Samstag, 22. Oktober 2016
[magic item] Staff of the Spring Woman
This wooden quarterstaff is a +1 magic weapon. Upon command word it turns into fine crystal dust, and changes into its original and complete shape and form upon another command. When the weapon gets damaged or destroyed it can be repaired by turning it into crystal dust and reassembling it. The command word must be uttered within 15' radius of the staff or particles of its dust in order to have an effect.
1d3 healing spells are randomly stored upon reassembling the staff. They work as if cast by a 7th level cleric. When a spell is randomly determined a magic symbol appears edged into the staff, so the wielder knows which spells are available. The spells are activated by touching the symbol with the intent to heal a specific creature or character.
It was not known what deity granted the magic of the staff. Rumors of the villagers suggest that the Spring Woman herself was a petty goddess.
roll d12 for random spell
1. cure blindness
2. cure disease
3. cure light wounds
4. remove fear
5. purify food & water
6. cure serious wounds
7. remove curse
8. neutralize poison
9. regenerate
10. restoration
11. heal
12. raise dead
Donnerstag, 15. September 2016
RPG Blog-O-Quest September 2016 - Das liebe Geld
- Wie groß ist Dein durchschnittliches monatliches Rollenspielbudget {z.B. bezogen auf ein Jahr geteilt durch zwölf}? Dieses Jahr gab ich kein Geld für Rollenspielmaterial aus. Das Budget wurde in den Bereich Programmierung überführt. ;)
- Wieviel gibst Du typischerweise für eine Sitzung aus und wo ist Deine Schmerzgrenze {z.B. für Essen, Knabbereien, Trinken, Anfahrt, Material, … – ich komm da mit Anfahrt und ggf. einer größeren Essensbestellung öfter mal auf 20 Euro.}? Getränke und Zutaten zum Kochen werden in der Regel geteilt. Ein paar Kopien kommen vielleicht dazu, ansonsten ist Spielmaterial vorhanden.
- Für welche Art von RPG-Gimmicks würdest Du Geld ausgeben {z.B. im Rahmen eines Kickstarts, vielleicht magst Du aber auch die DSA-Notizbücher oder Cthulhu-Plüschies}? RPG-Gimmicks interessieren mich nicht besonders. Ich habe aber irgendwo noch eine alte Shadowrun-Anstecknadel, die ich gerne wiederfinden würde. :)
- Bei DSA oder Earthdawn gab es zuletzt drei unterschiedliche Ausgaben: die saugünstigen Sparausgaben mit wenig Illus, die Normalausgabe und die teurere Sammlerausgabe, z.B. in {Pseudo}-Schlangenleder für Earthdawn. Welche Art Ausgabe bevorzugst Du für Dein Lieblingssystem, welche für ein System, welches Du mal eben ausprobieren möchtest? Und wo wir gerade dabei sind: Numenera hat es vorgemacht … Box oder Hardcover? Oder ganz anders? Ich mag lesbar gesetzte Schwarzweißdrucke. Gerne in einer Schachtel.
- Spendenaktionen im Rollenspiel, egal ob die Ulisses-Charity auf der Ratcon {via Nandurion}, das Bundle of Holding oder Spendenbundle bei DriveThru / RPG Now – wie stehst Du dazu? Das Bundle of Holding gefiel mir manchmal ganz gut, weswegen ich entsprechend ein paar PDF-Bundles kaufte, z.B. RuneQuest 6. Spenden geht auch ohne Bundle, und prinzipiell stehe ich solchen Aktionen kritisch gegenüber.
Montag, 18. Juli 2016
RPG Blog-O-Quest Juli 2016 Fantasy
1. Lieber Low- oder Highfantasy?
Fantasy.
2. Mein liebstes Crossover mit Fantasy ist Shadowrun, weil ich damit einige feine Spielrunden mit Freunden hatte.
3. An Oldschool gefällt mir das hier:
Spieler, die Karten zeichnen, nur ein paar Minuten zum Erwürfeln ihrer Spielfiguren benötigen, Kämpfe fürchten und später Geschichten von ihren überlebten Zufallsbegegnungen erzählen.
4. Im ausgelaufenen Monat war Drachen das Thema des RSP-Karnevals. Meine liebste RPG-Anekdote mit Drachen ist der Endkampf gegen den roten Drachen in dem Computerrollenspielklassiker Dungeon Master. (Ich danke Christoph für die Unterstützung!)
5. Welches ist Dein favorisiertes Fantasyvolk? Warum?
Gnome. Sie tauchen im Hintergrund von mehreren Mad-Kyndalanth-Kampagnen auf. Merkwürdigerweise meist als magiekundige Wächter der Portale zur Anderwelt. Ich hab sie dabei liebgewonnen.
Dienstag, 7. Juni 2016
Mit leichtem Gepäck
Wie ich als begleitender Gitarrist nach Irland reiste, um zwei Konzerte im Rahmen des International Dublin Gay Theatre Festival 2016 zu spielen.
Aus einer Zusammenarbeit am englischsprachigen Gießener Keller Theatre erwuchs eine kleine musikalische Projektarbeit, die drei Konzerte umfasste: ein Warm-Up auf Gießens Kleiner Bühne und zwei in Dublins Cobalt Cafe.
Vom Traum der Menschheit und grenzenloser Freiheit
Mein letzter Flug lag etwa 14 Jahre zurück, und ich begann meinen Reisetag mit einiger Vorfreude auf die Wolkenlandschaftschau, die mich während des Flugs staunen lassen sollte. Was ich stattdessen während der gut zwei Stunden dauernden Flugzeit erblickte, war dieses blöd grinsende Gesicht im Sitz vor mir.
Zugegeben, es ist meiner Höflichkeit geschuldet, dass ich meinen reservierten Fensterplatz zugunsten einer älteren Dame aufgab, die die Sitzreihe mit ihren Verwandten für sich in Anspruch genommen und meinen Fensterplatz wohl versehentlich mit übernommen hatte. Ich wich auf den ihr eigentlich zugewiesenen Sitzplatz aus. (Offensichtlich ist Sitzplatzverwechselung kein Einzelfall, weswegen die Flugbegleiterinnen deutlich daraufhinweisen, nur die eigenen Plätze einzunehmen.)
Bei meinen Beobachtungen während des Fluges, stellte ich fest, dass die meisten Reisenden entweder auf ihrem Smartphone herumwischten, gelangweilt Hochglanzmagazine blätterten oder schliefen. Nach 14 Jahren reise ich mit einem Flugzeug, dieser bemerkenswerten Errungenschaft menschlicher Ingenieursleistung und sehe nichts von der Welt! Stattdessen werde ich von diesem Sitz vor mir beobachtet. Versuche ich den einen oder anderen Blick über meine Sitznachbarn hinaus durch das kleine ovale Fenster zu werfen, fühlen die sich sogleich angestarrt, und das Fenster verbirgt mehr, als dass es zeigt. Das Sitzgesicht grinst mich weiter blöde an, als freute es sich hämisch. Danke Sitzdesigner, Du hast Dir sicherlich lange Gedanken gemacht, um einen so freundlichen Sitz zu entwerfen.
Mir kamen zwei naheliegende Erklärungen für die kleinen Fenster. Zum einen mag es konstruktionsbedingt notwendig sein, die Fenster klein zu halten. Das müsste ich recherchieren, da mir das ungewöhnlich vorkommt, da das Cockpitfenster schließlich auch groß und frontal gegen den Luftwiderstand ausgerichtet ist. Naheliegender scheint mir, dass findige Psychologen, die sich mit flugängstigen Passagieren beschäftigten, in ausgefeilten Studien herausgestellen konnten, dass kleine Fenster die Aufmerksamkeit der Fluggäste weniger auf sich ziehen und diese somit mehr Zeit mit ausgelegten Duty Free-Shoppingmagazinen verbringen und sowohl an Bord als auch am Flughafen freudiger Einkaufen. (Und sei es nur um sich für das brave Überleben des Flugs zu belohnen.)
Der dritte Grund traf meine Gemütslage besser. Er liegt in der boshaften Ironie menschlichen Schaffens, der großen Pläne und deren Ausführung: die Pioniere, Ingenieure und Designer entwarfen das Flugzeug, um die Welt von oben zu bestaunen, ihre Geheimnisse zu erforschen, den Zauber des Fliegens zu erfahren! Und all das Schaffen gipfelt in einem Flugzeug, das viele Menschen durch die Lüfte und über die Welt befördert und die Reisenden von allem nichts sehen lässt.
In Dublin angekommen, wurde ich erwartet und lernte das irische Busfahren kennen. Das unterscheidet sich vom Gießener Busfahren folgendermaßen. Beim Einstiegen grüßt man sich gegenseitig und verabschiedet sich beim Ausstieg. Gegenseitig meint hier den Busfahrer und die Fahrgäste. Und ich rede von Irland. In Gießen grüßen Busfahrer nicht. Man weiß nichtmal, ob sie überhaupt sprechen. In Irland warten Busfahrer auf zur Haltestelle eilende, schwere Taschen tragende, potentielle Fahrgäste. Allerdings sind Gießener Busse pünktlich. In Irland wartet man tatsächlich auch mal etwas länger auf den Bus, weil sich die Busfahrer noch beim Eis in der Sonne miteinander unterhalten. Das erinnert mich an eine Anekdote über eine Berliner Postfiliale, in der es für die Mitarbeiter eine Tischtennisplatte gegeben haben soll. Von den vielen Serviceschaltern wurden nicht alle besetzt - und konnten nicht besetzt werden, weil die entsprechenden Mitarbeiter noch in einem Tischtennismatch gebraucht wurden.
Eine weitere Kuriosität des irischen Straßenverkehrs ist das Geheimnis der Ampeln. Autofahrer, so sehr sie auch eilen - wie Taxis es vermutlich überall auf der Welt tun - halten an roten Ampeln, während irische Fußgänger immer und überall die Straße überqueren, sofern gerade keine Autos fahren oder sie eine Lücke geschickt ausnutzen können. Touristen erkennt man daran, dass sie in Dublin an den roten Fußgängerampeln auf grün warten.
Nachdem das Gepäck in dem kleinen Bed&Breakfast abgestellt worden war, ging es auf erste Erkundungstour durch die Straßen Dublins, zum Ticketpopupshop des Festivals, zum Cobalt Café, um den Aufführungsort kennenzulernen und Absprachen zu den Aufführungen zu machen. Dann wurden Veranstaltungen des Festivals besucht. Irish Pub Food.
Der Gießener Gig erfolgte mit E-Gitarre und Gesangsverstärkerung, während für Dublin ein verstärktes Akustikgitarrenset, Gesangsverstärkung und ein professioneller Tonmensch zugesagt war. Wie sich wenige Tage vor Anreise herausstellte gab es von all dem nichts, weswegen die Auftritte komplett unverstärkt stattfanden. Die Akustikgitarre wurde vor Ort geliehen.
Ich bin E-Gitarrist. Akustikgitarren spiele ich so wie ich E-Gitarre spiele: mit den Fingern. Der Unterschied zwischen beiden Instrumententypen ist die Übersetzung der Fingerarbeit an den Saiten. Mit gefallen die Gegebenheiten und Möglichkeiten der E-Gitarre mit ihrer Verstärkung und Klangveränderung besser als die der Akustikgitarre.
Es freute mich daher, dass so viele Gäste anschließend auf uns zukamen und sich für die Musik bedankten.
Programmieren und so
Seit dem vergangenen Jahr beschäftige ich mich in einem neuen Anlauf und mit Entschiedenheit mit dem Lernen von Programmierung. Eine kleine Handbibliothek vornehmlich gebrauchter Fachbücher begleitet mich dabei. Nach Learn Python the Hard Way und Einblicke in Perl schmökere und programmiere ich mich durch Struktur und Interpretation von Computerprogrammen (im Link die englische Fassung) und Land of Lisp.
Ich kann noch nicht absehen, wohin mich die Reise führt. Auffallen tut mir, dass ich mich zu Lisp, Guile/Scheme und C hingezogen fühle. Zwei feine Bücher über Computergrafik habe ich ebenfalls finden können: Computer Graphics 2nd Edition in C und eine alte OpenGL Superbible 4th Edition über OpenGL 2.1, das von Guile unterstützt wird.
Die Notensatzsoftware LilyPond ist in Guile/Scheme und Frescobaldi in Python geschrieben. Der Quellcode der Software eignet sich also auch zum Studium.
Was die Computergrafik und digitale Malerei angeht: Krita ist in Version 3.0 erschienen und bietet nun Möglichkeiten zur Animation und steht ab sofort als Appimage zur einfachen Installation zur Verfügung.
Mittwoch, 1. Juni 2016
RPG Blog-O-Quest Juni 2016 Science Fiction
1. Wie bist Du zur Science Fiction gekommen?
Über seltsame Science Fiction-Filme wie Louis und die außerirdischen Kohlköpfe, Star Trek, Star Wars, Alf und etwas langweilige Jugendbücher sowie die etwas spannenderen Klassiker von Asimov, Clarke usw., die ich aus der lokalen Bibliothek lieh. Ich liebe Bibliotheken. Später interessierte ich mich dann mehr für Cyberpunk und wiederum später für Vernetzung, den gesellschaftlichen Wandel durch Technologien, den Diskurs darüber und die Kritik. Also, wesentliche Aspekte von Science Fiction. Mein erster Berufswunsch war Astronaut, der zweite Pilot. Vermutlich hätte ich mich nicht davon ablenken lassen sollen. :)
In den englischen Literaturwissenschaften wählte ich Utopien und Science Fiction als Schwerpunkt und ließ mich über William Gibson prüfen. Im weiteren Sinne beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Examensarbeit zum Thema Netzkunst und Netzkultur damit und mit Verknüpfungen zu Philosophie, Religion und Anthropologie.
2. Was macht für Dich den Reiz dieses Genres aus?
Gedankenexperiment, Mythos, Propaganda.
3. Welche SF Rollenspiele hast Du schon gespielt und was war das Besondere an ihnen?
Wir spielten hauptsächlich Star Wars WEG und Shadowrun, und ich erinnere mich an eine Science Fiction-Runde mit einem Traveller/Saga-System-Mash-Up. Als Rollenspiellektüre gefielen mir auch Space Opera und Expendables.
4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist Dein
Literatur: Stanislaw Lem - Sterntagebücher, Entdeckung der Virtualität. Weil er so manches auf den Punkt brachte.
Film und Fernsehen: Raumpatrouille Orion, Alf, Firefly/Serenity, Farscape, Star Wars, Raumschiff Enterprise ... Wegen der Albernheit, die sie offenbaren.
Computerspiele: System Shock, Fallout 3, Wastelands 2, Starflight, Frontier - Elite 2, Syndicate, Starglider 2, ...
5. Welche SF Hintergrund sollte
Keene Ahnung. Was gibt es denn noch nicht oder ließe sich nicht mit geringem Aufwand mit den diversen vorhandenen Spielsystemen umsetzen?
Mittwoch, 4. Mai 2016
[RSP-Karneval] Alien Technology - or not
(Die bunten Klischees mit oder ohne Zahl in der Klammer sind Risus-Spielwerte.)
Im Rahmen des RSP-Karnevals im Mai 2016, der von Nerd-Gedanken geleitet wird, geht es um Auswüchse der Wissenschaft. Neben den Klischees von verrückten Wissenschaftlern, die in Laboren Mixturen für Superhirne zusammenschütteln, geht es auch um alles andere, was Wissenschaftler in ihren mehr oder weniger merk- bzw. vergessenswürdigen Fachbereichen vorsichhintheoretisieren und experimentieren. Auffallend dabei ist, dass meistens sog. Naturwissenschaftler als verrückt und experimentierend dargestellt werden. Das kann daran liegen, dass Geisteswissenschaftler sowieso nicht ernst genommen werden oder daran, dass sie eher selten am Bau noch größerer Bomben beteiligt zu sein scheinen. Dabei können Sprachwissenschaftler ganz sicher genauso verrückt werden und die Welt mit ihren Auswüchsen verwirren. Man denke nur an die Rechtschreibreform.
Meine kindliche Vorstellung vom (verrückten) Wissenschaftler war durch Jerry Lewis' Der verrückte Professor und diverse Comichefte mit ihren bösen Wissenschaftlern geprägt. Möglicherweise hat mich das damals vom Weg des Naturwissenschaftlers abgehalten. Die mediale Darstellung von heutigen Wissenschaftlern ist auf recht sympathische Typen beschränkt, die ihre finsteren Pläne vielleicht nur gut geheim halten und ihre Minions für sich arbeiten lassen, während sie selbst lächeln, Witze machen und Mineralwasser trinken.
Die Geschichte der Wissenschaften liest sich, abgesehen von den typischen Heldenbiographien, die es in allen Bereichen zu finden gibt, als makabre Seifenoper verrückter Gedanken, Liebschaften, Machenschaften und einem Wandel von Menschen, die irgendwie mit sich und der Welt und ihren Mitmenschen klarzukommen versuchten. Plagiate, Spionage und Betrug sind da noch die geringsten Tragödien. Ernsthaft, was ist schon der Verlust der Weltformel gegen den Verlust wahrer Liebe? Manchen Wissenschaftler wären glücklicher (und erfolgreicher) geworden, hätten sie sich als Yogis auf irgendeinen Berg in eine Meditationskiste zurückgezogen.
Eine weitere kindliche Vorstellung ist die der Wissenschaft zum Wohle der Menschheit. Obgleich viele Wissenschaftler zum Wohle ihrer Mitmenschen beitragen und dass wissenschaftliche Arbeiten und wissenschaftlich-orientierte utopische Gesellschaften, wie Francis Bacon sie in New Atlantis angedacht hatte, einige Aspekte von Hoffnung mit sich tragen, kann mit den Früchten der Wissenschaft allerlei Übel angerichtet werden. Die wissenschaftlichen Arbeiter müssen davon selbst garnichts mitbekommen, sofern sie nur ihre kleinen Experimente machen. Aber was, wenn im Hintergrund der Große Böse Wissenschaftler (5) die Erkenntnisse der unzähligen kleinen Experimente zusammensammelt und ein Netz aus verteilten Supercomputern (9) mit Verteufelt-mathematischen Algorithmen (6) die Frage zu beantworten sucht: "Was ist der Mensch?"?
Oder was, wenn der Halb-Taube Verrückte Sprachwissenschaftler (2) einen finsteren Plan ausheckt, alle Vokale aller Sprachen der Welt durch ein kehliges Oe zu ersetzen? (Higgins würde sich im Grabe umdrehen.)
Neben den finsteren verrückten Wissenschaftlern gibt es die geldgierigen verrückten Wissenschaftler (und eine gewisse Schnittmenge), die sich darauf spezialisieren, in Anlehnung an die sagenumwobenen Snake Oil Salesmen, großartige Erfindungen zu präsentieren (die tatsächlich nicht oder ganz anders als vorgegaukelt funktionieren) und sich ihre weitere Forschung von reichen Leuten der Gesellschaft finanzieren lassen. Meist verschätzen sie sich in ihren Kalkulationen und brauchen alsbald mehr Geld, um das Projekt weiterzuführen. Das Konzept ist mittlerweile im Bereich der Social Media angelangt und nennt sich Crowdfunding, das auch kostengünstiger mit einfachen Bildern und computergenerierten Videos zur Päsentation auskommt. Echte verrückte Wissenschaftler halten sich aus Gründen der Ehre allerdings von solchen Plattformen fern und bevorzugen die finanzielle Unterstützung (und die Cocktailparties) tatsächlich reicher Leute oder die Anstellung in regierungsnahen Raumfahrtbehörden.
Da verrückte Wissenschaftler für ihre verrückten Ideen (und damit sie ein finanzieller Erfolg werden) gute Werbekampagnen brauchen, beauftragen die Wirklich Größenwahnsinnigen Wissenschaftler bisweilen Frustrierte Talentierte Science Fiction Autoren, um eine möglichst große Leserschaft über Wochenzeitschriften, Zuhörer über Radiohörspiele und weiteres Publikum durch Film, Fernsehen und neuerdings Computerspiele mit ihren Erfindungen vertraut zu machen und die Hoffnung auf eine baldige Umsetzung zu pflanzen.
Und dann gibt es die vielleicht verrückten und dabei gutwilligen Wissenschaftler, die zum Wohle ihrer Mitmenschen Wissenschaft betreiben. Die haben bisweilen ihre Gegner, sowohl in der Politik als auch in der
Eigentlich wollte ich ja ganz klischeehaft über Alien Technology schreiben, aber das macht derzeit Christopher Loring Knowles sehr viel besser und bietet eine Menge Material für Kopfschüttelei, Amüsemong und Rollenspiel in der Welt cthuloider/paranoider/okkultistischer Wissenschaftler. Also, dem Klischee nach in der typischen quasi-kontemporären Spielwelt. Hier der Link zu Secret Sun-Lucifer's Technologies (Die Reihe wird noch fortgesetzt. Links zu den früheren Teilen sind zu Beginn gelistet.)
*Update: Und das Klischee des Verrückten Wissenschaftlers ist sowieso überholt. Es gibt unzählige Mindestens Genauso Verrückte Wissenschaftlerinnen.
Dienstag, 3. Mai 2016
RPG Blog-O-Quest Mai 2016
Greifenklaue initiierte diese bunte Mai-Queste.
1.) Muttertag und Vatertag stehen im Mai an. Was halten eure Eltern von eurem Hobby (vor allen Dingen, als ihr noch zu Hause gewohnt habt)? Stieß das Hobby Rollenspiel auf besondere Ablehnung oder Zustimmung und wie seid ihr damit umgegangen?
War wohl okay. Die Freunde kamen zum Rollenspiel und Essen, und eine Weile wurden nur Rollenspielbücher zu Geburtstagen gewünscht.
2.) Am ersten Mai war Tag der Arbeit. Welcher Teil von Rollenspiel ist für Euch harte Arbeit und macht tendenziell wenig bis keinen Spaß? Welches sind Eure größten Spaßquellen im Rollenspiel?
Abenteuer schriftlich ausarbeiten ist Arbeit. In der Regel mach ich das nicht mehr, weil kurze Notizen und gutes Gedächtnis für die Spielabende reichen.
Zu Spaßquellen gab es einen RSP-Karneval und hier ist mein Beitrag dazu.
3.) Und noch ein Nerdtag diese Woche, der vierte Mai aka „May the force (be with you)“, kurzum Star Wars-Tag. Star Wars und Rollenspiel sind wie horse and carriage. Lustige klischeebeladene Weltraumseifenoperrollenspielabende mit sechsseitigen Würfeln. Ich glaube, eine Farscape-Variante wäre tendentiell noch cooler. Das geht mit Risus. :)
4.) Im letzten Monat war Rassismus das Thema des RSP-Blog-Karnevals. Hast Du outgame schon einmal einen rassistischen Vorfall in der Rollenspielszene erlebt, z.B. auf Conventions oder im Rollenspielladen?
Rassismus ist, meiner Meinung nach, eine der dämlichsten Ideen, die sich in den Köpfen von gebildeten und weniger gebildeten Menschen als Rechtfertigung chauvinistischer Handlungen festsetzen kann. Weiter will ich das gerade nicht ausführen. Mir lag ein Beitrag zum Karneval auf der Zunge, aber ich wägte zwischen einem kurzen Kommentar und einem ausführlich differenzierenden Essay ab und entschied mich, garnichts zu schreiben.
Da ich kaum in einer Rollenspielszene verkehre, ist mir da nichts Nennenswertes begegnet.
5.) Vatertag wird ja auch gern als Entschuldigung für Alkoholexzesse benutzt. Hattet ihr in punkto Alkohol im Spiel schon einmal schlechte Erfahrungen (oder womöglich auch gute)?
Den Zusammenhang zwischen Vatertag und Alkohol habe ich nie verstanden. Es muss wohl einen spirituellen Zusammenhang zwischen Himmelfahrt und Rausch geben.
Im Spiel gab es diverse betrunkene Spielfiguren, darunter der selangorische Diplomat Nel der ersten Mad-Kyndalanth Kampagne, der sich gerne mit Rum in seiner Kajüte einschloss.
The Road to Silliness
Risus might be a part of a Path on the Way. Like the steep stony staircase circling an ancient mountain on its ascension to the cloudy seat of heavenly light. Before that you may have to drag yourself through the eternal wasteland of character management, or dungeon crawling and saving against various pitfalls and dragon breath. But there is no reason why you shouldn't start out on that steep stony staircase even if you slip and tumble down or despair and hurry into the abysmal caverns of the mountain to fight foul demons with
And my fortune cookie told me: "You will enjoy peace at home, financial security and health." These are not requisites for playing Risus, although it's somewhat nicer to be at home without a sneeze and even though Risus is free.
Freitag, 4. März 2016
RPG Blog-O-Quest März 2016 - Settings
1.) Welche Eigenschaften und/oder Besonderheiten schätzt Du an Deinen/m Lieblingssetting(s)?
Ich kenne mich darin aus.
2.) Hast Du schon Settings selber gebaut? Bist Du da der Bottom up(vom Kleinen zum Großen) oder eher der Top down (vom Großen zum Kleinen) Typ? Was waren die Besonderheiten Deines Settings? Wenn nein, warum hast Du bisher keins gebaut?
Mad-Kyndalanth basiert auf improvisierter Erzählung und ist ein Fantasy-Setting. Es verknüpft SAGA Zauberei mit old-schooliger vancian magic und stellt die Spielfiguren ins Zentrum der Erzählung; was weniger mit dem Setting als der Spielleitung zu tun hat. Und besonders scheint mir das auch nicht.
3.) Magst Du lieber generische Setting, wo man schnell mal einen Oneshot oder ein Kaufabenteuer reinwerfen kann und deren typische Tropes jeder kennt, oder lieber eigenständige, mit Besonderheiten gespickte, “einmalige” Settings?
Ein generisches Setting erlaubt in der Regel, es mit Besonderheiten zu spicken. Das ist so wie mit der Welt. Man kann sagen: Menschheit und was sie halt so schon immer gemacht hat. Und dann betrachtet man ein paar Sachen genauer und stellt fest, wie abgedreht die ganze Geschichte eigentlich ist.
4.) Wie steht es um den Detailgrad bei Kaufsettings? Möchtest Du ein Königreich lieber auf 5 oder auf 500 Seiten beschrieben haben?
Lieber auf fünf Seiten. Wenn ich fünfhundert Seiten zu einem Königreich lese, dann sollte das Königreich tatsächlich existiert haben oder wenigstens als Mythos so einflussreich sein, dass sich diese Studienarbeit lohnt. Oder es ist eine wirklich unterhaltsame und witzige Lektüre.
5.) Welches Setting hat Dich zuletzt beeindruckt, egal ob kürzlich erschienen, noch im Erscheinen begriffen oder nicht länger erhältlich?
Symbaroum. Und zwar allein aufgrund der wenigen Textfragmente, die ich bezüglich des Waldes, der Finsternis und der seltsamen Elfen las. Das reicht mir im Grunde schon aus, um eine kleines Abenteuermodul zu entwerfen.
Und für die nächste Blog-O-Quest wünsche ich mir wenigstens einen Lückentext. :P
Dienstag, 9. Februar 2016
Self-help for sidequesting people
Mittwoch, 20. Januar 2016
Basic Fantasy - ten years of open-source old-school role-playing
Ten years ago Chris Gonnerman announced the first release of his open-source fantasy roleplaying game on Dragonsfoot (link). It is free, it is open-source. If you like it, play it. If you want to change it, do so. There is a fine community on the Basic Fantasy forums where you can share your vision of the game, play by post, talk rulings and download rules, character sheets, adventure modules and a variety of supplements.
You can talk with Chris Gonnerman on the forums and listen to him on his YouTube channel.
Donnerstag, 7. Januar 2016
RPG Blog-O-Quest Januar 2016
1. Eine Runde, die mir von 2015 im Gedächnis bleiben wird, war Silvester, weil wir zusammen saßen und Hausmusik machten, um die bösen, bösen Geister des Jahres 2015 zu vertreiben.
2. 2015 hab ich etwas Seltsames für mich entdeckt
3. Welches war das Buch / der Film / der Comic, wo Du im letzten Jahr am meisten fürs Rollenspiel rausgezogen hast? Gut gefallen haben mir unter anderem: Beasts of the Southern Wild, Vengeance, St. Vincent, My Son, My Son, what have Ye Done?.
4. Welches war Dein meistgespieltes Rollenspiel in 2015? Basic Fantasy.
5. Ist Dir 2015 ein SC verstorben … oder alternativ: Welches war das dramatischste Nahtodereignis (im Rollenspiel) im letzten Jahr? Die ständige Wiederkehr in Borderlands und Saints Row IV. Da ich Spiele nur geleitet habe, blieben mir nur die Ausflüge ins Computerrollenspiel. Besonders mit Saints Row IV bewegt man sich in Risus-Gefilden, was mir gut gefällt.
Bonusfrage: Ich würde mir wünschen, dass sich eine der nächsten Blog-O-Quest-Umfragen um Rollenspielsoundtracks und Spieltischinszenierung drehen würde, weil das nicht unerheblich für das Spiel ist, mein ich.
Basic Fantasy Rollenspiel - eine kleine Aktualisierung für die deutsche Übersetzung der 3. Edition
Open source fantasy roleplaying with basicfantasy.org Für die deutsche Übersetzung der 3. Edition (OGL) von Chris Gonnermans Basic Fantasy ...
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I am happy with a simple set of rules for which it is easy to create new material. I do not mean new character classes that do the superdupe...
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Among the ancient elven lords there had been one who was renowned for fair judgement , and wise counsel . He was called Krimka the Balance ...







