Samstag, 3. Januar 2015

Ein wundersames Jahr 2015

Im Juni 2015 wird der Kein Künstler Blog zehn Jahre alt. Vielleicht Anlass dafür, die diversen skizzenhaften Projekte dieser Zeit zusammenzufassen und einen Abschluss zu finden, um daraus etwas Neues zu schaffen.

Ich wünschen jedenfalls allen Leserinnen und Lesern ein frohes, heilsames und friedvolles Jahr 2015!

Freitag, 2. Januar 2015

Ein wundersames Jahr 2015

Der Mad-Kyndalanth Blog wird im Juli 2015 zehn Jahre alt. Vermutlich werde ich ein paar rückblickende Sätze verfassen und vor allem eine Vision für Mad-Kyndalanth sowohl als Spielwelt als auch den Blog betreffend vorstellen. Ein paar Ideen sammelte ich bereits und liste sie nun auf:

  1. Mad-Kyndalanth Podcast
  2. Mad-Kyndalanth Vlog (dann könnte ich auch am Vlogtaculum teilnehmen!)
  3. Basic Fantasy Old School Sandkasten mit Soloabenteuer auf Deutsch (ist in Arbeit)
  4. Illustrationen und Kritzeleien
  5. Magische Gegenstände
  6. Risus Spielmaterial
  7. Kurzgeschichten
  8. Musik
Mehrere Punkte lassen sich sinnvoll verbinden, so dass Illustrationen zu magischen Gegenständen und anderem Spielmaterial denkbar sind und Musik bei Podcast und Vlog. Für einen Vlog steht mir zur Zeit nur eine wackelige Webcam und ein alter Camcorder mit DV-Cassetten zur Verfügung. Mit Mikros, Mischpult und DAW (Ardour und Cubase) ist von dieser Seite für den Podcast gesorgt.

Wahrscheinlich hilft nur eines: Anfangen und Ausprobieren!

In jedem Fall wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein frohes, heilsames und friedliches Jahr 2015!

Freitag, 12. Dezember 2014

[RSP-Karneval] Tiere im Rollenspiel

Tiere im Rollenspiel

Tiere im Rollenspiel

1 RSP-Karneval

Dieser Artikel ist Teil des RSP-Karnevals im Dezember 2014 zum Thema Tiere im Rollenspiel. Initiiert wurde der Karneval dieses Mal von Tenebrus und kann im RSP-Forum diskutiert werden. Dort und im Eröffnungsartikel finden sich weitere Beiträge auf anderen Blogs.

2 Die Tierwelt

Wer kennt sie nicht, die fröhlichen Naturfilme, die hier das beschauliche Leben einer jungen Entenfamilie zeigen, wie die Küken schlüpfen, ihr Gefieder putzen, orientierungslos über's Wasser paddeln und tollpatschig ihre kleine Entenwelt erkunden und dort eine Bärenmutter, die ihre liebenswerten Bärenkinder durch Wiesen und Wälder toben lässt, um sie dann an den See zu führen, wo sie die Entenküken zum Frühstück vernaschen?

3 Allgemeine Überlegungen

Neben domestizierten Nutztieren gibt es Haustiere, die als Begleiter und Gefährten wahrgenommen werden sowie in der Wildnis allerlei Getier, das eigenen Lebensrhythmen folgt und selten in Kontakt mit Spielfiguren kommt. Darunter scheue wie gefährliche Wesen und Monster. Eigentlich sollten die Spielfiguren auf ihren Wanderungen viel eher auf unterschiedlichste Tiere als auf Monster treffen, doch typische Begegnungstabellen sehen mehr gefährliche Tiere vor als solche, die für Spielfiguren relativ ungefährlich sind und selbst vorsichtig unterwegs sind. Vielleicht tauchen sie genau deshalb nicht in den Begegnungstabellen auf.

Es ist für die Spielleitung gewinnbringend, sich mittels Tierdokumentationen und Lexikonartikeln einen Überblick über das Leben, Sozial-, Revier- und Jagdverhalten diverser Tiere zu verschaffen. Ein spezielles Rollenspielquellenbuch braucht man sich dafür nicht zu kaufen. Der Weg in die Bibliothek und die Recherche im Internet sind weitaus ergiebiger und günstiger. Sofern die Tierwelt keine besondere Aufmerksamkeit durch die Spielfiguren erfährt, muss sie nicht näher beschrieben oder gar simuliert werden.

4 Wo ist der Hund? Da ist der Hund!

Spielfiguren mit Hunden müssen sich relativ schnell darin üben, den Namen ihrer treuen Begleiter zu rufen - je nach Situation mit mehr Liebe oder Autorität. Andere Spielfiguren üben sich derweil in Geduld, während ihre Kumpanen sich um Hundebelange kümmern (Erst die Kletten aus den Ohren bürsten, dann geht es weiter. Nicht wahr, mein Kleiner?), Umwege legitimieren (Dieser Weg ist aber viel schöööner für den Hund!) und die Rationen neu aufteilen (Ich füttere ihm was? Lembas? Du meinst die Hundekekse?). Für alle, die ihren Hund suchen, gibt es eine Tabelle, die Auskunft über seinen Verbleib gibt.

Table 1: Wo ist der Hund?
W20Der Hund …
1liegt im Gebüsch und knabbert Knochen.
2lief den ganzen Weg zurück, um nochmal in Ruhe zu schnuppern.
3tobt abseits mit einem anderen Hund.
4liegt vor dem nächsten Gasthaus (oder Hexenhaus.)
5läuft voraus und erkundet die Umgebung.
6läuft voraus und jagt.
7läuft voraus und badet sich im Dreck.
8läuft voraus und markiert sein Revier.
9buddelt.
10buddelt im Garten anderer Leute (oder Monster.)
11begegnete einem … (typische Begegnungstabellen verwenden)
12begegnete einem … und sie verstehen sich prächtig.
13kümmert sich um ein verlorenen gegangenes Junges (Tier wählen.)
14bekommt heimlich Leckerlie von anderen Spielfiguren.
15ist bei den Vorräten und bedient sich selbst.
16ist bei den Vorräten und wird gefüttert von … (Figur ermitteln.)
17bringt Stöckchen, Bälle oder anderes Zeug von irgendwoher.
18folgt einer heißen Spur und wird in ein paar Stunden zurück sein.
19folgt einer heißen Spur und verirrt sich.
20ist unterwegs und gründet ein eigenes Rudel.

5 Risus Tiere!

Rollenspieler stellen sich häufig verschiedene Szenarien vor und überlegen im Gedankenexperiment, wie sie sich entwickeln könnten. Hier ein paar Fragen zu Tieren im Rollenspiel:

  • Was würde wohl passieren, verließen die Haustiere ihre Heime und beginnten wieder eine soziales Leben unter ihresgleichen zu gestalten?
  • Wie erleben die Tiere des Waldes die Zombie-Apokalypse?
  • Nach welchen Kriterien wählen Tiere ihre menschlichen Begleiter?
  • Wie erlebt eine Gruppe Tiere ein Dungeon? Wie gelangen sie hinein, wie hinaus und was wollen sie dort eigentlich? (Man betrachtet die normalen Spielfiguren einfach als henchmen. Das trifft es besonders, wenn man Katzen spielt.)

Und da sich das Rollenspiel wunderbar zum Ausprobieren und Durchspielen eines solchen Gedankenexperiments eignet, braucht man nur ein passendes Regelsystem und kann mit wenig Vorbereitung schon starten. Und nichts ist leichter, als eine solche Idee mit Risus umzusetzen. Eingeweihten ist die Erweiterungsregel Sidekicks and Shield-Mates aus dem Risus Companion bekannt. Sie kann für reguläre Abenteuer mit typischen Spielfiguren verwendet werden. Wenn die Spielfiguren aber Tiere sein sollen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an.

Tierische KlischeesDie einfachste Variante ist die, normale Charaktergenerierung für Tiere zu verwenden. Wahrscheinlich kommen die Spieler dann auf sehr seltsame Tierklischees, aber wer wollte es ihnen verbieten? Immerhin spielen sie ja Risus! Hier sind ein paar Beispielklischees:

Pflegehund
Ausgesetzt, verraten und getreten. Ein Kämpfertyp und Überlebenskünstler mit einem Herz aus Gold und einer feuchten Nase.
Couchtiger
Verschmust, verfressen, von allen geliebt.
Piefke
Ausgebildeter Polizeihund, kennt alle Wege und Schliche. Brav, gehorsam und verfressen. Im Dienst, entlassen oder abgehauen.
Wachhund
Bemerkt alles. Schlägt an, wenn ihm etwas unheimlich vorkommt. Manchmal auch, um auf sich aufmerksam zu machen.

6 Treue Begleiter

Treue Begleiter von Spielfiguren können mit Risusklischees beschrieben werden. Die Haustiere und -monster brauchen einen Namen und werden anschließend über ein Tierklischee beschrieben. Anders als Sidekicks and Shield-Mates gehören die Begleiter aber nicht zu einem Klischee der Spielfiguren. Die Spielleiterin wird möglicherweise bis zu 6 Klischeewürfel erlauben, die frei verteilt werden dürfen.

Beispielfiguren

Pellkartoffel
Seetüchtiger Golden Retriever (3) Liebenswürdiger Streitschlichter (2) Aufmerksamer Wachhund (1)
Rohse
Eingebildete sprechende Katze des Großmagiers Verbrinn (4)
Keksdose
Verpeilter Roboterbeagle (3) Kuriositätensammler (2)
Ralf
OMG!-Ist-der-süüüüß!-Knuddelhamster (6)
Möhre
Abgerichtete mylenische Drachenechse (3) Trüffelfinderin (2) Dressurechse (1)

Date: Dezember 2014

Author: Alexander-Lars Dallmann

Created: 2014-12-12 Fr 12:05

Emacs 24.3.1 (Org mode 8.2.10)

Mittwoch, 10. Dezember 2014

[Wunsch-Update] Der Bhruck-Schrecken - Illustration

Der Bhruck-Schrecken (ald)
Zwischenstand der Illustration - Krita und Grafiktablett 

Ich hatte für die Erfüllung von Ninianes Wunsch ein paar Illustrationen angekündigt. Sie sind noch in Arbeit und deswegen zeige ich einen Zwischenstand des gefährlichen Bhruck-Schreckens, der in dem Großstadtmöbelhaus Antik&Modern sein Unwesen treibt.

Sonntag, 7. Dezember 2014

[Wunsch ist Wunsch] Antik&Modern - Ihr Möbelhaus mit exklusivem Service


Ich erfülle Ninianes Wunsch, die sich fragte, welche geheimnisvollen Gestalten und Artefakte wohl in einem Großstadtmöbelhaus zu finden seien. Die Frage ließ sich leicht durch etwas Feldforschung beantworten und so machte ich mich auf, verschiedene großstädtische Möbelhäuser zu besuchen. Fündig wurde ich dann bei Antik&Modern.
Die Spielwerte sind für Risus angegeben. An den Illustrationen arbeite ich gerade, und sobald die fertig sind, gibt es auch ein PDF zum Download und vielleicht noch ein paar Abenteuerhinweise, denn ich glaube, dass ich das mit meiner Spielrunde ausprobieren werde.

Das Möbelhaus Antik&Modern

Antik&Modern bietet diverse exklusive Möbelkollektionen und Kücheneinrichtungen an. Aktuelle Einrichtungen werden mit anachronistischen Elementen aus dem Antikbereich geschmackvoll ergänzt. Der Service umfasst Beratung für das individuelle Wohnambiente der Kunden. Vor einiger Zeit machte das Möbelhaus negative Schlagzeilen, nachdem mehrere seiner exklusiven Kunden Opfer einer professionellen Einbruchserie geworden waren. Eine Verbindung zwischen den Einbrüchen und den Mitarbeitern des Möbelhauses konnte die Polizei nicht feststellen.

Das Bett der Droeselfeen

Ein Bett mit reichhaltigen Verzierungen und feinen Intarsien. Die Bettpfosten gleichen Türmen und das Kopfteil einer Schlossfassade. Tatsächlich wohnen darin mehrere Droeselfeen, die nachts erwachen und ihrem zauberhaften Treiben nachgehen.

Das Bett wirkt als Portal. Wer sich in das Bett zum Schlafen legt, träumt luzide und wandelt in der Droeselfeenstadt, wo er bald in die Angelegenheiten rivalisierender Feen verwickelt wird.

Droeselfeen

Droeselfeen sind winzige Kreaturen mit erstaunlichen Zauberkräften. Sie führen nichtsahnende Menschen in seltsame Traumgefilde und lassen sie dort für sich arbeiten. Meist bewohnen sie Schlaf- oder Wohnzimmer und werden nicht entdeckt, weil sie nur zu den Ruhezeiten der Bewohner hervorkommen und sie bezaubern.

Der Bhruck-Schrecken

Der Bhruck-Schrecken ist ein ungepflegtes bepelztes Monster, das tagsüber im Dachgeschoss des Möbelhauses schlafwandelt und des Nachts rastlos und gereizt durch das Möbelhaus zieht. Der Bhruck-Schrecken leidet unter Schlafstörungen, seitdem er sich in das Bett der Droeselfeen legte und von ihnen verflucht wurde. Unausgeschlafen ist er unaustehlich. Wird der Fluch gebrochen, findet er bald seinen gesunden Schlafrhythmus und er benimmt sich wieder wie ein normales Monster. Bhruck ist sein Name, und er gehört zu den seltenen Wengelriesen.
Als Privatdetektiv wurde er von einer Steinhaushexe angeheuert, die nach der Renovierung ihrer Vier Wände durch den exklusiven Service des Möbelhauses zu einem Einbruchopfer wurde und den Verlust mehrerer wertvoller Artefakte ertragen musste. Da sie sich weder an herkömmliche Detektive und schon gar nicht an die Polizei wenden wollte, beauftragte sie Bhruck damit, der Sache nachzugehen und ihr Eigentum zurückzubringen.

Bhruck schlich sich des Nachts in das Möbelhaus ein und fiel nach langer Arbeit an der Überprüfung der Buchhaltung auf dem Bett der Droeselfeen in einen verhängnisvollen Schlaf. Die Königin der Droeselfeen verfluchte den vertrauenswürdigen Bhruck mit Schlafstörungen, die ihn gänzlich desorientierten und im dämmernden Halbwahn durch das Möbelhaus geistern lassen. Seinen Auftrag hat er vergessen. Er befolgt im Schlafwandeldämmertraum den Befehlen der Droeselfeen und wird auch Anweisungen von anderen befolgen. Nachts ist er verwirrt und treibt sich launisch im Möbelhaus umher, bedient sich im Lager des Restaurants und versucht vergeblich Schlaf in den Betten und auf den Schlafsofas zu finden. In seinen besseren Phasen dekoriert er Teile der Ausstellungsflächen um und optimiert Küchenzeilen.

Bhruck - Verfluchter übellauniger Wengelriese (4), Vertrauenswürdiger Privatdetektiv (3), Findiger Resteverwerter (2) Optimierender Innenarchitekt (1)

Über Wengelriesen


Wengelriesen gehören zu den sanftmütigen Monstern der Alten Stadt. Sie zogen früher in kleinen Gruppen durch die Lande und vertrieben die Finsterfänge, jene unheimlichen Wesen aus den Schatten, die sich in den Gegenden von Menschensiedlungen niederließen und mit bösen Kräften die Herzenskraft der Bewohner entzogen.
Wengelriesen werden bis zu drei Meter groß und furchterregend stark. Sie sind exzellente Kletterer und geduldige Jäger. Sie schmücken ihr gepflegtes Fell mit Knotenbändern, an die sie Symbole befestigen, um ihre Lebenseindrücke und Erkenntnisse festzuhalten. Mit der Zeit nahmen sie auch bestimmte Kleidungsstücke an und schätzen die Handhabung von Gürteln, Rucksäcken und Taschen zum Transport.

Der Sekretär der Zofelmine


Ein Sekretär der geheimnisvollen Tochter eines Großmagiers. Zofelmine schrieb Tagebücher an ihrem Sekretär: die Tagebücher anderer Leute. Der Sekretär erlaubt es, im automatischem Schreiben Tagebuch zu Personen zu führen, deren Namen man kennt oder von denen man persönliche Gegenstände als Fokus hat. Es wird entweder der aktuelle Tag beschrieben oder, sofern man ein Datum auf das Papier setzt, der Tag zu dem das Datum gehört.

Wenn man sich an den Sekretär setzt und zu schreiben beginnt, verfällt man in eine Schreibtrance. Ohne Anweisung schreibt die Person den aktuellen Tagebucheintrag zu sich selbst.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Learning from Experience or "Failure. Now try again."

Learning from experience can be read as trying to solve a problem in a different way than before.
Let's just add: [...], and making notes.

GMs need to encourage their players to try solving a problem in different ways, and making notes for future reference. That way the player characters will evolve, as well, and have more options for interacting with the game world.
  • Keep a gaming diary - for keeping notes on character actions in different situations, information gathered during conversation, and research, and keeping track of events, locations, and planning. E.g.: Strategy of persuasion didn't work on the wood elves. Need more flowery language, and glittering gifts next time. And tell Argnukh to not wear chainmail of the Dark Ones in the forest!
  • Draw maps - make an effort, and draw maps of the dungeons your characters explore. Many old school dungeons are designed on graph-paper, and although the general layout of buildings, towns, and wizard towers is often ridiculous, and doesn't make much sense, these maps are usually fairly simple to describe: the wardrobe slides to the side, and reveals a tunnel that runs three squares to the north, with a wooden door at its end. So, go with that. And it's really more fun for the whole group to know where they are in that labyrinth. Note: Some GMs prepare maps, and hand them out to the players. While that seems quite nice, it usually adds to the preparation time for the GM. Player empowerment can be read as giving them the tools to participate. So, here's one. Use it.
And now, let's add: [...], and keeping those notes.

Please bear in mind, that those notes are what will be left of your gaming experience apart from your memories, and shared anecdotes. If you're planning on playing a campaign, no matter how long it will run you will want to return to your notes and recall the events of previous sessions. Do this before you start the game.
Be prepared! Your GM prepares the game for you, and you need to prepare your character, recall previous events, revisit your motivations, plans, and TODO lists. Remember, that the game system is fairly simple. Your GM will help you out, if you forget a rule, but it's your job to prepare the rest. Because keeping track of the experience, the travels, and the deeds of your character is essential to be able to make use of that experience.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Something different

Not quite RPG

As I mentioned in a previous post, I needed something different to occupy my mind with than reading rules books, such as Dungeons&Dragons in its fifth edition. I read some books on philosophy, music, and spent time with music engraving using LilyPond and Frescobaldi.
Frescobaldi comes with many helpful tools, and an assistant for different applications (e.g. engraving vocal leadsheets, or a guitar, and bass tablature) but I want to understand the lilypond document structure, and so I practiced writing the code by hand. Somewhere along the way I was reminded of LyX, and LaTeX, so I read up on both, installed it, and quickly realized that this was exactly what I needed.
I've noticed my preference for writing plain text over using word-processors before, namely when using distraction-free editors such as PyRoom, or just gedit. And I loved writing in qed on my Atari Clone/Milan, too.
Now, with LaTeX I get to write plain text with markup, and receive a well-set text at the press of a button, or keyboard command. (It's relatively easy, and LyX is supportive.) LilyPond can be used within LaTeX documents, too. So, now I have the tools to write and publish for music tuition, and do it all in one document.
During the process of getting to know LaTeX I picked up work on a novel again, and finally visited an important chapter, which had been hidden from my inner eye before.
I didn't stop there, instead I went on, and installed emacs and org-mode and since then use it to organize TODO lists, projects, diary, and calendar entries. I get weary learning the keyboard commands, and I am rewarded by working faster, and with more joy. Keyboard commands are great. I can surf the web more gracefully now, using keyboard commands with Firefox.

Then, last night I had the impulse to install Arch Linux on my desktop computer. I failed the first time, messing up my GRUB file for the other operating systems, but I was not discouraged, and read the Beginner's Guide again, browsed the web, read up on GRUB configuration, and then succeeded in installing Arch Linux with the Gnome 3, and MATE desktop environments. MATE is more my cup of tea; there's just less distraction for me. After getting accustomed to Arch, and MATE, I installed Tex Live, LyX, Texmaker, LilyPond, Frescobaldi, emacs /w org-mode, and Python 3 along with the Eric IDE. No media stuff. So, when I start the desktop and choose Arch Linux I can sit and work on my LaTeX documents, engrave music, and learn to program with Python.
Getting the Arch Linux installation right was an initiatory step.

Regarding word-processors...
Since LibreOffice, and the odt format is used for Basic Fantasy publications, I will continue to use it for Basic Fantasy supplements, and the German translation.

Operating Systems in use (updated)
  • Ubuntu Studio 14.04.1 (xfce, MATE, awesome wm) for audio (ardour3), and graphics (krita, inkscape, gimp), the occasional dvd (vlc), and some rare games (mahjongg - I beat the one minute threshold for solving the hard game left-handedly with my graphic tablet), as well as GNUCash, and other useful software.
  • Arch Linux (Mate, awesome WM) set up as a rather distraction-free environment, especially now that I use awesome.
  • Ubuntu 14.04.1 (MATE, Unity) on my netbook.
Apart from getting to know Linux better, I spend my free time playing music, and theatre. There's more.

Random RPG thought of the month
"Rolemaster's Orientation roll is probably the most underrated roll of all."

Currently reading
Donna Tartt 'Die geheime Geschichte'; Mason Currey 'Daily Rituals', Cody Jackson 'Learning to Program Using Python'

P.S.: One of those eco light bulbs just died on me... Is that a sign? Return to candles!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Wunsch ist Wunsch 2014 - Zugeteilt!



Wunscherfüllungsservice der deutschen Rollenspielblogosphäre

Auch dieses Jahr werden Wünsche erfüllt! Das Prinzip ist einfach: wer einen Wunsch hat, gibt ihn zur Erfüllung durch andere frei und erfüllt im Gegenzug auch einen zugeteilten Wunsch.

Organisiert wird dieses Jahr von Greifenklaue, De Malspöler und Würfelheld. Die Zuteilung erfolgte durch Würfelei im Greifenklaue Podcast.

Auf Mad-Kyndalanth wird der Wunsch von Niniane erfüllt. Ihr wurde im vergangenen Jahr der Wunsch von Mad-Kyndalanth zugeteilt und sie stellte hilfreiche Überlebenspakete (Teil 1 und Teil 2) für diverse Settings zusammen! Niniane schreibt auf Stories&Characters und wünscht sich dieses Jahr fantastische Gestalten und Artefakte, die sich in einem Großstadtmöbelhaus befinden.

Das Brainstorming hat begonnen ...

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Calvary - Probably my favourite movie of the year 2014

I was pleasantly surprised to watch Calvary in an original sneak preview at the movies.
This is not a review. Just go, and watch this movie.

Montag, 6. Oktober 2014

Definition War

Brought to my attention by Obskures, and Stargazer...

John Wick in this article says: “roleplaying game: a game in which the players are rewarded for making choices that are consistent with the character’s motivations or further the plot of the story.”

So, what is the reward?

Edition Definition War

'roleplaying game' is defined differently by various groups of people in different times. Distinctions between roleplaying games, as defined by these people, and other games (e.g. card games) these people might or might not play, may change.

Just because Gary Gygax said something about Dungeons&Dragons doesn't mean anything to a German gamer playing Das Schwarze Auge.

If you're serious about defining roleplaying game, then find out who used the term in which context, and when, and where. Do research.

So, we know now what John Wick, the RPGPundit, and others thoughtwrote about it, and Legion of the internet who commented on the articles.
Does any of this matter to my game?

Does my opinion matter to yours?

Meaningful Choices

In order to play the role of a character, the player must have the opportunity to make meaningful choices within the game. Quite a few game situations present the character with a double-bind: fight1, or fight2. It doesn't matter whether they fight with fists, thumbs, tea cups, or lightsabers. They need different options. The players then will get rewarded by enjoying their decisions, and the consequences of their characters' actions.

So, to make the game more roleplaying-ish create situations where all the characters (monsters, too) act not according to the standard protocol: fight1, or fight2.
Roleplaying games are like thought experiments: What would happen, if ...? How could a character act, if ...? How likely is the character to act one way, or another?
Find plausible solutions for a given situation within the limits of the character's role, and means.

And yes, you can turn chess into a roleplaying game. Because, just as with D&D, who cares who designed it for what! It's my game, when I play it.

Samstag, 4. Oktober 2014

Chris Gonnerman's RPG Primer & Old School Playbook

http://basicfantasy.org/forums/viewtopic.php?f=19&t=1400
For Beginners who want to unlock the secrets
of role-playing games.
 
During the last weeks Chris Gonnerman wrote a short book titled 'The Role-Playing Game Primer and Old School Playbook' meant to introduce beginning players to role-playing games, and the concepts of old school play.

Discussion took, and takes place in a thread on the Basic Fantasy forum here. (The download link to the pdf file is included in the first post of the thread.)

Speedreading: Testing Elixir - Effective, and robust testing for Elixir, and its ecosystem (Andrea Leopardi, and Jeffrey Matthias, series editor: Bruce A. Tate, development editor: Jacquelyn Carter)

Testing Elixir Die späte Schnelleselektüre dauerte fünfundreißig Minuten und zwanzig Sekunden, und ich hatte sie zuvor auf fünfunddreißig Mi...