvinistischer Handlungen festsetzen kann. Weiter will ich das gerade nicht ausführen. Mir lag ein Beitrag zum Karneval auf der Zunge, aber ich wägte zwischen einem kurzen Kommentar und einem ausführlich differenzierenden Essay ab und entschied mich, garnichts zu schreiben.
Da ich kaum in einer Rollenspielszene verkehre, ist mir da nichts Nennenswertes begegnet.

5.) Vatertag wird ja auch gern als Entschuldigung für Alkoholexzesse benutzt. Hattet ihr in punkto Alkohol im Spiel schon einmal schlechte Erfahrungen (oder womöglich auch gute)?
Den Zusammenhang zwischen Vatertag und Alkohol habe ich nie verstanden. Es muss wohl einen spirituellen Zusammenhang zwischen Himmelfahrt und Rausch geben.
Im Spiel gab es diverse betrunkene Spielfiguren, darunter der selangorische Diplomat Nel der ersten Mad-Kyndalanth Kampagne, der sich gerne mit Rum in seiner Kajüte einschloss.

The Road to Silliness

So, I wonder if there is a Way of Playing the Game that leads to enlightenment. I suspect that silliness ought to be essential to it. There's an 80s cheesiness to some roleplaying games which is at once silly and takes itself quite seriously. I dare say that the enjoyment of it is an aquired taste. OSR games might be among such games. There seems to be a spectrum of silliness and seriousness with some tending toward the one or the other extreme, while to me both can be quite cheesy. And I do not see a polarity here, so talking of extremes is silly in itself. There are various dimensions to playing the game with silliness and seriousness being two of them. And then a way doesn't have to be taken to the extreme. A way leads through different terrain, different weather, following roads and leaving them behind. So, following the Way can lead through various stretches of silliness, lazy-sunday-evening-playing, seriousness, and whacky rules-lawyering.
Risus might be a part of a Path on the Way. Like the steep stony staircase circling an ancient mountain on its ascension to the cloudy seat of heavenly light. Before that you may have to drag yourself through the eternal wasteland of character management, or dungeon crawling and saving against various pitfalls and dragon breath. But there is no reason why you shouldn't start out on that steep stony staircase even if you slip and tumble down or despair and hurry into the abysmal caverns of the mountain to fight foul demons with high (or low) AC depending on whether your OSR game of choice supports descending or ascending AC their hideous leathery armor of darkness. When you get out again, that ascending staircase will be there waiting for you.

And my fortune cookie told me: "You will enjoy peace at home, financial security and health." These are not requisites for playing Risus, although it's somewhat nicer to be at home without a sneeze and even though Risus is free.

Basic Fantasy Rollenspiel - eine kleine Aktualisierung für die deutsche Übersetzung der 3. Edition

Open source fantasy roleplaying with  basicfantasy.org Für die deutsche Übersetzung der 3. Edition (OGL) von Chris Gonnermans Basic Fantasy ...