Mittwoch, 1. November 2023

Novemberblatt 1

 

Schutt und Himmel,
Barfußschritt,
wimmert es,
flüstert es,
windgetragen,
ein Seufzen.

- ald 

Mittwoch, 18. Januar 2023

Saxophoninspirierte Gitarrenbluesjazzmusik

Telecastertypen, Notizensammlungen und Lesestapel

Die folgende Improvisation entstand in einer Reihe von Versuchen, inspiriert durch Aufnahmen des Saxophonisten Eddie Lockjaw Davis, bei der Phrasierung und Spielweise insbesondere auf die klangliche Textur in Kommunikation mit den anderen Instrumenten einzugehen.

Dienstag, 17. Januar 2023

Blogzusammenführung

Heute führte ich meine Blogs Kein Künstler und Mad-Kyndalanth, die seit 2018 im unveröffentlichten Zustand lagen, mit diesem Blog zusammen. Die Artikel der beiden Blogs werden nach und nach gesichtet, bearbeitet und dann veröffentlicht. Textarbeit.

Update 18.01.2023: Die meisten der über siebenhundert Artikel wurden gesichtet, manche ausgewählt und bearbeitet (Korrektur von Hyperlinks usw.) und dann veröffentlicht. Das Blogarchiv reicht damit bis 2005 zurück. Manche Artikel werden zu späterem Zeitpunkt eingepflegt, andere bleiben unveröffentlicht. Im kurzlebigen Internet sind Webseitenempfehlungen von vor ein paar Jahren nicht mehr relevant.

Sonntag, 11. September 2022

Meisterschaft

Was ist der Preis für die Meisterschaft?
Anstrengung,
Mühe,
Entbehrung.

Was ist die Meisterschaft?
Freude an der Anstrengung,
Mühe,
Entbehrung.

(ald, 11.09.2022)

Montag, 4. Juli 2022

C-Dur bei 113 Schlägen pro Minute

Heute erst erfuhr ich, dass Bill & Ted im Jahre 2020 das Universum und den ganzen Rest retteten und die Menschheit vereinten. Was bin ich froh, denn die aktuellen Nachrichten suggerieren, sie seien gescheitert.

Dienstag, 7. Juni 2022

Sechs Jahre Programmieren und so

 

Sechs Jahre, eine zweijährige IHK-Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und mehrere Jahre Berufserfahrung in der Softwareentwicklung später.


Die o.a. Fachbibliothek ist durch weitere Sammlung angereichert, die Bücher wurden und werden gelesen oder zu Referenzzwecken durchgeschmökert.

Vorliebe für lispbasierte Sprachen (Clojure, Racket, Scheme)

In den ersten Monaten der Beschäftigung mit Scheme erlebte ich mehrere luzide Träume, in denen ich kleine Programme für Probleme aus der Fachlektüre erdachte und dann nach dem Erwachen am Computer nachschreiben und testen konnte. Allein diese Erfahrungen bestätigten meine Sympathie für lispbasierte Sprachen.
Desweiteren ist Structure and Interpretation of Computer Programs eine erhellende Lektüre und lässt sich leicht mit DrRacket durcharbeiten. (Für Javascriptfreunde gibt es eine aktualisierte Ausgabe, die u.a. online bereitsteht.)

Außerdem C++. Bjarne Stroustrups Programming: Principles and Practice Using C++ begleitet mich seit 2014 als ich es mir zum Schmökern aus der Unibibliothek auslieh. Es versprach, mich zur Entwicklung nicht-trivialer Programme zu führen und wesentliche Aspekte der Programmierung zu erklären. Dem wollte ich nachgehen.

Anfang 2022 entdeckte ich die erlangbasierte Sprache Elixir mit Phoenix als Webframework, die meine Aufmerksamkeit wieder auf die Webprogrammierung lenkte.

Vor 2015

Mein ersten Programme, wie die übliche Textausgabe und Berechnungen, schrieb ich in Omikron BASIC auf dem Atari 1040 STE. Weitere folgten später in Modula-2 auf einem Unixsystem während des Informatikunterrichts sowie Shell-Skripte unter MS-DOS. Während mich RISC-Architekturen interessierten und die Frage an mir nagte, wie ein Computer überhaupt Zufallszahlen erzeugen können soll, nutzte ich den Computer mehr zur Komposition von Chiptunes mit ScreamTracker, das Verfassen von Kurzgeschichten und Rollenspielabenteuern (u.a. AD&D2, WEG Star Wars, Saga System, Shadowrun 2) und für Computerspiele (Frontier: Elite 2, Doom, Master of Magic usw.). Dem Berufswunsch als Softwareentwickler ging ich nach dem Abitur zugunsten eines Studiums anderer Fachrichtung nicht nach und beobachtete die Technologiefortschritte als Anwender bis ich mich um 2007 u.a. im Rahmen meiner Examensarbeit über Netzkunst und Netzkultur mit Webprogrammierung, insbesondere HTML und Flash, beschäftigte.
Mit dem Wechsel zu einem Linuxsystem (Ubuntu Studio) begegnete mir das Shell-Scripting erneut und ich schmökerte mich durch manpages und Pythondokumentation.

Themen und Sprachen der vergangenen sechs Jahre

Notizen zu ausgewählten Titeln der Fachliteratur, Sprachen und Themen werde ich auf diesem Blog nach und nach veröffentlichen. U.a. zu Ada, C++, Clojure, Constraint Handling Rules (CHR), Elixir, Python, Racket, Scheme, sog. künstliche Intelligenz, künstliche Dummheit und Logikprogrammierung (wie minikanren) sowie Verknüpfungen von Softwareentwicklung in den Domänen von Kunst, Musik, Literatur und Spielen.

Montag, 6. Juni 2022

Wie die Phoenizier aus der Asche

 Meine Tätigkeit als Blogger begann 2005 mit Notizen über (Netz-)Kunst, Musik, Konzertberichten sowie viel Unsinn und Ausschnitten eigener künstlerischer, musikalischer und literarischer Arbeiten und wurde bis 2018 fortgeführt.

Kürzlich beschloss ich, das Bloggen als Veröffentlichungsweise kurzer Notizen über u.a. Kunst, Musik, Softwareentwicklung und Philosophie wieder aufzunehmen.

Licht an!

Donnerstag, 5. April 2018

RPG Blog-O-Quest April 2018 - Schwerter und Kanonen

Die Aprilqueste 2018 wird von Runway 61 aufgetragen.

Aufwärmfragen
a. Welches Regelwerk spielst du am Liebsten / am Häufigsten?
Am Liebsten das universelle Saga-System mit dem genialphantastischen Qualitätsvergleich.
b. Beschäftigst du dich auch sportlich mit Waffen? Zum Beispiel Bogenschießen, Kendo oder bist du Sportschütze?
Ich spiele E-Gitarre. Electric Guitar Kata... Gilt das?

Hauptfragen
  1. In DnD unterscheiden sich die einzelnen Waffen fast nur durch ihren Schadenswürfel, in Splittermond hat eine Waffe mehr Stats als Charaktere in anderen Systemen. Shadowrun hat ganze Waffenbücher während es in Fate Core kaum einen Unterschied macht, ob man mit Fäusten, Schwertern oder schweren Maschinengewehren kämpft. Wie wichtig sind dir viele verschiedene Waffen? Wie lang ist die ideale Waffenliste? Eine Seite reicht mir. Beim Saga-System benötige ich keine Waffenwerte, bei Risus benötige ich keine Waffenwerte, und bei Basic Fantasy reicht mir die allgemeine Angabe w6.
  2. Die Artussage wäre nicht komplett ohne das Schwert Excalibur. Hat in deiner Rollenspielerfahrung schon mal eine Waffe eine ganz zentrale Rolle gespielt? In meinen Mad-Kyndalanth-Fantasykampagnen sind besondere Waffen Teil der Spielwelt. Und die Spielfiguren führen sie auch. Manchmal umgekehrt.
  3. Dein Wüstenkrieger ist fertig erstellt, fehlt nur noch die Ausrüstung. Ikonisch wäre als Waffe natürlich ein Krummsäbel, aber die Wikingeraxt macht viel mehr Schaden! Wie sehr gerätst du in Versuchung? Ich mag weder Krummsäbel noch Wikingeräxte. Mein Wüstenkrieger bekommt einen Kampfstab aus dem Holz einer uralten Zeder, die geschlagen wurde, als die Wüste noch grün und die Bäume noch bis zum Himmelszelt reichten und den er von einem dürstenden Wanderer nach langmütiger Feilscherei gegen Wasser, Proviant, einen Karawanenreiseplatz mit eigenem Zelt und ein gesundes Kamel erhielt. Eines Tages wird er einen Zauber wirken, der aus dem alten Holz einen jungen Baum sprießen lässt, und den Baum wird er unter den Sternen in der Wüste pflanzen, und eine Stadt wird sich um den Baum scharen, und er wird der weise Herrscher unter dem Baum, der bis zum Himmel reicht. Genau so, wie es ihm der dürstende Wanderer noch verraten hatte, bevor dieser mit der Karawane weiterzog.
  4. Feuerwaffen in Fantasy/Fäntelalter-Settings finde ich schick, weil Lasermaschinengewehre gegen Dinosauerier nunmal lässig effektiv wirken. Und grelle Farben in den Raum zaubern.
  5. Egal ob Bogen oder Sturmgewehr: wie haltet ihr es in euren Runden mit der Munition? Wird der Verbrauch nachgehalten? Muss neue Munition gekauft / gebaut / gelootet werden? Bei Star Wars d6 wurde nicht mitgezählt. In anderen Settings, ja. Bei Risus kommt es aufs Klischee an. John-Henry der Singende Buchhalter (3) muss mitzählen.
Bonusfrage: Die ungewöhnlichste Waffe, mit der einer meiner (N)SCs je einen Gegner überwältigt hat, war - dazu fällt mir nichts ein. Urkristallschwerter, Krawallschallpistolen, Zauberwaffeln, samtverzierte Observierstühle, abgebrochene Eisriesenfäuste scheinen alle nicht ungewöhnlich.

Sonntag, 4. März 2018

RPG-Blog-O-Quest März 2018 - Abenteuer

Die Märzqueste in 2018 wird von jaegers.net aufgetragen und handelt von Abenteuern.

Die Aufwärmrunde
Mein letzter Charakter: Ein weiblicher Courier namens Elvis unterwegs in der Mojave-Wüste.
Mein letztes Abenteuer war also Fallout: New Vegas.
Mein letztes System: Have a guess.

Die Fragen
  1. Ich empfinde 7 Stunden als ideale Dauer für ein One-Shot Abenteuer bzw. eine einzelne Spielrunde; weil zieht man zwei Stunden für Eintrödeln, Vorbereitungen und Wasseranreichen ab, bleiben fünf Stunden für das Spiel. Für eine entscheidungsfreudige Spielgruppe ist das genug, um allerlei Albernheiten anzustellen.
  2. Ich wünsche mir ein Abenteuer, in dem Travel-O-Fanten, tyliadonische Glubberdrachen und geheimrezeptiges Spaghettieis vorkommen, denn auf langen Reisen braucht man hilfreiche Begleiter und erfrischende Verpflegung.
  3. Welchen (eher unbekannten) Film möchtest Du gerne einmal als Abenteuer nachspielen, bzw. in ein Abenteuer verwursten und warum? Hast Du das vielleicht sogar schon gemacht, und wie waren dann die Erfahrungen damit? Keinen. Nein. Von Filmzitaten mal abgesehen.
  4. Der Einstieg in ein Abenteuer ist oftmals recht abgegriffen (die Erbschaft des unbekannten Stiefonkels schwiegermütterlicherseits …). Wie sah der beste Einstieg in ein Abenteuer aus, den Du (mit-)gemacht hast? Die Spieler erschufen sich Risusfantasycharaktere auf Karteikarten und erkundeten eine Räuberhöhle. Erheiternd, einfach und ergiebig.
  5. Wenn es einen Publikumspreis für ein Abenteuer gäbe, gäbe ich meine Stimme für kein einziges Abenteuer von irgendwem, denn weil mir die ständige Werbung auf den Keks geht. Abgesehen davon, widerstrebt es mir, meine Stimme abzugeben. Wenn sie nicht bei mir ist, wie kann ich sie dann je zu Gehör bringen?
Bonusfrage
Welches System möchtest Du unbedingt in diesem Jahr einmal auf einer Convention ausprobieren, bzw. wäre vielleicht sogar den Besuch einer Convention wert? (Und uns interessiert natürlich auch eine Begründung dazu!) Keines. Wenn sich die Gelegenheit wieder schaffen lässt, dann will ich spielen oder ein Spiel leiten - nur, das unbedingt gefällt mir nicht - mit den üblichen Systemen, die ich auf diesem Blog nenne. Vielleicht ließe sich das auf einer Convention einrichten.

Sonntag, 11. Februar 2018

RPG Blog-O-Quest Februar 2018 - Das perfekte Rollenspiel

Die Februarqueste des Jahres 2018 wird aufgetragen von Spiele im Kopf.

1. Über- und Unterwürfeln, Poolsysteme, Karten ziehen oder erzählerische Fakten schaffen – die Liste der Mechanismen ist lang. Die perfekten Rollenspielregeln sind perfekt. Sie benötigen kein Hinzutun, kein Wegnehmen. "Und wo finde ich diese perfekten Rollenspielregeln, Meister?" - "In der Situation, zu der sie passen."

2. EDO, Sword & Sorcery, Harte SF, Postapokalypse – so viele Genres. Das perfekte Rollenspielsetting wird durch die Inszenierung perfekt, was es ist.

3. Aufwändige Hardcover, günstige Taschenbücher, Boxen oder PDFe. Das perfekte Starterprodukt präsentiert die Spielregeln gut leserlich und ablenkungsfrei gesetzt, Abbildungen und Bilder illustrieren den Text, es bietet ein- und weiterführende Soloabenteuer und Tutorials für Spieler und Spielleiter, vorgefertigte Spielercharaktere, Kartenmaterial, Blankocharakterbögen, Würfel, wichtige Tabellen als laminierbares Auslagematerial und ein vollständig ausgearbeitetes Abenteuer sowie einen kleinen Baukasten für weitere Abenteuer und Zufallsbegegnungen. Lässt sich mit freiem Spielmaterial zusammenstellen und verschenken.

4. Metaplot und Sandkasten, Splat-Books und Hintergrundbände, One-Shots und Kampagnen – Möglichkeiten, sich in einem Rollenspiel auszutoben, gibt es viele . Die perfekten Ergänzungspublikationen zu solchen Einsteigerprodukten sind inspirierende Abenteuerbaukästen und Spielmaterialien, die andere für ihre Gruppen erstellten und im Spiel einsetzten: Karten und magische Gegenstände, Monster und andere Figuren, Rätsel und Musik. Findet sich auf unzählige Blogs verteilt.

5. Würfel, Spielleiterschirm, Kartenwerk oder Spielkarten. Das perfekte Rollenspielzubehör sind Schreibzeug und Papier für verschiedene Zwecke (Notizen, Kartenzeichnen, Pläneschmieden usw.), darunter Bleistifte verschiedener Härten, passende Radiergummis, Anspitzer, farbige Stifte, Fineliner und Kulis. Für manche Spiele und Settings eignen sich Sprachaufzeichnungen; hier helfen die neuen Technologien und der alte tragbare Kassettenrekorder für Achtzigerjahreretrosettings.

Bonusantwort
Und dieses perfekte Produkt darf dann gerne geschrieben / publiziert werden von uns allen! Und auch von den anderen!

Speedreading: Testing Elixir - Effective, and robust testing for Elixir, and its ecosystem (Andrea Leopardi, and Jeffrey Matthias, series editor: Bruce A. Tate, development editor: Jacquelyn Carter)

Testing Elixir Die späte Schnelleselektüre dauerte fünfundreißig Minuten und zwanzig Sekunden, und ich hatte sie zuvor auf fünfunddreißig Mi...