Mittwoch, 1. Juni 2016

RPG Blog-O-Quest Juni 2016 Science Fiction

Der Würfelheld eröffnete die Blog-O-Queste für den Juni und befragt zu Science Fiction.

1. Wie bist Du zur Science Fiction gekommen?
Über seltsame Science Fiction-Filme wie Louis und die außerirdischen Kohlköpfe, Star Trek, Star Wars, Alf und etwas langweilige Jugendbücher sowie die etwas spannenderen Klassiker von Asimov, Clarke usw., die ich aus der lokalen Bibliothek lieh. Ich liebe Bibliotheken. Später interessierte ich mich dann mehr für Cyberpunk und wiederum später für Vernetzung, den gesellschaftlichen Wandel durch Technologien, den Diskurs darüber und die Kritik. Also, wesentliche Aspekte von Science Fiction. Mein erster Berufswunsch war Astronaut, der zweite Pilot. Vermutlich hätte ich mich nicht davon ablenken lassen sollen. :)
In den englischen Literaturwissenschaften wählte ich Utopien und Science Fiction als Schwerpunkt und ließ mich über William Gibson prüfen. Im weiteren Sinne beschäftigte ich mich im Rahmen meiner Examensarbeit zum Thema Netzkunst und Netzkultur damit und mit Verknüpfungen zu Philosophie, Religion und Anthropologie.

2. Was macht für Dich den Reiz dieses Genres aus?
Gedankenexperiment, Mythos, Propaganda.

3. Welche SF Rollenspiele hast Du schon gespielt und was war das Besondere an ihnen?
Wir spielten hauptsächlich Star Wars WEG und Shadowrun, und ich erinnere mich an eine Science Fiction-Runde mit einem Traveller/Saga-System-Mash-Up. Als Rollenspiellektüre gefielen mir auch Space Opera und Expendables.

4. Welcher SF Hintergrund, ob Rollenspiel, PC-/Konsolengame oder Roman ist Dein absoluter Favorit und warum?
Literatur: Stanislaw Lem - Sterntagebücher, Entdeckung der Virtualität. Weil er so manches auf den Punkt brachte.
Film und Fernsehen: Raumpatrouille Orion, Alf, Firefly/Serenity, Farscape, Star Wars, Raumschiff Enterprise ... Wegen der Albernheit, die sie offenbaren.
Computerspiele: System Shock, Fallout 3, Wastelands 2, Starflight, Frontier - Elite 2, Syndicate, Starglider 2, ...

5. Welche SF Hintergrund sollte unbedingt in einem Rollenspiel umgesetzt werden und warum?
Keene Ahnung. Was gibt es denn noch nicht oder ließe sich nicht mit geringem Aufwand mit den diversen vorhandenen Spielsystemen umsetzen?

Mittwoch, 4. Mai 2016

[RSP-Karneval] Alien Technology - or not


(Die bunten Klischees mit oder ohne Zahl in der Klammer sind Risus-Spielwerte.)

Im Rahmen des RSP-Karnevals im Mai 2016, der von Nerd-Gedanken geleitet wird, geht es um Auswüchse der Wissenschaft. Neben den Klischees von verrückten Wissenschaftlern, die in Laboren Mixturen für Superhirne zusammenschütteln, geht es auch um alles andere, was Wissenschaftler in ihren mehr oder weniger merk- bzw. vergessenswürdigen Fachbereichen vorsichhintheoretisieren und experimentieren. Auffallend dabei ist, dass meistens sog. Naturwissenschaftler als verrückt und experimentierend dargestellt werden. Das kann daran liegen, dass Geisteswissenschaftler sowieso nicht ernst genommen werden oder daran, dass sie eher selten am Bau noch größerer Bomben beteiligt zu sein scheinen. Dabei können Sprachwissenschaftler ganz sicher genauso verrückt werden und die Welt mit ihren Auswüchsen verwirren. Man denke nur an die Rechtschreibreform.

Meine kindliche Vorstellung vom (verrückten) Wissenschaftler war durch Jerry Lewis' Der verrückte Professor und diverse Comichefte mit ihren bösen Wissenschaftlern geprägt. Möglicherweise hat mich das damals vom Weg des Naturwissenschaftlers abgehalten. Die mediale Darstellung von heutigen Wissenschaftlern ist auf recht sympathische Typen beschränkt, die ihre finsteren Pläne vielleicht nur gut geheim halten und ihre Minions für sich arbeiten lassen, während sie selbst lächeln, Witze machen und Mineralwasser trinken.

Die Geschichte der Wissenschaften liest sich, abgesehen von den typischen Heldenbiographien, die es in allen Bereichen zu finden gibt, als makabre Seifenoper verrückter Gedanken, Liebschaften, Machenschaften und einem Wandel von Menschen, die irgendwie mit sich und der Welt und ihren Mitmenschen klarzukommen versuchten. Plagiate, Spionage und Betrug sind da noch die geringsten Tragödien. Ernsthaft, was ist schon der Verlust der Weltformel gegen den Verlust wahrer Liebe? Manchen Wissenschaftler wären glücklicher (und erfolgreicher) geworden, hätten sie sich als Yogis auf irgendeinen Berg in eine Meditationskiste zurückgezogen.

Eine weitere kindliche Vorstellung ist die der Wissenschaft zum Wohle der Menschheit. Obgleich viele Wissenschaftler zum Wohle ihrer Mitmenschen beitragen und dass wissenschaftliche Arbeiten und wissenschaftlich-orientierte utopische Gesellschaften, wie Francis Bacon sie in New Atlantis angedacht hatte, einige Aspekte von Hoffnung mit sich tragen, kann mit den Früchten der Wissenschaft allerlei Übel angerichtet werden. Die wissenschaftlichen Arbeiter müssen davon selbst garnichts mitbekommen, sofern sie nur ihre kleinen Experimente machen. Aber was, wenn im Hintergrund der Große Böse Wissenschaftler (5) die Erkenntnisse der unzähligen kleinen Experimente zusammensammelt und ein Netz aus verteilten Supercomputern (9) mit Verteufelt-mathematischen Algorithmen (6) die Frage zu beantworten sucht: "Was ist der Mensch?"?
Oder was, wenn der Halb-Taube Verrückte Sprachwissenschaftler (2) einen finsteren Plan ausheckt, alle Vokale aller Sprachen der Welt durch ein kehliges Oe zu ersetzen? (Higgins würde sich im Grabe umdrehen.)

Neben den finsteren verrückten Wissenschaftlern gibt es die geldgierigen verrückten Wissenschaftler (und eine gewisse Schnittmenge), die sich darauf spezialisieren, in Anlehnung an die sagenumwobenen Snake Oil Salesmen, großartige Erfindungen zu präsentieren (die tatsächlich nicht oder ganz anders als vorgegaukelt funktionieren) und sich ihre weitere Forschung von reichen Leuten der Gesellschaft finanzieren lassen. Meist verschätzen sie sich in ihren Kalkulationen und brauchen alsbald mehr Geld, um das Projekt weiterzuführen. Das Konzept ist mittlerweile im Bereich der Social Media angelangt und nennt sich Crowdfunding, das auch kostengünstiger mit einfachen Bildern und computergenerierten Videos zur Päsentation auskommt. Echte verrückte Wissenschaftler halten sich aus Gründen der Ehre allerdings von solchen Plattformen fern und bevorzugen die finanzielle Unterstützung (und die Cocktailparties) tatsächlich reicher Leute oder die Anstellung in regierungsnahen Raumfahrtbehörden.

Da verrückte Wissenschaftler für ihre verrückten Ideen (und damit sie ein finanzieller Erfolg werden) gute Werbekampagnen brauchen, beauftragen die Wirklich Größenwahnsinnigen Wissenschaftler bisweilen Frustrierte Talentierte Science Fiction Autoren, um eine möglichst große Leserschaft über Wochenzeitschriften, Zuhörer über Radiohörspiele und weiteres Publikum durch Film, Fernsehen und neuerdings Computerspiele mit ihren Erfindungen vertraut zu machen und die Hoffnung auf eine baldige Umsetzung zu pflanzen.

Und dann gibt es die vielleicht verrückten und dabei gutwilligen Wissenschaftler, die zum Wohle ihrer Mitmenschen Wissenschaft betreiben. Die haben bisweilen ihre Gegner, sowohl in der Politik als auch in der WirtschaftWissenschaft. Und jeder gute Wissenschaftler braucht wohl einen bösen Gegenspieler. Das ist wie mit Robin Hood und dem Sheriff of Nottingham. Ein Spiel zwischen zwei Besessenen, während die anderen ausgeraubt werden und hin und wieder einer Schlammschlacht beiwohnen dürfen.

Eigentlich wollte ich ja ganz klischeehaft über Alien Technology schreiben, aber das macht derzeit Christopher Loring Knowles sehr viel besser und bietet eine Menge Material für Kopfschüttelei, Amüsemong und Rollenspiel in der Welt cthuloider/paranoider/okkultistischer Wissenschaftler. Also, dem Klischee nach in der typischen quasi-kontemporären Spielwelt. Hier der Link zu Secret Sun-Lucifer's Technologies (Die Reihe wird noch fortgesetzt. Links zu den früheren Teilen sind zu Beginn gelistet.)

*Update: Und das Klischee des Verrückten Wissenschaftlers ist sowieso überholt. Es gibt unzählige Mindestens Genauso Verrückte Wissenschaftlerinnen.

Dienstag, 3. Mai 2016

RPG Blog-O-Quest Mai 2016


Greifenklaue initiierte diese bunte Mai-Queste.

1.) Muttertag und Vatertag stehen im Mai an. Was halten eure Eltern von eurem Hobby (vor allen Dingen, als ihr noch zu Hause gewohnt habt)? Stieß das Hobby Rollenspiel auf besondere Ablehnung oder Zustimmung und wie seid ihr damit umgegangen?
War wohl okay. Die Freunde kamen zum Rollenspiel und Essen, und eine Weile wurden nur Rollenspielbücher zu Geburtstagen gewünscht.

2.) Am ersten Mai war Tag der Arbeit. Welcher Teil von Rollenspiel ist für Euch harte Arbeit und macht tendenziell wenig bis keinen Spaß? Welches sind Eure größten Spaßquellen im Rollenspiel?
Abenteuer schriftlich ausarbeiten ist Arbeit. In der Regel mach ich das nicht mehr, weil kurze Notizen und gutes Gedächtnis für die Spielabende reichen.
Zu Spaßquellen gab es einen RSP-Karneval und hier ist mein Beitrag dazu.

3.) Und noch ein Nerdtag diese Woche, der vierte Mai aka „May the force (be with you)“, kurzum Star Wars-Tag. Star Wars und Rollenspiel sind wie horse and carriage. Lustige klischeebeladene Weltraumseifenoperrollenspielabende mit sechsseitigen Würfeln. Ich glaube, eine Farscape-Variante wäre tendentiell noch cooler. Das geht mit Risus. :)

4.) Im letzten Monat war Rassismus das Thema des RSP-Blog-Karnevals. Hast Du outgame schon einmal einen rassistischen Vorfall in der Rollenspielszene erlebt, z.B. auf Conventions oder im Rollenspielladen?
Rassismus ist, meiner Meinung nach, eine der dämlichsten Ideen, die sich in den Köpfen von gebildeten und weniger gebildeten Menschen als Rechtfertigung chauvinistischer Handlungen festsetzen kann. Weiter will ich das gerade nicht ausführen. Mir lag ein Beitrag zum Karneval auf der Zunge, aber ich wägte zwischen einem kurzen Kommentar und einem ausführlich differenzierenden Essay ab und entschied mich, garnichts zu schreiben.
Da ich kaum in einer Rollenspielszene verkehre, ist mir da nichts Nennenswertes begegnet.

5.) Vatertag wird ja auch gern als Entschuldigung für Alkoholexzesse benutzt. Hattet ihr in punkto Alkohol im Spiel schon einmal schlechte Erfahrungen (oder womöglich auch gute)?
Den Zusammenhang zwischen Vatertag und Alkohol habe ich nie verstanden. Es muss wohl einen spirituellen Zusammenhang zwischen Himmelfahrt und Rausch geben.
Im Spiel gab es diverse betrunkene Spielfiguren, darunter der selangorische Diplomat Nel der ersten Mad-Kyndalanth Kampagne, der sich gerne mit Rum in seiner Kajüte einschloss.

The Road to Silliness

So, I wonder if there is a Way of Playing the Game that leads to enlightenment. I suspect that silliness ought to be essential to it. There's an 80s cheesiness to some roleplaying games which is at once silly and takes itself quite seriously. I dare say that the enjoyment of it is an aquired taste. OSR games might be among such games. There seems to be a spectrum of silliness and seriousness with some tending toward the one or the other extreme, while to me both can be quite cheesy. And I do not see a polarity here, so talking of extremes is silly in itself. There are various dimensions to playing the game with silliness and seriousness being two of them. And then a way doesn't have to be taken to the extreme. A way leads through different terrain, different weather, following roads and leaving them behind. So, following the Way can lead through various stretches of silliness, lazy-sunday-evening-playing, seriousness, and whacky rules-lawyering.
Risus might be a part of a Path on the Way. Like the steep stony staircase circling an ancient mountain on its ascension to the cloudy seat of heavenly light. Before that you may have to drag yourself through the eternal wasteland of character management, or dungeon crawling and saving against various pitfalls and dragon breath. But there is no reason why you shouldn't start out on that steep stony staircase even if you slip and tumble down or despair and hurry into the abysmal caverns of the mountain to fight foul demons with high (or low) AC depending on whether your OSR game of choice supports descending or ascending AC their hideous leathery armor of darkness. When you get out again, that ascending staircase will be there waiting for you.

And my fortune cookie told me: "You will enjoy peace at home, financial security and health." These are not requisites for playing Risus, although it's somewhat nicer to be at home without a sneeze and even though Risus is free.

Freitag, 4. März 2016

RPG Blog-O-Quest März 2016 - Settings

Die Queste im März dieses Jahres dreht sich um Settings. Dank geht an Würfelheld und Greifenklaue für die Organisation der RPG Blog-O-Quest.

1.) Welche Eigenschaften und/oder Besonderheiten schätzt Du an Deinen/m Lieblingssetting(s)?
Ich kenne mich darin aus.

2.) Hast Du schon Settings selber gebaut? Bist Du da der Bottom up(vom Kleinen zum Großen) oder eher der Top down (vom Großen zum Kleinen) Typ? Was waren die Besonderheiten Deines Settings? Wenn nein, warum hast Du bisher keins gebaut?
Mad-Kyndalanth basiert auf improvisierter Erzählung und ist ein Fantasy-Setting. Es verknüpft SAGA Zauberei mit old-schooliger vancian magic und stellt die Spielfiguren ins Zentrum der Erzählung; was weniger mit dem Setting als der Spielleitung zu tun hat. Und besonders scheint mir das auch nicht.

3.) Magst Du lieber generische Setting, wo man schnell mal einen Oneshot oder ein Kaufabenteuer reinwerfen kann und deren typische Tropes jeder kennt, oder lieber eigenständige, mit Besonderheiten gespickte, “einmalige” Settings?
Ein generisches Setting erlaubt in der Regel, es mit Besonderheiten zu spicken. Das ist so wie mit der Welt. Man kann sagen: Menschheit und was sie halt so schon immer gemacht hat. Und dann betrachtet man ein paar Sachen genauer und stellt fest, wie abgedreht die ganze Geschichte eigentlich ist.

4.) Wie steht es um den Detailgrad bei Kaufsettings? Möchtest Du ein Königreich lieber auf 5 oder auf 500 Seiten beschrieben haben?
Lieber auf fünf Seiten. Wenn ich fünfhundert Seiten zu einem Königreich lese, dann sollte das Königreich tatsächlich existiert haben oder wenigstens als Mythos so einflussreich sein, dass sich diese Studienarbeit lohnt. Oder es ist eine wirklich unterhaltsame und witzige Lektüre.

5.) Welches Setting hat Dich zuletzt beeindruckt, egal ob kürzlich erschienen, noch im Erscheinen begriffen oder nicht länger erhältlich?
Symbaroum. Und zwar allein aufgrund der wenigen Textfragmente, die ich bezüglich des Waldes, der Finsternis und der seltsamen Elfen las. Das reicht mir im Grunde schon aus, um eine kleines Abenteuermodul zu entwerfen.

Und für die nächste Blog-O-Quest wünsche ich mir wenigstens einen Lückentext. :P

Dienstag, 9. Februar 2016

Self-help for sidequesting people

I realized with a dumb feeling of enlightenment the similarities of the way I err through the landscapes of this earth and - computer games. I stop, look and listen, move around, add detail to the map in my head, make connections, optimize ways (after a while of stumbling around) and try to break down barriers that block my learning and understanding. Granted, computer games are more about locating objects and beating up monsters than research or craft. Yet, there is this thing about the main quest and sidequests. Let's save the inquiry as to what the main quest in life is. In computer games, sidequests are interesting, because they let you wander and experience the game world. The experience leads to better training and a deeper understanding of entities of the game world and their connection to each other. It's possible to speed-run through a game and solve the main quest in a short time, but you'd miss out, wouldn't you.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Basic Fantasy - ten years of open-source old-school role-playing


Ten years ago Chris Gonnerman announced the first release of his open-source fantasy roleplaying game on Dragonsfoot (link). It is free, it is open-source. If you like it, play it. If you want to change it, do so. There is a fine community on the Basic Fantasy forums where you can share your vision of the game, play by post, talk rulings and download rules, character sheets, adventure modules and a variety of supplements.

You can talk with Chris Gonnerman on the forums and listen to him on his YouTube channel.

Donnerstag, 7. Januar 2016

RPG Blog-O-Quest Januar 2016

RPG Blog-O-Quest: Rückblick 2015

1. Eine Runde, die mir von 2015 im Gedächnis bleiben wird, war Silvester, weil wir zusammen saßen und Hausmusik machten, um die bösen, bösen Geister des Jahres 2015 zu vertreiben.
2. 2015 hab ich etwas Seltsames für mich entdeckt, weil.
3. Welches war das Buch / der Film / der Comic, wo Du im letzten Jahr am meisten fürs Rollenspiel rausgezogen hast? Gut gefallen haben mir unter anderem: Beasts of the Southern Wild, Vengeance, St. Vincent, My Son, My Son, what have Ye Done?.
4. Welches war Dein meistgespieltes Rollenspiel in 2015? Basic Fantasy.
5. Ist Dir 2015 ein SC verstorben … oder alternativ: Welches war das dramatischste Nahtodereignis (im Rollenspiel) im letzten Jahr? Die ständige Wiederkehr in Borderlands und Saints Row IV. Da ich Spiele nur geleitet habe, blieben mir nur die Ausflüge ins Computerrollenspiel. Besonders mit Saints Row IV bewegt man sich in Risus-Gefilden, was mir gut gefällt.

Bonusfrage: Ich würde mir wünschen, dass sich eine der nächsten Blog-O-Quest-Umfragen um Rollenspielsoundtracks und Spieltischinszenierung drehen würde, weil das nicht unerheblich für das Spiel ist, mein ich.

Samstag, 12. Dezember 2015

RPG Blog-o-Quest im Dezember 2015


1. Das Jahr nähert sich dem Ende. Worauf freust Du Dich RPG-technisch am meisten in 2016?
Auf ein paar nette Spielrunden. Gerne auch mal online und als Spieler.
2. Deine Rollenspielpläne 2016? Was möchtest Du spielen, was ausprobieren, was leiten? Möchtest Du auch Fanmaterial erstellen, wenn ja, was?
Soloabenteuer schreiben und spielen. Teilnahme als Spieler bei LSotN und Symbaroum. Außerdem würde ich gerne endlich mal FATE spielen.
3. Was erwartest Du von den Verlagen? Die Ankündigungen für die sechsten Editionen aller wirklich großen Rollenspielsysteme.
4. Wenn ich auf dem Mond das Sagen hätte, würde ich 2016 eine Mission zur Erde starten, um aus der Nähe zu beobachten, was dort so abgeht. Und das gefällt mir doch glatt als Idee für ein Risus-Abenteuer ...
5. Ich möchte mir 2016 in begründet guter Erinnerung behalten.

Dienstag, 10. November 2015

RPG-Blog-O-Quest im November 2015


1. Meine erste Quelle für von Fans generiertes Material ist rsp-blogs.de. Das ist so meine regelmäßige Übersicht von teilnehmenden Blogs. Darüberhinaus lese ich im Tanelorn-Forum mit, suche selten mal Dragonsfoot auf und nutze auch die OSR-Blogsearch. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass ich garnicht sicher bin, wie Fans hier definiert sind. Ich gehe von den relativ harmlosen "Ich mag Spaghetti-Eis"-Fans aus.
2. Hast Du schon Fanmaterial erstellt? Als Risus-Superfan übersetzte ich Risus 2 in die deutsche Sprache. Und ich erinnere mich dunkel daran, ein Rollenspiel zur Gummibärenbande entworfen zu haben.
3. Fanzines sind das Thema des RSP-Blog-Karnevals im November. Welches ist (war) Dein liebstes? Ich las früher regelmäßig das DRAGON-Magazine. Das war für Fans (heute Follower) und versorgte sie mit Futter und Werbung. Ein Zine von Fans habe ich nie wirklich gelesen.
4. Wünschen würde ich mir Fanmaterial zu Turrican und Flashback, weil ich beide Spiele und Chris Hülsbecks Turrican-Soundtrack großartig fand.
5. Zuletzt hab ich Ubuntu Mate Linux genutzt und das war ziemlich gut.

Montag, 9. November 2015

Gitarrendekoration - mehr aus Filz

Wohlfühlgitarre.

Ein Nachmittagsprojekt, das ich seit einer Weile geplant hatte, setzte ich vor wenigen Tagen um: ein Filzschlagbrett für meine Shark by Bach Guitars Minimal SG. Der verwendete Wollfilz hat dabei vor allem die Funktion der Dekoration und des haptischen Wohlfühlens, ähnlich wie bei dem bereits vorgestellten croon papillon E-Bass.
Die E-Gitarre ist ein Dödelhaie-Modell, das bei der tcheschischen Firma Bach Guitars gefertigt wurde. Die Dödelhaie sind eine Duisburger Punkband. Ich kann jetzt nicht behaupten, musikalisch besonders punkgebildet zu sein, aber immerhin las ich gerne Jackie Niebischs Kleenen Punker aus Berlin und höre gelegentlich Die Ärzte und Knorkator (Wie? Die zählen nicht?).

Die Gitarre ist reduziert auf einen Stegtonabnehmer und einen Lautstärkeregler. Den mitgelieferten Tonabnehmer ersetzte ich durch einen aktiven EMG 85. Die für den Betrieb nötige 9V-Batterie passt genau in das kleine Elektronikfach und lässt sich schnell auswechseln.

Doublecut.

Die Gitarre ist angenehm leicht, hat eine gibsontypische Mensur und ist kopflastig, d.h., sie verrutscht entsprechend, wenn man im Stehen spielt und die Greifhand vom Hals nimmt. Das lässt sich durch Haltung und Spieltechnik weitgehend vermeiden. Als kleine Unterstützung setzte ich einen Filzrest auf die Rückseite der Gitarre, um die Reibung zu erhöhen und die Gitarre so zu stabilisieren.

 Wollfilz.

Der Gurt ist an den Gurtpins mit kleinen Gummiringen arretiert. Die sind günstiger als Gurtschlosskonstruktionen und machen keine Geräusche. Neben der Holzeule ist ein Lederetui für Gitarrenplektren befestigt. Ich spiel zwar hauptsächlich mit den Fingern, aber wenn man mal ein Plektrum braucht, ist eines in Reichweite.
Die Gitarre fand bei den vergangenen Hamburch-Berlin-Auftritten Anwendung und ist im Alltag ein pflegeleichtes Instrument. Die Reduktion auf einen Stegtonabnehmer ohne Höhenblende forderte die Verbesserung meiner Fingerstyle-Spielweise, gezieltes Dämpfen der Saiten und passende Einstellung am Verstärker. Allein wegen des spielerischen Fortschritts bin ich für dieses Instrument dankbar. Danke, daher, an den Dödelhai-Gitarristen, der mir den Tip für die Gitarre gab!

Kleener Hund.

Warum die Tiere? Ich mag Elefanten und Hunde. Die Eule trug ich jahrelang als Schlüsselanhänger. Eulen mag ich auch. (Und in diesem Fall ist es keine Twin Peaks-Anspielung, so wie auch die Verwendung von Filz kein Beuys-Zitat ist. Aber diese Anmerkung knüpft die Verbindung zu beiden... verrückt, wa?)
Das Filz schnitt ich frei Hand mit Messer und Schere, befestigte die Knöpfe und nähte eine Schmucknaht ein. Als Soundtrack lief dazu Miles Davis Blue Moods, John Coltrane with the Red Garland Trio Traneing In und Count Basie and His Orchestra April in Paris sowie eine Deep Purple Anthology. So viel zum Punk.

Speedreading: Testing Elixir - Effective, and robust testing for Elixir, and its ecosystem (Andrea Leopardi, and Jeffrey Matthias, series editor: Bruce A. Tate, development editor: Jacquelyn Carter)

Testing Elixir Die späte Schnelleselektüre dauerte fünfundreißig Minuten und zwanzig Sekunden, und ich hatte sie zuvor auf fünfunddreißig Mi...